Spielplan Hinserie 2014:

So.

17.08.14

12:00 Uhr

SC Tewel

:

SG Este/Holvede-Halvesbostel

4:2

So.

24.08.14

12:00 Uhr

SC Tewel

:

Buchholzer FC

 2:3

Sa.

30.08.14

16:30 Uhr

SC Tewel

:

SG Eldingen-Höfer

1:9

So.

14.09.14

13:00 Uhr

FC Roddau

:

SC Tewel

1:1

Sa.

20.09.14

17:00 Uhr

SC Tewel

:

VfL Lüneburg II

4:2

Sa.

27.09.14

17:00 Uhr

SG Lemgow-Dangenstorf

:

SC Tewel

 3:1

Sa.

04.10.14

17:00 Uhr

SC Tewel

:

VfL SF Böddenstedt

1:3

So.

12.10.14

12:00 Uhr

SC Tewel

:

TS Wienhausen

1:4

Sa.

18.10.14

16:00 Uhr

TSV Stelle

:

SC Tewel

 4:0

Sa.

25.10.14

17:00 Uhr

SC Tewel

:

Eintracht Lüneburg

 2:0

Sa

01.11.14

14:30 Uhr

SV Böhme

:

SC Tewel

4:1

So.

09.11.14

12:00 Uhr

SC Tewel

:

Eintracht Elbmarsch

2:3

Sa.

15.11.14

16:00 Uhr

SC Tewel

:

SG Gusborn-Dannenberg

4:7

2. Spieltag (15.11.2014 - Nachholspiel)

SC Tewel - SG Gusborn/Dannenberg 4:7 (2:4)

Böhme-Zeitung 15.11.2014

Böhme-Zeitung 18.11.2014

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11. Spieltag (09.11.2014)

SC Tewel - Eintracht Elbmarsch 2:3 (1:2)

Böhme-Zeitung 08.11.2014

Böhme-Zeitung 11.11.2014

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10. Spieltag (01.11.2014)

SV Böhme - SC Tewel 4:0 (1:0)

Der SCT hatte am Samstag gegen den SV Böhme ein wichtiges und richtungsweisendes Spiel zu bestreiten. Leider verfielen die Tewelerinnen gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf in alte Muster und konnten ihre gute Leistung aus der Vorwoche nicht wiederholen. Durch das Endergebnis von 1:4 (0:1) aus Teweler Sicht rutscht die Elf von Raphael Brüggemann auf den vorletzten Tabellenplatz zurück während der SV Böhme einen weiteren Platz gutmacht.

Wiedereinmal mussten die Tewelerinnen einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Bereits in der neunten Spielminute war SV-Toptorschützin Carolin Kühn zur Stelle und brachte ihr Team in Führung. Das Teweler Spiel war zu diesem Zeitpunkt meist nur Stückwerk. Zwar kamen einige Offensivaktionen durchaus vor das gegnerische Tor, allerdings entsprangen diese Impulse meist nur Einzelaktionen und es fehlte die letzte Konsequenz. Als Beispiel ist hier eine Chance aus der 18. Minute zu nennen, in der Yvonne Eifler sich an der Außenlinie gut durchgestzt hatte und den Ball in den Böhmer Strafraum brachte. Dort lauerte jedoch keine weitere Tewelerin, sodass diese erfolgsversprechende Gelegenheit ins Leere lief. Bis auf eine Ecke nach etwas mehr als einer halben Stunde, die Lena Steinberg knapp über das Tor köpfte, plätscherte die Partie im Mittelfeld ohne gefährliche Aktionen dahin. So blieb es beim 0:1-Rückstand für den SCT.

Nach der Pause starteten die Tewelerinnen unkonzentriert und mussten erneut beinahe unverzüglich (47.) ein Tor der Böhmerinnen verkraften. Das ohnehin schon schwache Aufbauspiel des SCT verlor nun weiter an Präzision und wurde zunehmend fahriger. Statt zum Gegenschlag anzusetzen, machte man auf diese Weise den Gegner stark. Nach einem Abstimmungsproblem in der Defensive schaltete SV-Stürmerin Carolin Kühn, die nur schwer in den Griff zu kriegen war, einige Zeit später am schnellsten und erhöhte auf 3:0 (67.). Die Tewelerinnen fanden dagegen überhaupt nicht in die Begegnung. Kombinationen über mehrere Stationen waren selten, viele Zweikämpfe wurden verloren und es fehlte der Mannschaft insgesamt an Einsatz, den Abstand vielleicht noch einmal zu verringern. Folgerichtig fiel auch der nächste Treffer zugunsten des SV Böhme - 4:0 (86.). Zwar betrieb Christa Henniger eine Minute vor dem Abpfiff noch etwas Ergebniskosmetik, allerdings konnte auch dieser Ehrentreffer nichts mehr an der Niederlage ändern und der SCT musste sich mit 1:4 geschlagen geben.

Am Ende dieses zehnten Spieltages steht für die Mannschaft von Raphael Brüggemann die bittere Erkenntnis, dass es diese Saison schwer werden wird, die Klasse zu halten. Die Tewelerinnen haben in ihren beiden vor der Winterpause noch verbleibenden Spielen theoretisch noch die Gelegenheit, sich aus den Abstiegsrängen zu befreien. Allerdings kann dies nur gelingen, wenn alle Beteiligten wieder als Team auftreten und bereit sind, an ihre Leistungsgrenzen zu gehen.

Böhme-Zeitung 01.11.2014
Böhme-Zeitung 04.11.2014

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9. Spieltag (25.10.2014)

SC Tewel - Eintracht Lüneburg 2:0 (0:0)

Die Teweler Zuschauer mussten am Samstag zweimal hinschauen. Doch auf dem Platz standen tatsächlich die gleichen Kickerinnen wie schon in den Wochen zuvor. Allerdings boten die Frauenfußballerinnen des SCT dem heimischen Publikum gegen den SV Eintracht Lüneburg ein ganz anderes Bild als in den letzten Begegnungen und schafften es zur Halbzeit sogar ohne Gegentreffer in die Kabine zu gehen. In der zweiten Hälfte nutzten die Gastgeberinnen dann ihre Chancen und konnten so am Ende einen 2:0-Sieg bejubeln.

Gegen den SV Eintracht Lüneburg, den Landesligaabsteiger, war endlich der lang vermisste Siegeswillen in den Reihen der Tewelerinnen zu spüren. Der Tabellenvorletzte war sich seiner angespannten Tabellensituation sehr bewusst und ging hoch konzentriert in die Begegnung. Dass dies vonnöten war, unterstrichen die Gäste in der ersten Spielhälfte wiederholt. Denn obwohl der SCT an diesem Nachmittag kompakt stand und insgesamt eine gute Defensivarbeit leistete, erarbeiteten sich die Lüneburgerinnen gefährliche Gelegenheiten in Führung zu gehen. Doch was immer sich die SV-Offensive einfallen ließ, spätestens bei SCT-Keeperin Malin Baden war Schluss. Denn diese hatte einen Glanztag erwischt, wehrte gleich mehrfach hundertprozentige Chancen der Lüneburgerinnen ab und hielt ihr Team auf diese Weise im Spiel. Allerdings trugen auch die Gastgeberinnen ihren Teil zur Begegnung bei. Wie schon gegen den Spitzenreiter aus Stelle beschränkten sie sich dabei keineswegs darauf, sich in der eigenen Hälfte zu verschanzen und den Gegner kommen zu lassen. Stattdessen versuchte der SCT, seinen Kontrahenten zu beschäftigen und sich seinerseits Torgelegenheiten zu erspielen. Allerdings fehlte es der Elf von Raphael Brüggemann hier noch an Genauigkeit, so dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs verfielen die Tewelerinnen zur Erleichterung ihrer Fans nicht in alte Muster. Sie brachen in ihrem Spiel nicht ein, sondern setzten ihre beachtliche Leistung fort und wurden nun immer gefährlicher. Doch zunächst stand Malin Baden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, als sie erneut sensationell parierte und einer auf sie zustürmenden SV-Angreiferin Einhalt gebot. Obwohl oder gerade weil noch immer torlos nahm die Begegnung weiter an Fahrt auf und entwickelte sich zunehmend zu einem echten Fußballkrimi, in dem beide Teams auf einen Führungstreffer drangen. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte SCT-Stürmerin Franziska Fuchs eine riesige Torgelegenheit: Durch einen Querpass vor dem gegnerischen Tor setzte Yvonne Eifler ihre Mitspielerin ganz uneigennützig in Szene. Diese erwischte den Ball jedoch nicht richtig und verfehlte so den Kasten. Doch die Tewelerinnen ließen sich nicht entmutigen und warteten weiter geduldig auf ihre Chance ohne die defensive Ordnung zu verlieren. In der 75. Minute war es dann endlich soweit: Der SCT belohnte sich für seine Bemühungen und erzielte die ersehnte Führung. Yvonne Eifler hatte sich zuvor auf der rechten Seite durchgedribbelt, passte auf Annalena Otto, die sich durch eine geschickte Drehung in gute Ausgangslage brachte und abzog - 1:0 für Tewel. Nach dem Torjubel, der deutlich machte welch großer Druck von den Gastgeberinnen abfiel, fanden die Tewelerinnen sofort wieder zu ihrem konzentrierten Spiel zurück. Auf diese Weise gelang es ihnen, die Lüneburgerinnen, die nun ihre Angriffe umso wütender vortrugen, in Schach zu halten. Kurz vor Spielende gelang es dem SCT schließlich sogar die Entscheidung herbeizuführen. Dieses Mal tankte sich Annalena Otto auf der linken Seite durch. Ihr Torschuss sprang allerdings vom Pfosten zurück ins Feld, wo Yvonne Eifler echte Stürmerqualitäten bewies und genau richtigstehend zum 2:0 (87.) einschob.

Am Ende dieses Spieltages belohnen sich die Tewelerinnen nach vier Niederlagen in Folge endlich mit drei Punkten. Damit machen sie immerhin einen Tabellenplatz gut und bleiben darüber hinaus am Mittelfeld der Bezirksliga dran. Mindestens genauso wichtig wie der Punktgewinn ist für den SCT jedoch die Erkenntnis, dass sie dieses Spiel als Team für sich entschieden haben. Ihre geschlossene Mannschaftsleistung, ihr kompromissloser Kampfgeist und der nicht nachlassende Einsatz bis zur letzten Minute machten am Ende den Unterschied.

 

Böhme-Zeitung 25.10.2014

Böhme-Zeitung 28.10.2014

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8. Spieltag (18.10.2014)

TSV Stelle - SC Tewel 4:0 (1:0)

Die Tewelerinnen zeigten am Samstag gegen den TSV Stelle endlich Kampfgeist. Dieser hatte dem Tabellenvorletzten in dieser Saison meist gefehlt. Nach einer ersten Hälfte, in der die Gäste durchaus mit dem Tabellenführer aus Stelle mithalten konnten, nutzten die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang die Fehler des SCT gnadenlos aus und entschieden so die Partie mit 4:0 (1:0) für sich.
Der SCT ging als Außenseiter in diese Begegnung. Als Tabellenvorletzter hatten die Tewelerinnen gegen den Erstplatzierten aus Stelle wenig zu verlieren und sich deshalb vorgenommen befreit aufzuspielen. Die erste Chance der Partie erspielten sich dann in der Tat die Gäste in Person von Franziska Fuchs, die von Yvonne Eifler freigespielt wurde. Allerdings hatte sich wohl auch der TSV

auf heimischem Platz einiges vorgenommen, so dass der SCT zu spüren bekam, mit wem er es zu tun hatte. Denn die beste Offensive der Liga fackelte nicht lange und ging direkt bei der ersten Gelegenheit in Führung. Nach einem schnellen Vorstoß über Außen fand eine gezielte Flanke den Kopf der TSV-Stürmerin, die zum 1:0 (5.) einnickte. Doch anders als zuletzt steckten die Tewelerinnen nach diesem Gegentreffer nicht auf. Stattdessen konzentrierte sich das Team ganz auf das eigene Spiel und ließ den Stellerinnen wenig Raum. Tatsächlich erspielte sich der engagierte SCT mehrere Torchancen, während er die Offensivbemühungen des TSV abwehren konnte. So versuchte unter anderem Annalena Otto ihr Glück. Sie verfehlte jedoch knapp das Steller Tor. Ebenso hatte Yvonne Eifler die Chance zum Ausgleich, ihr Schuss konnte die TSV-Torhüterin aber noch zur Ecke umlenken. Damit blieb es beim 1:0 zur Pause.
Nach Wiederanpfiff versuchten die Tewelerinnen da weiterzumachen, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Paulina Jakob beschäftigte die Kontrahenten zunächst mit ihrem Schuss. Danach zeigte der SCT, dass er auch zu schnellen Kontern über wenige Stationen fähig ist: Christina Röhrs stoppte einen Angriff des TSV in der eigenen Hälfte, gab durch eine kurze Verzögerung ihren offensiven Mitspielerinnen Gelegenheit aus den Abseits zu laufen und suchte dann mit ihrer Flanke Annalena Otto. Diese stürmte mit dem Ball auf den gegnerischen Strafraum zu, ließ sich jedoch nach Außen abdrängen und konnte die Kugel dann nicht mehr im Tor unterbringen. Dennoch bewiesen die Tewelerinnen sowohl mit diesen Offensivaktionen als auch mit der Defensivarbeit sich selbst und den Zuschauern in dieser Phase, dass sie durchaus dagegenhalten konnten. Die Gastgeberinnen jedoch machten ihrer Ligaplatzierung alle Ehre, lauerten auf Fehler des SCT und nutzten diese kaltschnäuzig aus. Die Chance dazu ergab sich nach fast einer Stunde. In einem Doppelschlag bauten die Gastgeberinnen ihre Führung auf 3:0 (57., 59.) aus. Doch auch jetzt versuchte das Team von Raphael Brüggemann noch einmal heranzukommen. Ein Dropkick von Annalena Otto nach einem Freistoß von Lena Steinberg ging knapp am Steller Kasten vorbei. Außerdem hatte SCT-Stürmerin Franziska Fuchs eine sehr gute Gelegenheit, das Ergebnis zu verkürzen als sie alleine auf die TSV-Torhüterin zulief, den Ball jedoch nicht an ihr vorbeibringen konnte. Den letzten Treffer der Partie erzielten allerdings wiederum die Gastgeberinnen. Mit einem schnell vorgetragenen Angriff überrumpelten die Stellerinnen die Hintermannschaft des SCT, die sich nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Libero Christina Röhrs erst neu ordnen musste und trafen zum 4:0-Endstand (71.). Bis zum Abpfiff hatte die Teweler Defensive nichtsdestotrotz noch jede Menge zu tun. So gelang es Yvonne Eifler, die nun die Abwehr leitete, gerade noch Top Torschützin Maren Kube an einem weiteren Treffer zu hindern.
Obwohl die Tewelerinnen in dieser Partie gegen den Tabellenführer leer ausgingen, machten der gezeigte Kampfgeist und die bessere Teamleistung Mut für die restlichen Begegnungen der Hinrunde. An die gesteigerte Leistung muss der SCT jetzt anknüpfen, um vor der Winterpause noch ein paar Punkte zu sammeln.

Böhme-Zeitung 21.10.2014

7. Spieltag (12.10.2014)

SC Tewel - TS Wienhausen 1:4 (1:3)

Nach zuletzt zwei Niederlagen gelang es den Tewelerinnen auch am vergangenen Sonntag nicht, ihre Leistung abzurufen und wichtige Punkte zu sammeln. Trotz durchaus akzeptabler Ballbesitzquote spielte der SCT kaum einen Spielzug konsequent zuende und mussten sich gegen die TS Wienhausen mit 1:4 (1:3) geschlagen geben.
Nach schleppendem Beginn erspielten sich die Tewelerinnen in der zehnten Minute ihre erste Torchance. Franziska Fuchs wurde vor dem gegnerischen Tor gut freigespielt, doch sie verzog ihren Torschuss. Es dauerte weitere fünf Minuten bis Malin Baden im Kasten des SCT allen Anwesenden den Atem stocken ließ. Im Gegenlicht der Sonne verschätzte sie sich, als sie einen eigentlich harmlosen Ball fangen wollte. Die Kugel rutschte ohne Berührung durch die fangebereiten Arme, prallte zwischen ihren Beinen auf den Boden und sprang von dort in hohem Bogen knapp über das Tor. Von diesem Schrecken hatten sich die Tewelerinnen noch nicht ganz erholt, als ihre Keeperin einen Fernschuss nicht abwehren konnte und schließlich doch hinter sich greifen musste (16.). Nach zwanzig Minuten ließ Annalena Otto auf Teweler Seite etwas Hoffnung aufkommen, allerdings wurde ihr Schuss aus 16 Metern Entfernung von der Wienhausener Torhüterin abgewehrt. Auf der Gegenseite jedoch kam die TS über Außen, brachte den Ball in den Teweler Strafraum und erhöhte auf 2:0 (22.). Doch Yvonne Eifler brachte ihr Team wenige Minuten später wieder zurück in die Begegnung. Da aus dem Spiel heraus den Tewelerinnen nicht viel gelang, versuchten sie es nun über Standards. Bei einem Freistoß 17 Meter vor dem Tor der Wienhausenerinnen nahm Yvonne Maß und zirkelte den Ball an der Mauer vorbei ins Tor zum 1:2-Anschlusstreffer (27.). Es blieb jedoch nicht viel Zeit sich über diesen Treffer zu freuen, denn die TS benötigte lediglich drei Minuten, um den alten Abstand wiederherzustellen. So stand es 1:3 zur Pause.
Nach der Halbzeit ließen die Tewelerinnen erahnen, dass sie es auch anders können. Sie gewannen in dieser Phase deutlich mehr Zweikämpfe und setzten die TS früher unter Druck. Doch auch hier fehlte die letzte Konsequenz, um einen Treffer zu erzielen. Zwar kam der SCT zumeist durch Einzelaktionen noch zu einigen Torchancen, etwa durch Yvonne Eifler, Annalena Otto oder auch Lena Steinberg, schaffte es aber nicht mehr genügend Druck aufzubauen. um seinen Gegner zu Fehlern zu zwingen oder gar noch einen weiteres Tor zu erzielen. Stattdessen fielen sie nach etwa zwanzig Minuten wieder in ihr nervöses, zerfahrenes Spiel der ersten Halbzeit zurück und ließen den Wienhausenerinnen mehr Raum. Zehn Minuten vor dem Abpfiff nach einem nicht energisch genug geklärten Eckball fiel dann folgerichtig ein letztes Tor für die Gäste. Der Ball wurde in den Teweler Strafraum gepasst, wo dann gleich zwei beinahe alleingelassene Wienhausenerinnen keinerlei Probleme hatten, den Ball im Tor des SCT unterzubringen- 4:1 (80.).
Wie schon zuletzt gehen die Tewelerinnen ohne Zählbares aus der Begegnung und bleiben somit auf dem vorletzten Rang der Bezirksliga. Nach nun drei Niederlagen in Folge wird die Situation der Mannschaft von Raphael Brüggemann langsam wirklich bedenklich. Zumal es zuletzt in keinster Weise gelang, eine akzeptable Leistung auf dem Feld zu erbringen. Vor den Tewelerinnen steht nun ein hartes Stück Arbeit, denn jeder Einzelne ist jetzt gefordert, den eigenen Beitrag zum Team zu hinterfragen und auf diese Weise das Ruder noch einmal rumzureißen.

Böhme-Zeitung 12.10.2014
Böhme-Zeitung 14.10.2014

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6. Spieltag (04.10.2014)

SC Tewel - VfL SF Böddenstedt 1:3 (1:0)

Der SCT musste sich am Samstag gegen den Tabellenführer aus Böddenstedt beweisen. Nach vielversprechender erster Halbzeit, lief im zweiten Abschnitt auf Teweler Seite nicht mehr viel zusammen. So mussten sich die Tewelerinnen am Ende mit 1:3 (1:0) geschlagen geben.

Die Tewelerinnen hatten es zunächst mit einem angriffslustigen Gegner zu tun. Schon beim Anstoß zeigte der VfL mit einem schnellen Angriff über wenige Stationen, was er sich vorgenommen hatte. Nach einigen Minuten gelang es den Gastgeberinnen jedoch, sich besser gegen ihren drängenden Gegner zu behaupten und mehr Räume freizuspielen. Ausgerechnet in dieser Phase sorgte Keeperin Malin Baden für eine Schreckenssekunde, als sie nach einem Rückpass über den Ball schlug und dann Glück hatte, dass die Böddenstedter Stürmerin nach der Balleroberung das Tor knapp verfehlte. Doch die Tewelerinnen blieben trotz dieser gefährlichen Szene weiter konzentriert und erarbeiteten sich selbst Gelegenheiten vor dem gegnerischen Tor. Nach mehreren Anläufen brachte die 29. Minute die ersehnte Führung für den SCT: Einen Fehler im Aufbauspiel der Böddenstedterinnen nutzte Annalena Otto eiskalt aus. Sie fing den Pass der VfL-Torhüterin ab, schaltete sofort auf Angriff um und überwand die weit vor dem Tor stehende Keeperin mit einem Heber - 1:0. Kurz vor der Pause spielten die Tewelerinnen erneut Annalena Otto im gegnerischen Strafraum an, sie drehte sich um ihre Gegenspielerin und schoß auf das Tor. Allerdings direkt in die Arme der Torhüterin. Diese machte im Gegenzug das Spiel schnell und überrumpelte so die Teweler Hintermannschaft. Da jedoch auch dieser Abschluss des VfL knapp am Teweler Tor vorbeiging, blieb es zur Halbzeit bei der 1:0-Führung der Gastgeberinnen.

In der zweiten Hälfte wurden die Tewelerinnen bereits in der ersten Minute kalt erwischt. Wie schon zu Beginn der Partie drängte ihr Gegner auf einen Treffer und war dieses Mal erfolgreicher. Mit einem Pass in die Tiefe spielten sie ihre Stürmerin frei und erzielten so den Ausgleich. Dieses Gegentor brachte den SCT gänzlich aus dem Konzept. Es fehlte nun an der notwendigen Konzentration im Aufbauspiel, an Kampfgeist und an Kommunikation auf dem Feld. Zu allem Überfluss mussten die Tewelerinnen nach knapp einer Stunde auch noch auf Mittelfeldspielerin Steffi Stürz verzichten, die sich an der Wade verletzte und nicht mehr weitermachen konnte. Entsprechend leicht war es somit für die Gäste, ihren Kontrahenten in eine passive Rolle zu zwingen und sich gute Chancen zu erarbeiten. In der 67. Minute etwa wurde es im 16-Meter-Raum des SCT unübersichtlich. Nur mit größter Mühe gelang es den Abwehrspielerinnen einen Angriff des VfL, der in einem Gewühl gipfelte, zu klären und den Ball am eigenen Tor vorbeizulenken. Nur eine Minute später jedoch war die Führung der Böddenstedterinnen dann nicht mehr zu verhindern. Zwar versuchte Juliane Röhrs noch, die auf das Tor stürmende VfL-Stürmerin zu stören, kam allerdings nicht mehr entscheidend an den Ball - 1:2. In der restlichen Zeit gelang es den Gastgeberinnen dann nicht mehr, die Kontrolle über die Begegnung zurück zu gewinnen. Die Entscheidung fiel neun Minuten vor dem Abpfiff, als der VfL auf den 1:3-Endstand erhöhte.

Auch an diesem Spieltag geht der SCT damit leer aus. Nach einer akzeptablen Leistung in der ersten Hälfte, schafften es die Tewelerinnen zum wiederholten Male nicht, ihr Spiel konsequent zu beenden. Auf diese Weise ließen sie erneut wichtige Punkte liegen und verweilen so auf dem zehnten Rang der Bezirksliga. Die nächste Gelegenheit ihren Punktestand zu erhöhen, bietet sich dem SCT am nächsten Sonntag um 12 Uhr zu Hause gegen den TS Wienhausen.

 

Böhme-Zeitung 04.10.2014

Böhme-Zeitung 07.10.2014

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5. Spieltag (27.09.2014)

SG Lemgow-Dangestorf - SC Tewel 3:1

Nach langer Anreise zum SV Lemgow-Dangestorf mussten sich die Tewelerinnen gegen robust spielende Gastgeberinnen mit 3:1 (3:1) geschlagen geben. In einer umkämpften Begegnung mit zum Teil hitzigen Szenen machte sich nicht zuletzt die angespannte Spielersituation bemerkbar, die an diesem Nachmittag Auswechselungen unmöglich machte.


Wie schon in den vergangenen Partien kamen die Tewelerinnen motiviert aus der Kabine und starteten mit guten Aktionen ins Spiel. Allerdings führten die Lemgowerinnen den Gästen schnell vor Augen, dass sie vor allem mit Kampf und robustem Zweikampfverhalten überzeugen und das Spiel für sich entscheiden wollten. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts, so dass der Ball in der ersten halben Stunde von einem Tor zum anderen gespielt wurde, wobei jedes Team seine Chancen suchte. Im Teweler Offensivspiel erarbeitete sich Annalena Otto die erste Gelegenheit, war jedoch noch nicht erfolgreich. Im direkten Gegenzug scheiterte eine Lemgower Stürmerin an der gut mitspielenden Malin Baden im Tor der Gäste. Vor dem Kasten des SV wurde es kurze Zeit später erneut gefährlich, als Christina Röhrs mit ihrem Freistoß die lauernde Yvonne Eifler fand, diese jedoch entscheidend gestört wurde und das Tor verfehlte. Nach einer Phase, in der sich das Spielgeschehen zumeist im Mittelfeld abspielte, brachten die Lemgowerinnen einen Konter gut zuende und überrumpelten so die Teweler Hintermannschaft - 0:1 (29.) aus Teweler Sicht. Nach diesem Rückschlag hatten die Gäste Mühe, ihre Ordnung beizubehalten und dem nun erhöhten Druck des SV standzuhalten. Als eine Lemgowerin auf der rechten Teweler Seite heranstürmte und den Ball halbhoch vor das Tor brachte, misslang Libero Christina Röhrs vor einer gut in Position gelaufenen Gegnerin ihr Klärungsversuch, so dass die Kugel im eigenen Tor landete (35.). Doch auch nach dieser 2:0-Führung ließ der SV noch nicht nach, sondern erhöhte das Ergebnis stattdessen mit einem scheinbar immer länger werdenden Ball in den Winkel sogar auf 3:0 (37.). Erst jetzt schaffte es der SCT die Partie wieder etwas besser unter Kontrolle zu bringen und sich seinerseits Torgelegenheiten zu erkämpfen. Einen Ball von Saskia Rosebrock beispielsweise parierte die SV-Keeperin gut. Allerdings witterten die Tewelerinnen jetzt ihre Chance, vor der Pause zumindest den Anschluss zu erzielen. Und tatsächlich erhielt Annalena Otto bald die Gelegenheit hierzu: In einem Zweikampf ging Franziska Fuchs im Strafraum des SV zu Boden, allerdings entschied der souverän pfeifende Schiedsrichter sofort auf weiterspielen. Annalena, die sich im Ballbesitz befand, bewahrte in dieser unübersichtlichen Szene einen kühlen Kopf, dribbelte mit dem Ball auf das gegnerische Tor und verkürzte auf 3:1 (40.).

In der zweiten Spielhälfte verflachte die Partie dann zusehends. Die Tewelerinnen hatten sich mittlerweile an den kurzen Platz und die Spielweise des SV gewöhnt und hielten nun besser dagegen. Hinzu kam, dass die Gastgeberinnen nun auch längst nicht mehr so druckvoll in ihren Angriffsbemühungen waren. Allerdings gelangen dem SCT ebenfalls nur noch vereinzelt wirklich gefährliche Offensivaktionen, wie etwa Yvonne Eifler, die das Spiel über ihre Seite noch mal schnell zu machen versuchte oder Annalena Otto, deren Schuss nur knapp gehalten werden konnte. Für einen wirklichen Kracher sorgte eine Viertelstunde vor Schluss Natascha Sabrowski, die nach einem abgewehrten Ecke des SCT Maß nahm, aus zweiter Reihe abzog und nur von der Latte an ihrem ersten Saisontreffer gehindert wurde. So blieb es am Ende beim 3:1 und die Tewelerinnen mussten ohne Punkte im Gepäck die Heimreise wieder antreten.

Auch in dieser Begegnung könnte man die ausgelassenen Chancen bemägeln. Allerdings war in einem kräftezehrend geführten Spiel sicherlich die fehlende Möglichkeit zum Wechseln und der durch Abwesenheit einiger Stammkräfte von Beginn an geschwächte Kader des SCT ein wesentlicher Faktor, der zur Niederlage beigetragen hat. Durch diese rutschen die Tewelerinnen nun wieder in den Tabellenkeller und benötigen in den folgenden Partien umso dringender Punkte, um sich im Mittelfeld zu stabilisieren.

 

Böhme-Zeitung 27.09.2014
Böhme-Zeitung 30.09.2014

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4. Spieltag (20.09.2014)

SC Tewel - VfL Lüneburg II 4:2 (4:1)

Gegen den VfL Lüneburg II setzten sich die Tewelerinnen am Samstag mit 4:2 (4:1) durch. In einer Begegnung mit vielen hochkarätigen Torchancen verließen sie den Platz damit zum ersten Mal in dieser Saison als Sieger und befreiten sich zugleich vom letzten Rang der Bezirksliga.

Den Aufwärtstrend der Leistungskurve weiterführen, dass war am Samstagnachmittag das Ziel des SCT. Folgerichtig setzte die Elf von Raphael Brüggemann den Aufsteiger aus Lüneburg von der ersten Minute an unter Druck. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Annalena Otto in der 3.Minute, die aus 16-Metern schon einmal die VfL-Keeperin testete. Nur wenig später dribbelte Lena Steinberg in den Strafraum, schien sich dabei schon festgelaufen zu haben, spitzelte den Ball dann jedoch gerade noch auf die rufende Annalena Otto. Diese zog ab und brachte die frühe Führung (10.) für die Tewelerinnen. Von dem Erfolgserlebnis angespornt bedrängte der SCT seinen Kontrahenten umso mehr und erzwang sich weitere gute Gelegenheiten. Diese Anstrengungen wurden auch promt belohnt. Nach einer sehenswerten Kombination über Steffi Stürz und Yvonne Eifler fand die Hereingabe Paulina Jakob, die den Ball zum 2:0 (17.) über die Linie brachte. Doch noch immer ließen die Tewelerinnen keineswegs nach, sondern spielten konzentriert weiter. Chancen im Minutentakt ließen den Lüneburgerinnen kaum Gelegenheit zum Durchatmen. Nach einer Ecke etwa verfehlte Lena Steinberg knapp das gegnerische Tor. Die nächste Möglichkeit hingegen nutzte Paulina Jakob nach Pass von Steffi Stürz und erhöhte mit ihrem zweiten Tor des Tages auf 3:0 (21.). Ganz uneigennützig zeigte sich Yvonne Eifler zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff: Sie setzte sich stark auf ihrer Seite durch und lief schließlich allein auf die VfL-Keeperin zu, statt nun aber selbst ihr Glück zu versuchen, hatte sie ein Auge für die mitlaufende Annalena Otto, die den Ball nur noch einzuschieben brauchte - 4:0. Auch Kerstin Witte sorgte vor der Halbzeit noch einmal für Gefahr. Ihren Fernschuss konnte die Lüneburger Torhüterhin nur knapp über das Tor lenken. Einziger Wermutstropfen einer durch den SCT dominierten ersten Halbzeit war das Gegentor in der 43. Spielminute, das durch einen Abstimmungsfehler entstanden war.

In der zweiten Spielhälfte zeigten die Tewelerinnen dann jedoch wieder ihr anderes Gesicht. Zwar erarbeiteten sie sich noch immer vielversprechende Chancen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, allerdings fehlte nun die letzte nötige Konsequenz. Auch am sprichwörtlichen Quäntchen Glück mangelte es dem SCT in dieser Phase. Beispielsweise verfehlte Steffi Stürz nach gut getretenem Freistoß durch Lena Steinberg den gegnerischen Kasten aus aussichtsreicher Position ebenso wie kurz darauf Annalena Otto. Hinzu kam, dass das Aufbauspiel der Gastgeberinnen unkonzentrierter und ungenauer wurde. Auf diese Weise schöpfte der VfL wohl noch einmal Hoffnung und wagte nun seinerseits immer mal wieder Vorstöße. Einer davon nach etwas mehr als einer Stunde, konnte von der Defensive des SCT nicht abgewehrt werden und so stand es nur noch 4:2 (63.). Doch auch wenn die Tewelerinnen die Partie mittlerweile etwas aus der Hand gaben, reichten die Bemühungen der Lünebugerinnen an diesem Nachmittag nicht aus, um den Ausgang der Begegnung noch zu drehen. Obwohl Yvonne Eifler mit einem Schuss an den Pfosten noch einmal nah dran war, gelang es den Gastgeberinnen auf der anderen Seite nicht, noch weitere Treffer zu erzielen. So blieb es am Ende beim 4:2.


Mit diesem Sieg erkämpften sich die Tewelerinnen wichtige drei Punkte und klettern damit vom letzten auf den neunten Rang der Bezirksligatabelle. Doch vor allem an der fehlenden Konstanz über 90 Minuten muss der SCT dringend arbeiten. Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich bereits am kommenden Samstag um 17 Uhr in Lemgow.

 

Böhme-Zeitung 20.09.2014

Böhme-Zeitung 23.09.2014

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3. Spieltag (14.09.2014)

FC Roddau - SC Tewel 1:1 (0:1)

Am Sonntag traf der SCT im zweiten Saisonspiel auf den FC Roddau. Nach der herben Niederlage zum Saisonauftakt hatte sich die Mannschaft von Raphael Brüggemann beim FC wieder gefangen und kontrollierte besonders in der ersten Hälfte sogar zeitweise die Partie. Allerdings gelang es nicht den Feldvorteil in Tore umzuwandeln und sich frühzeitig den Sieg zu sichern, so dass die Tewelerinnen sich am Ende mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben mussten.

Die Begegnung mit dem FC Roddau begann gut für den SCT. Ganz anders als noch am letzten Spieltag waren die Tewelerinnen von Anfang an präsent auf dem Platz und störten den Spielaufbau des FC früh. Auf diese Weise brachten sie ihren Gegner oftmals in Bedrängnis und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Nach einer Abseitsstellung des FC nach knapp zehn Minuten beispielsweise schalteten die Tewelerinnen sofort auf Angriff um. Libero Christina Röhrs führte den Freistoß schnell aus und bediente die in der gegnerischen Abwehrkette lauernde Annalena Otto. Diese lief nun frei auf die FC-Keeperin zu, konnte sie jedoch nicht überwinden. Direkt im Anschluss erkämpfte sich der SCT den Abschlag wieder zurück und startete den nächsten Angriff. Nach einer schönen Kombination über Steffi Stürz, Annalena Otto und Yvonne Eifler kam die Letztgenannte 5m vor dem Tor an den Ball, allerdings war erneut FC-Keeperin Antje Raichle auf der Höhe und verhinderte die Teweler Führung. Auch Paulina Jakob sorgte einige Minuten später für Gefahr, als sie aus einiger Entfernung einfach mal abzog. Ebenso nah am Führungstreffer war Steffi Stürz in der 20. Minute als sie eine Ecke von Annalena Otto volley nahm und das Tor nur knapp verfehlte. Für ihre Bemühungen belohnt wurde der SCT dann nach etwas mehr als einer halben Stunde. Saskia Rosebrock schickte Annalena Otto auf der rechten Seite Richtung Grundlinie, diese bewies gute Übersicht und leitete den Ball weiter vor das Roddauer Tor, wo Yvonne Eifler bereits in Position lief und die längst überfällige 1:0-Führung erzielte (32.). Auch nach diesem Treffer erspielten sich die Tewelerinnen noch gute Chancen, verpassten es jedoch, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. In diesem Sturm von Angriffen ließen die Gäste den Roddauerinnen wenige Gelegenheiten einmal selbst eine Offensivaktion zu Ende zu spielen. Dass man sie dennoch nicht abschreiben durfte, zeigten die Gastgeberinnen in der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff, als Malin Baden im Tor des SCT die Führung gerade noch retten konnte.

Die zweite Hälfte begann dann etwas fahriger und es schlichen sich immer wieder nervöse Fehler im Aufbauspiel der Tewelerinnen ein. Trotzdem gehörte die erste vielversprechende Torchance erneut dem SCT in Person von Annalena Otto. Wieder konnte sie der Hintermannschaft des FC davonlaufen, jedoch gelang es ihr nicht, sich endlich für ihre Arbeit zu belohnen. Auf der Gegenseite stand erneut Ersatzkeeperin Malin Baden auf dem Prüfstand, als eine Roddauerin auf sie zulief. Doch sie vertrat die verletzte Jana Röhrs an diesem Nachmittag sehr gut, verkürzte gekonnt den Winkel und entschärfte diese brenzlige Situation. Nach über einer Stunde konnten die Tewelerinnen ihre Führung dann jedoch nicht mehr halten und mussten den Ausgleich hinnehmen (1:1). Zwar erarbeiteten sich die Gäste bis zum Ende noch weitere Gelegenheiten, etwa durch Paulina Jakob oder Annalena Otto, jedoch fehlte meist die letzte Konsequenz für eine erneute Führung. Deshalb blieb es schließlich beim 1:1.

Insgesamt war in dieser Partie aus Teweler Sicht sicherlich mehr drin. Besonders die schlechte Chancenauswertung muss bemängelt werden. Allerdings sprang am Ende immerhin ein Punkt heraus und es gibt weitere Gründe zur Hoffnung. Denn im Vergleich zum ersten Saisonspiel hat sich das Auftreten des SCT deutlich verbessert. Besonders im Zweikampfverhalten und Spielaufbau war eine Leistungssteigerung zu erkennen, auf die es in den folgenden Begegnungen aufzubauen gilt.

 

Böhme-Zeitung 16.09.2014

Böhme-Zeitung (13.09.2014)

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2. Spieltag (06.09.2014)

SC Tewel - SG Gusborn/Dannenberg   verlegt auf den 15.11.

 

 

 

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1. Spieltag (30.08.2014)

SC Tewel - SG Eldingen/Höfer 1:9 (1:6)

Das hatten sich alle Beteiligten des SCT anders vorgestellt. In ihrem ersten Punktspiel der Saison vor heimischem Publikum mussten die Tewelerinnen eine herbe Niederlage einstecken. Statt an ihre gute Leistung aus der Vorwoche im Pokal gegen den Landesligisten aus Buchholz anzuknüpfen, erwischten sie einen rabenschwarzen Tag, an dem nicht viel gelingen wollte. Die SG Eldingen/Höfer hingegen nutzte die Schwächen des SCT aus und fuhr schließlich mit einem 1:9-Kantersieg und den ersten drei Punkten nach Hause.

Bereits nach wenigen Minuten stand fest, dass diese Partie nicht nach den Wünschen des SCT verlaufen würde. Denn es dauerte keine zehn Minuten ehe die Gäste aus Eldingen eine Unachtsamkeit der Tewelerinnen an der Mittellinie ausnutzten, das Spiel schnell machten und so mit 1:0 in Führung gingen (7.). Direkt im Anschluss hatten die Tewelerinnen dann Pech, als Paulina Jakob von links außen den Ball gut auf Steffi Stürz passte, diese jedoch nur die Latte traf. Wenige Minuten später sorgte erneut die SG für Gefahr, allerdings verfehlte ihr Abschluss das Teweler Tor knapp. Bereits in dieser Anfangsphase ließen sich die Gastgeberinnen immer weiter in die Defensive drängen. Zwar wagten sie auch noch den ein oder anderen Angriffsversuch - etwa als Kerstin Witte nach Pass von Annalena Otto die SG-Keeperin noch einmal testete - nichtsdestotrotz lag der größere Spielanteil bei den Eldingerinnen. Als nach knapp 25 Minuten das zweite Gegentor fiel, schienen die Tewelerinnen noch zusätzlich entmutigt. Statt um einen Anschlusstreffer zu kämpfen, reagierte man lediglich auf die Aktionen der SG und kassierte so innerhalb von fünf Minuten drei weitere Gegentore (32., 34., 37.). Bezeichnend für die Leistung der Tewelerinnen an diesem Nachmittag war auch ihre Offensivaktion in der 35. Minute: Hier hatte sich Yvonne Eifler gut durch die Hintermannschaft der Gäste gespielt, die gegnerische Torhüterin bereits aussteigen lassen und den Ball auf das nun leere Tor geschossen. Jedoch so, dass eine nach hinten gestürmte Eldingerin noch auf der Grundlinie retten konnte. Einziger Hoffnungsschimmer in dieser Phase war der Ehrentreffer des SCT (39.), der nach Pass von Yvonne Eifler durch Annalena Otto erzielt wurde. Doch noch vor der Pause erhöhte die SG erneut auf 1:6 (41.).

In der zweiten Halbzeit beschränkten sich die Tewelerinnen dann auf Schadensbegrenzung. Was jedoch nur bedingt gelang. Zwar waren sie nun mehr am Ball und schafften es zeitweise sogar sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen, allerdings fehlte auch hier die nötige Durchsetzungskraft und der kämpferische Wille. Ganz nah dran war an einem zweiten Treffer war der SCT dann nach knapp einer Stunde. Steffi Stürz von Yvonne Eifler in Szene gesetzt zog ab, der Ball prallte von der Latte in hohem Bogen zurück ins Feld, wo Annalena Otto bereits lauerte. Diese wurde von ihrer Gegenspielerin allerdings entscheidend gestört und konnte die Kugel deshalb nicht über die Linie drücken. Auf der anderen Seite machten es die Gäste aus Eldingen deutlich besser und schraubten das Ergebnis schließlich noch auf 1:9 in die Höhe (67., 71., 76.).

Am Ende dieses Fußballnachmittags stand eine enttäuschende Leistung des SCT. Weder die Laufbereitschaft noch der Einsatz des Teams stimmte, so dass die SG Eldingen/Höfer leichtes Spiel hatte ihre ersten Punkte zu sammeln. Da die Tewelerinnen am nächsten Wochenende spielfrei haben, bleiben ihnen zwei Wochen, um Ursachenforschung zu betreiben und diesen herben Fehlstart zu verarbeiten. Am 14.9. geht es dann hoffentlich mit neuem Mut zum FC Roddau.

 

Böhme-Zeitung (30.08.2014)
Böhme-Zeitung (02.09.2014)

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Pokalspiel (24.08.2014)

SC Tewel - Buchholzer FC 2:3 (1:1)

Der SCT traf am Sonntag in der dritten Runde des Bezirkspokals auf den Buchholzer FC. Obwohl sich die Tewelerinnen am Ende mit 2:3 (1:1) geschlagen geben mussten, hielten sie doch gut mit dem Landesligisten mit und zeigten im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung.

Die Tewelerinnen starteten motiviert in dieses Pokalspiel. Von Beginn an hielten sie mit den Buchholzerinnen mit und ließen sich auf eigenem Platz nicht vom klassenhöheren Gegner in die Ecke drängen. Stattdessen spielten sie sogar mutig nach vorne und kamen durch Steffi Stürz und Annalena Otto zu ersten guten Gelegenheiten. Ihr Engagement wurde kurze Zeit später belohnt als Yvonne Eifler eine Hereingabe von der linken Seite auf Steffi Stürz weiterleitete. Diese setzte sich gegen ihre Gegenspielerin gut durch, zog ab und brachte den Ball im Buchholzer Tor unter - 1:0 (16.) für den SCT. Aber auch der BFC zeigte, dass er Fußballspielen kann und prüfte bereits fünf Minuten später SCT-Keeperin Jana Röhrs: Nach einem gezielten Schuss auf die linke untere Ecke des Tores musste sie sich lang machen und konnte den gefährlichen Ball gerade noch um den Pfosten lenken. Im weiteren Verlauf brachten die Tewelerinnen zwar durchaus noch einige Bälle auf das Tor der Gäste, allerdings ließen sie vor der Halbzeit merklich nach. Die Buchholzerinnen erspielten sich nun ihrerseits gute Chancen und forderten immer wieder die Hintermannschaft des SCT. Nach einem zuvor wegen einer Abseitsstellung nicht gegebenen Tor hatten die Gäste beinahe mit dem Pausenpfiff dann doch noch Grund zu jubeln, als Celina Fuß eine kurze Unachtsamkeit der Gastgeberinnen ausnutzte und zum 1:1 (45.) ausglich.

Nach dem Wiederanpfiff wurde die ansehnliche Partie von beiden Mannnschaften fortgeführt. Die besseren Chancen hatte zunächst jedoch der Buchholzer FC. So auch in der 64. Spielminute: Nach einem gut vorgetragenen Angriff des BFC gelang es den Tewelerinnen nicht, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu schlagen. Buchholzerin Sonja Timpe reagierte in dieser undurchsichtigen Situation am schnellsten und brachte den Ball im Teweler Tor unter - 1:2. Für eine Schrecksekunde sorgte in dieser Szene zudem Steffi Stürz, die am Kopf getroffen einige Zeit am Boden liegen blieb, glücklicherweise nach einer Behandlung jedoch weiterspielen konnte. Doch bereits sechs Minuten später hatten die Tewelerinnen einen weiteren Rückschlag zu verkraften. Abwehrspielerin Lena Steinberg musste gegen eine davonstürmende Stürmerin ins Laufduell und brachte diese kurz vor dem Strafraum zu Fall, sodass der BFC nun einen Freistoß in aussichtsreicher Position ausführen konnte und Lena mit einer roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Der besagte Freistoß erbrachte nichts, allerdings mussten sich die Tewelerinnen nun in Unterzahl erst einmal neu ordnen. Zehn Minuten vor Spielende erhöhten die Gäste durch Celina Fuß auf 1:3 (80.). Trotz dieser Widrigkeiten kamen in der Schlussphase aber auch die Gastgeberinnen noch einmal zurück und brachten den BFC wiederholt in Bedrängnis. Umso spannender wurde es, als Malin Baden den Ball auf Yvonne Eifler durchsteckte. Diese entschied das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin für sich, nahm aus spitzem Winkel Maß und ließ der gegnerischen Torhüterin mit ihrem Kraftschuss in das linken obere Lattenkreuz keine Chance (89.). Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit hatten die zehn Tewelerinnen nun noch einmal auf 2:3 verkürzt. Zwar drangen sie weiter auf den Ausgleich, allerdings reichte ihnen die Zeit dafür nicht mehr aus und es blieb beim 2:3.

Obwohl der SCT durch diese Niederlage aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden ist, zeigten die Tewelerinnen eine gute Leistung. Sowohl die Laufbereitsschaft als auch die Kommunikation auf dem Platz hat sich deutlich verbessert und lässt für den Saisonauftakt am Samstag gegen die SG Eldingen/Höfer hoffen.

 

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Pokal (17.08.2014)

SC Tewel - SG Este/Holvede-Halvesbostel 4:2 (3:2)

Die Tewelerinnen setzten sich im Pokalwettbewerb am vergangenen Sonntag mit 4:2 (3:2) gegen die SG Este/Holvede-Halvesbostel durch. Nach zweimaligem Rückstand kämpfte sich der SCT ins Spiel zurück und zog mit ihrem Sieg in die nächste Pokalrunde ein. Allerdings waren auch noch einige Defizite in den Reihen der Gastgeberinnen zu erkennen, die es bis zum Punktspielauftakt zu verbessern gilt.

Die Begegnung zwischen dem Aufsteiger in die Bezirksliga West, der SG und dem SCT begann ohne zögerliches Abtasten. Obwohl sie sich vorgenommen hatten, den unbekannten Gegner erst einmal kommen zu lassen und abzuwarten, wurden die Tewelerinnen kalt erwischt. Denn bereits in der zweiten Spielminute schlugen die Spielerinnen der SG zu und gingen mit 1:0 in Führung. Doch die Gastgeberinnen hatten schnell die passende Antwort parat. Annalena Otto zog im Strafraum ab und erzielte den Ausgleich (4.). Danach merkte man dem Spiel auf Teweler Seite deutlich an, dass diese noch mitten in der Vorbereitung stecken und zudem auf einigen Positionen neu aufgestellt waren. Denn die Spielerinnen von Raphael Brüggemann agierten nervös und fahrig. Viele Fehlpässe ließen einen kontrollierten Spielaufbau immer wieder stocken und auch die Zuordnung stimmte einige Male nicht. So auch in der 20. Minute als die Gäste den Ball im Mittelfeld gewannen und sofort ihre schneller Stürmerin bedienten. Diese lief der Teweler Hintermannschaft aus abseitsverdächtiger Position davon und überwand auch die herausstürmende SCT-Keeperin Jana Röhrs. 2:1. Dieses Mal dauerte es etwas länger, bis die Tewelerinnen den Rückstand verdaut hatten. Erst nach mehr als einer Viertelstunde fasste sich Steffi Stürz ein Herz, tankte sich gut durch die Hinterreihen der SG und bediente Annalena Otto, die den 2:2 Ausgleich markierte (37.). Von diesem Tor, der die Ausgangssituation erneut wiederherstellte, angespornt, machte der SCT nun weiter Druck und wurde kurz vor der Halbzeit belohnt. Steffi Stürz reagierte nach einer halbhohen Hereingabe am schnellsten und brachte den Ball im linken Winkel zur 3:2-Führung unter.

Auch nach der Pause dominierten die Gastgeberinnen zunächst die Partie und erarbeiteten sich noch weitere gute Torchancen. So konnte die SG-Keeperin fünf Minuten nach Wiederanpfiff einen gut auf ihren Kasten getretenen Freistoß von Lena Steinberg nur knapp am Tor vorbeilenken. Bereits zwei Minuten später war sie dann aber machtlos als Franziska Fuchs und Annalena Otto eine Ecke schnell ausführten und den Ball in den Strafraum brachten. Ihre Flanke fand Steffi Stürz, die auf den 4:2 erhöhte (52.). Doch statt die Begegnung nun ruhig zuende zu spielen, ließen die Tewelerinnen die Kontrolle über die Partie immer weiter entgleiten. Die guten Torchancen lagen jetzt auf Seiten der SG. Zum Glück für den SCT waren die Esterinnen nicht zwingend genug, verfehlten das Tor einige Male und scheiterten auch wiederholt an SCT-Keeperin Jana Röhrs. So blieb es beim 4:2-Endstand.

Unter dem Strich stand in dieser mäßigen Begegnung für die Tewelerinnen immerhin der Einzug in die nächste Pokalrunde, in der sie am Sonntag auf heimischem Platz auf den Buchholzer FC treffen. Allerdings war auch erkennbar, dass der SCT konditionell noch nicht wettbewerbsfähig ist. Gerade die abfallende Leistung zum Ende des Spiels und die dem Konzentrationsmangel geschuldete hohe Fehlerquote im Aufbauspiel macht deutlich, dass in den verbleibenden zwei Wochen bis zum Punktspielauftakt am 30.08. gegen die SG Eldingen-Höfer noch Trainingsbedarf besteht.

 

Böhme-Zeitung 17.08.2014