Spielplan Hinserie 2015/16

Mi.

02.09.15

19:30 Uhr

TV Jahn Schneverdingen

:

SC Tewel

 4:5

So.

13.09.15

13:00 Uhr

SC Tewel

:

SV Teutonia Uelzen II

17:0

So.

06.12.15

11:00 Uhr

MTV Barum II

:

SC Tewel

4:3

Fr.

25.09.15

19:30 Uhr

SC Tewel

:

MTV Soltau

1:2

So.

04.10.15

11:00 Uhr

SSV Südwinsen

:

SC Tewel

2:2

Sa.

10.10.15

17:00 Uhr

ESV Fortuna Celle II

:

SC Tewel

5:2

Sa.

17.10.15

17:00 Uhr

SC Tewel

:

SV Hodenhagen

1:2

So.

25.10.15

13:00 Uhr

ASV Fassberg

:

SC Tewel

0:8

Sa.

31.10.15

17:00 Uhr

SC Tewel

:

SG Wathlingen-Großmoor

5:0w

So.

08.11.15

12:00 Uhr

SVN Düshorn

:

SC Tewel

1:4

Sa.

14.11.15

16:30 Uhr

SC Tewel

:

SG Wietze/Oldau/MTV Eint.

 verl.

So.

22.11.15

11:00 Uhr

SSV Südwinsen

:

SC Tewel

2:1

Nachholspiel 3. Spieltag (06.12.2015)

MTV Barum - SC Tewel 4:3 (3:3)

(CR) Der SCT trat am vergangenen Sonntag zum letzten Spiel der Hinrunde beim MTV Barum an. Obwohl die Mannschaft von Jörg Gräbnitz schnell in Rückstand geriet, zeigten die Tewelerinnen in der ersten Hälfte Moral und egalisierten das Ergebnis zur Pause auf einen 3:3-Zwischenstand. Am Ende unterlag man jedoch knapp mit 4:3 und musste ohne Punkte den Heimweg antreten.

Die Begegnung mit dem MTV Barum begann aus Teweler Sicht recht fahrig. Es fehlte die nötige Ruhe für ein konzentriertes Aufbauspiel. Nur selten wurde der Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen gehalten und stattdessen immer wieder an die nachsetzenden Barumerinnen verloren. Eine verunglückte Abwehraktion zog bald eine Ecke nach sich, die Saskia Rosebrock ins eigene Tor abfälschte (6.). Zusätzlich von diesem frühen Rückstand verunsichert, benötigte der SCT in der Folge einige Minuten, um sich zu fangen. Gerade als die Gäste ins Spiel zurückzufinden schienen und erste gute Offensivaktionen erspielten, nutzte der MTV seinerseits einen schnell vorgetragenen Angriff zum Ausbau der Führung - 2:0 (19.). Doch die Tewelerinnen steckten zu diesem Zeitpunkt keineswegs auf. Stattdessen nahmen sie die Zweikämpfe immer besser an und kamen insbesondere über Christa Henniger und Yvonne Eifler ein ums andere Mal zu aussichtsreichen Torgelegenheiten. Nach einer knappen halben Stunde wurden die Bemühungen des SCT endlich belohnt: Christa Henniger setzte sich im gegnerischen Strafraum durch und verkürzte auf 1:2 (27.). Auch auf das dritte Gegentor der Gastgeberinnen an diesem Nachmittag (36.) hatten die Tewelerinnen eine passende Antwort parat: Christa Henniger bediente Yvonne Eifler, die den Ball zum 2:3 (38.) und wenig später zum 3:3-Ausgleich (45.) über die Torlinie brachte.

Nach der Pause hatten der SCT Probleme gegen die tiefstehende Sonne und den auffrischenden Wind an ihr Spiel der ersten Hälfte anzuknüpfen. Die Barumerinnen hingegen erhöhten den Druck und setzten sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest. Sie ließen den Gästen aus Tewel wenig Platz und zwangen sie zu Fehlern. Ein direkt verwandelter Freistoß einige Meter vor dem Strafraum führte bald zur erneuten Führung des MTV (58.). Trotz einiger Bemühungen gelang es den Tewelerinnen im weiteren Verlauf nicht, sich aus der Umklammerung ihres Gegners zu befreien. In der Schlussphase, in der sich beide Teams nichts schenkten, blieb es daher beim 4:3-Rückstand.

Nach dieser Niederlage beendet die Mannschaft von Jörg Gräbnitz die Hinrunde mit 16 Punkten auf dem sechsten Platz der Kreisliga, wobei ein Spiel Ende Februar nachgeholt werden muss. 

Spielfilm: MTV Barum - SC Tewel

Tore: 1:0 (6.) Saskia Rosebrock (ET), 2:0 (19.) Jana Voigts, 2:1 (27.) Christa Henniger, 3:1 (36.) Saskia Meyer, 3:2 (38.) Yvonne Eifler, 3:3 (45.) Yvonne Eifler, 4:3 (58.) Pia Brodkorb.

SCT: Malin Baden, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Natascha Sabrowski, Lena Steinberg, Saskia Rosebrock, Paulina Jakob, Christa Henniger, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; Reserve: Madleen Freißmann, Emma Floerke.

 

Pokalspiel (22.11.2015)

SSV Südwinsen - SC Tewel 2:1 (1:1)

(CR) Die Tewelerinnen fuhren am Samstag im Pokalwettbewerb zum SSV Südwinsen. Nach ansprechender Leistung und zwischenzeitlicher 1:0-Führung musste sich die ersatzgeschwächte Mannschaft am Ende mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

Die Begegnung mit dem SSV Südwinsen fand an diesem Sonntag bei winterlichen Temperaturen statt. Ohne die beiden fehlenden Teweler Offensivkräfte Yvonne Eifler (verletzt) und Paulina Jakob (privat verhindert), fehlte es den Gästen zu Beginn dieses Pokalspiels an Ordnung und noch mehr an kreativen Ideen im Aufbauspiel. Es galt zudem gegen den aus der Liga nur allzu gut bekannten Gegner Ruhe zu bewahren und durch gezieltes Passspiel Sicherheit zu gewinnen. Nur zögerlich versuchte der SCT in dieser Phase sein Glück mit einem direkten Schuss auf den gegnerischen Kasten. Nach einer knappen Viertelstunde sorgte dann ein Freistoß für Gefahr im Südwinsener Strafraum: Christina Röhrs trat diesen aus dem Halbfeld etwa 30m vom Tor entfernt. Sie beförderte den Ball in hohem Bogen in den Strafraum, wo er ohne weitere Berührung eines Gegners oder Mitspielers auftrumpfte und schließlich auf der rechten Seite ins Tor einschlug - plötzlich führten die Tewelerinnen somit mit 1:0 (13.). Im weiteren Verlauf wurde der SCT mutiger. Zunehmend wurde ein Weg vor das SSV-Tor gesucht. So versuchten Hanna Weidemann und Saskia Rosebrock über die Flügel für Gefahr zu sorgen. Dabei wurden sie immer wieder von Kerstin Witte und Juliane Röhrs unterstützt, die den Ball dann gefährlich in den gegnerischen Strafraum flankten. Trotz dieser Bemühungen fehlte es dem Teweler Spiel allerdings an Präzision und echtem Drang zum Tor. Viele Bälle durchquerten nach guter Hereingabe ungenutzt den 16-Meter-Raum. Die beste Chance hatte dabei wohl Franziska Fuchs, die von Libero Christina Röhrs bedient plötzlich frei vor der SSV-Keeperin stand, sichtlich überrascht jedoch ebenjene anschoss und so das Tor verfehlte. In der Defensive konnten der SCT hingegen die meisten Angriffe der Südwinsenerinnen abwehren, bevor diese zu wirklichen Chancen wurden. Kurz vor dem Pausenpfiff kam dann jedoch eine Südwinsenerin im Teweler Strafraum zu Fall, sodass die Gastgeberinnen mithilfe des anschließenden Strafstoßes ausgleichen konnten (38.).

Das Bild der zweiten Hälfte ähnelte zunächst sehr dem des ersten Durchgangs. Das Spielgeschehen ereignete sich hauptsächlich im Mittelfeld. Beide Mannschaften suchten die Lücke in der Defensive des Gegners ohne jedoch wirklichen Zugriff zu finden. So blieben tatsächliche Torchancen eher die Seltenheiten und waren zumeist Einzelaktionen geschuldet. So verfehlte Juliane Röhrs mit einem Fernschuss nur knapp das Tor und ein abgefälschter Freistoß von Malin Baden konnte mit einem sehenswerten Reflex der Südwinsener Torhüterin gerade noch abgewehrt werden. Doch auch die Gastgeberinnen bemühten sich immer wieder den Druck auf die Hintermannschaft des SCT zu erhöhen. Überhaupt stieg in der Schlussphase beim Stand von 1:1 das Zweikampfpotential an und die Tewelerinnen mussten immer wieder auch unbequeme Duelle bestreiten. Erst kurz vor Schluss fiel dann schließlich der entscheidende Treffer: Die Gäste verloren im Spielaufbau den Ball, den der SSV über wenige Stationen zu seiner Stürmerin brachte, die dann wenig Mühe hatte, ihn zur 2:1-Führung im Teweler Tor unterzubringen (87.).

Obwohl das Fehlen wichtiger Offensivkräfte in dieser Partie erkennbar nicht zu kompensieren war, zeigte der SCT in diesem Pokalspiel eine ansprechende Leistung, auf die man aufbauen kann. Denn anders als viele Mannschaften der Liga müssen die Tewelerinnen vor der Winterpause noch zwei Begegnungen nachholen, wenn die Witterung dies zulässt. Am kommenden Wochenden ist jedoch erst einmal spielfrei und somit Gelegenheit einige Blessuren dieser umkämpften Partie zu kurieren. Am Sonntag, den 6.12., fahren die Tewelerinnen dann zum MTV Barum.

Spielfilm: SSV Südwinsen - SC Tewel

Tore: 0:1 (13.) Christina Röhrs, 1:1 (38.), 2:1 (87.).

SCT: Lena Steinberg, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Natascha Sabrowski, Madleen Freißmann, Saskia Rosebrock, Hanna Weidemann, Malin Baden, Emma Floerke, Franziska Fuchs; Reserve: Jaqueline Carstens, Daniela Korreng.

 

11. Spieltag (14.11.2015)

SC Tewel - SG Wietze/Oldau/MTV Eint.  (verlegt auf den 27.02.2016)

  (CR) Das zwangsläufig wohl kürzeste Spiel ihrer Sportlerkarriere erlebten die Spielerinnen des SCT und ihre Kontrahenten von der SG Wietze/Oldau/Celle am vergangenen Samstag. Nach etwa einer Viertelstunde beendete die Flutlichtanlage auf dem unteren Platz ihren Dienst und ließ alle Beteiligten sprichwörtlich im Dunklen stehen. Die Tewelerinnen führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0.

Diese Partie begann vielversprechend für die Gastgeberinnen aus Tewel. Obwohl auf einigen Positionen umgestellt werden musste, gewannen sie bereits in den ersten Minuten durch einige gut vorgetragene Angriffe an Sicherheit und drängten die Wietzerinnen in eine passive Rolle. Immer mehr verlagerte sich das Geschehen in die gegnerische Hälfte, wo der SCT sich eine Ecke erspielte. Von dort fand der Ball von Christina Röhrs getreten seinen Weg in den Strafraum, wo Emma Floerke goldrichtig stand und ihr Team mit 1:0 in Führung brachte. Doch der Jubel währte leider nicht lange, denn von einem Moment auf den anderen wurde es dunkel in Tewel. Die Flutlichtanlage des unteren Platzes fiel aus und ließ sich trotz zahlreicher Bemühungen nicht wieder komplett einschalten. Zwar kam der Vorschlag auf einfach auf dem oberen Platz weiterzuspielen, da laut Regelwerk ein bereits angepfiffenes Spiel allerdings nicht ohne Weiteres auf einem anderen Platz fortgesetzt werden kann, musste die Begegnung schließlich abgebrochen werden. Als vorläufiger Nachholtermin ist nun der 27.2.2016 angesetzt worden.

Am kommenden Sonntag fahren die Tewelerinnen allerdings erst einmal im Pokal zum SSV Südwinsen.

Spielfilm: SC Tewel - SG Wietze/Oldau/Celle

Tore: 1:0 Emma Floerke, 

SCT: Malin Baden, Carina Schachtschneider, Christina Röhrs, Britta Freytag, Juliane Röhrs,  Paulina Jakob, Madleen Freißmann, Hanna Weidemann, Lena Steinberg, Emma Floerke, Franziska Fuchs; Reserve: Yvonne Eifler, Saskia Rosebrock, Marie Floerke, Jaqueline Carstens.

 

Böhme-Zeitung 17.11.2015

10. Spieltag (08.11.2015)

SVN Düshorn - SC Tewel 1:4 (0:3)

 (CR) Der SCT nahm es am vergangenen Sonntag mit dem Tabellendritten, dem SVN Düshorn auf. Dabei zeigten die Gäste aus Tewel vor allem im ersten Durchgang durchaus sehenswerten Kombinationsfußball und holten sich so am Ende verdient den 4:1-Sieg (3:0).

Nachdem die Partie des SCT am vergangenen Spieltag kurzfristig verlegt worden war, ging das Team nun umso motivierter auf den Platz. Obwohl man den SVN durchaus als spielstark einschätzte, wollten sich die Tewelerinnen keineswegs verstecken, sondern die Begegnung mitgestalten. Dieses Vorhaben war im Teweler Spiel von Beginn an zu spüren. Die Gastgeberinnen wurden früh attackiert und zu Fehlern gezwungen. Der SCT seinerseits suchte den Weg nach vorn, um sich in der gegnerischen Hälfte fest und die gegnerische Keeperin unter Druck zu setzen. Bereits nach etwas mehr als zehn Minuten wurden die Gäste dann auch promt für ihren Einsatz belohnt: Hanna Weidemann legte auf Abwehrspielerin Kerstin Witte zurück, die den Ball beinahe von Höhe der Mittellinie aus in hohem Bogen im SVN-Tor zum 1:0 (12.) versenkte. Zwar setzten auch die Düshornerinnen wiederholt zu einer Offensivaktion an, allerdings fehlte ihren Aktionen letztlich die Genauigkeit, um die SCT-Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Tewelerinnen erspielten sich hingegen weitere aussichtsreiche Torgelegenheiten. So setzte Saskia Rosebrock im gegnerischen Strafraum einem Pass gut nach und konnte nur zu Lasten eines Strafstoßes gestoppt werden. Diesen verwandelte Yvonne Eifler daraufhin sicher (26.). Zur Halbzeit erhöhte der SCT schließlich noch auf 3:0, als Yvonne eine gute Spielübersicht bewies und mit einem Pass in die Tiefe die gedankenschnell in eine Lücke der Düshorner Hintermannschaft startende Hanna bediente. Diese schoss den Ball zur Halbzeitführung ins Tor (39.).

Nach der Halbzeit befürchteten die Tewelerinnen eine wütende Anfangsphase des SVN. Doch es gelang ihnen erneut mit guten Kombinationen den Gegner in deren Hälfte zu binden und auf diese Weise vom eigenen Tor abzuhalten. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff schraubte dann Christa Henniger das Ergebnis weiter in die Höhe, nachdem sie von Yvonne bedient wurde - 4:1 (49). Allerdings kamen gerade in dieser Phase auch die Gastgeberinnen wieder besser ins Spiel. Sie steckten keineswegs auf, sondern setzten nun selbst besser nach. Das Teweler Spiel wurde jetzt etwas fahriger und immer wieder schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die dem Gegner zusätzlich in die Karten spielten. Lediglich zwei Minuten nach dem Tor des SCT war auch der SVN erfolgreich: Nach einer Ecke reagierte die Düshornerin Sina Reinhardt am schnellsten und schob zum 4:1-Schlusstreffer (51.) ein. Die Partie verlor in der zweiten Hälfte insgesamt etwas an Fahrt. Sehenswerte Kombinationen über mehrere Stationen waren seltener zu sehen. Nichtsdestotrotz erkämpften sich die Gastgeberinnen durchaus noch weitere gefährliche Chancen, so dass Tewels Torhüterin Lena Steinberg phasenweise stark gefordert war. Sie hatte allerdings einen guten Tag erwischt und ließ keine weiteren Gegentreffer zu. So blieb es schließlich beim 4:1 für den SCT.

In dieser Begegnung ließen die Tewelerinnen endlich den lange vermissten Kombinationsfußball wieder aufblitzen. Auch die Kommunikation auf dem Platz und der Einsatz der Teweler Kickerinnen stimmte an diesem Sonntag. Der SCT präsentierte sich als Team und holte sich auf diese Weise weitere drei Punkte. Am kommenden Samstag empfangen die Tewelerinnen bereits um 16:30 Uhr die SG Wietze/Oldau/MTV Eint.

Spielfilm: SVN Düshorn - SC Tewel 1:4 (0:3)

Tore: 0:1 Kerstin Witte (12.), 0:2 Yvonne Eifler (26./EM), 0:3 Hanna Weidemann (39.), 4:0 Christa Henniger (49.), 1:4 Sina Reinhardt (51.).

SCT: Lena Steinberg, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Natascha Sabrowski, Paulina Jakob, Saskia Rosebrock, Hanna Weidemann,Christa Henniger, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; eingewechselt: Madleen Freißmann, Malin Baden, Emma Floerke, Jaqueline Carstens.

 



Böhme-Zeitung 10.11.2015

9. Spieltag (31.10.2015)

SC Tewel - SG Wathlingen-Großmoor 5:0 (nicht angetreten)

 

 

8. Spieltag (25.10.2015)

ASV Fassberg - SC Tewel 0:8 (0:4)

(CR) Die Tewelerinnen wurden am Sonntag beim ASV Fassberg ihrer Favoritenrolle gerecht. Gegen den Tabellenletzten dominierten sie die Partie und holten am Ende mit einem deutlichen 8:0-Sieg (4:0) verdientermaßen die Punkte nach Tewel.

Einen Start nach Maß erwischte der SCT am Sonntagmittag. Ohne Anlaufschwierigkeiten starteten die Gäste in diese Begegnung gegen das Tabellenschlusslicht, den ASV Fassberg. Schon den erste Angriff, in der Yvonne Eifler ihre Mitspielerin Franziska Fuchs per Flanke bediente, schlossen die Tewelerinnen erfolgreich ab -1:0 (1.). Nach den vergangenen Niederlagen tat diese frühe Führung dem SCT sichtlich gut und motivierte zu weiteren Angriffen. So dauerte es lediglich zehn Minuten bis Franziska ihren zweiten Treffer nachlegte (11.). Das Spiel fand meist in der Hälfte der Gastgeberinnen statt, so dass der ASV vor allem mit dem Reagieren auf die Kombinationen der Tewelerinnen beschäftigt waren. Vor allem die Teweler Angriffe über die Außenflügel erwiesen sich immer wieder als sehr gefährlich. So auch nach knapp zwanzig Minuten als Paulina Jakob den Ball von links scharf vor das Tor spielte und Hanna Weidemann diesen zum 3:0 (19.) über die Linie drückte. Im Anschluss verflachte die Partie dann etwas. Die Tewelerinnen schalteten einen Gang runter und waren insgesamt nicht mehr ganz so zwingend. Nichtsdestotrotz wurde die ASV-Keeperin das ein oder andere Mal nach Einzelaktionen des SCT gefordert. Carina Schachtschneider etwa fasste sich im gegnerischen Halbfeld ein Herz und zog einfach mal ab. Lediglich die Latte stand hier ihrem ersten Saisontreffer im Wege. Besser machte es daraufhin Yvonne: Ihr Fernschuss aus etwa 25 Metern schlug ohne weitere Berührung im Fassberger Tor zum 4:0 (39.) ein und markierte zugleich den Halbzeitstand.

Nach der Pause dauerte es ein wenig, bis die Gäste wieder auf Touren kamen. Zunächst ließen sie sich von der Hektik des ASV anstecken. Immer wieder flog der Ball aus der eigenen Hälfte über alle Köpfe hinweg ohne eine Mitspielerin zu finden, um dann erneut in hohem Bogen zurück Richtung Teweler Tor geschlagen zu werden. Nach einer Stunde kam es dann zu einer Szene, die für Diskussionsbedarf sorgte: Wiederum zog Yvonne auf der zweiten Reihe ab und der Ball senkte sich direkt unter der Latte ins Tor. Nachdem auch der Schiedsrichter bereits zum Wiederanstoß gepfiffen hatte, machten die Fassbergerinnen darauf aufmerksam, dass der Ball an der Außenseite des Netzes läge. Ob dies einem Loch in den Maschen geschuldet war oder tatsächlich kein reguläres Tor geschossen worden war, wurde nicht aufgeklärt. Es ging mit Abstoß weiter. Weiter in die Höhe auf 5:0 (68.) schraubte allerdings Paulina das Ergebnis für ihren SCT. Ihr Schuss von der Strafraumgrenze wurde abgefälscht und schlug dann im Kasten der Fassbergerinnen ein. Yvonne zeigte sich jedoch unbeeindruckt und erzwang sich nach diesem Phantomtor ihren zweiten Treffer. Eindrucksvoll dribbelte sie im Alleingang von der Mittellinie aus durch die Reihen des ASV, spielte auch deren Torhüterin stehen und schob die Kugel dann ins leere Tor - 6:0 (79.). Ebenfalls in die Liste der Torschützinnen einreihen konnte sich wenig später Malin Baden, die Yvonnes Pass von der Grundline aus humorlos im Tor unterbrachte -7:0 (83.). Das achte und damit letzte Tor der Partie war bereits in der Nachspielzeit dann erneut Yvonne vorbehalten.

Diese Begegnung entschieden die Tewelerinnen ungefährdet für sich. Dabei zeigten sie immer wieder sehenswerte Kombinationen, aber auch gute Einzelaktionen. Nach den zwei Niederlagen in Folge verbuchte der SCT zudem endlich wieder Punkte auf dem eigenen Konto. Am kommenden Samstag um 17 Uhr kommt dann die SG Wathlingen-Großmoor nach Tewel.

Spielfilm: ASV Fassberg - SC Tewel 0:8 (0:4)

Tore: 0:1 Franziska Fuchs (1.), 0:2 Franziska Fuchs (11.), 0:3 Hanna Weidemann (19.), 4:0 Yvonne Eifler (39.), 0:5 Paulina Jakob (68.), 0:6 Yvonne Eifler (79.), 0:7 Malin Baden (83.), 0:8 Yvonne Eifler (90+).

SCT: Lena Steinberg, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Carina Schachtschneider, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Madleen Freißmann, Saskia Rosebrock, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; eingewechselt: Natascha Sabrowski, Malin Baden.

 


Böhme-Zeitung 27.10.2015

7. Spieltag (17.10.2015)

SC Tewel - SV Hodenhagen 1:2 (0:0)

 (CR) Der SCT ließ sich am vergangenen Samstag einen bereits sicher geglaubten Sieg wieder aus der Hand nehmen. Denn obwohl die Tewelerinnen bis in die zweite Hälfte hinein die Begegnung unter Kontrolle hatten und sogar mit 1:0 in Führung gingen, verhalfen sie dem SV Hodenhagen durch individuelle Fehler am Ende zum 1:2-Sieg.

Die Gastgeberinnen aus Tewel hatten sich für diesen Nachmittag vorgenommen, geschlossen aufzutreten und sich auf dem Platz gegenseitig zu unterstützen. Und tatsächlich schien dieses Vorhaben zunächst zu gelingen. Auf dem eigenen Platz ließen die Tewelerinnen mit fortschreitender Zeit den Ball immer besser laufen. Zwar setzten auch die Hodenhagenerinnen zu dem ein oder anderen Angriff an, allerdings gelang es der SCT-Hintermannschaft jeweils gut, diese abzuwehren. Für eine Verstärkung der Teweler Defensive sorgte ehemalige Liberospielerin Carina Schachtschneider, die ihrem Team im ersten Durchgang zusätzlich Sicherheit gab. Aber auch die Teweler Offensive war nicht untätig. So hatte Franziska Fuchs gleich mehrmals die Gelegenheit ihr Team in Führung zu bringen, etwa als sie den Ball von der rechten Außenseite zugespielt bekam, diesen geschickt gegen ihre Gegnerin abschirmte und sich dabei zugleich mit einer Drehung in eine gute Schussposition brachte. Die größte Chance erzwang Yvonne Eifler kurz vor dem Pausenpfiff. Doch auch ihr Lattenkracher aus der zweiten Reihe sorgte noch nicht für die ersehnte Führung. 

In der zweiten Hälfte dagegen schienen sich die Bemühungen der Tewelerinnen endlich auszuzahlen. Sie hatten mittlerweile merklich mehr Ballbesitz und kontrollierten so das Spielgeschehen über weite Strecken. In der 50. Spielminute schien der Knoten dann endlich zu platzen. Im gegnerischen Strafraum trudelte der Ball in einer unübersichtlichen Situation zu Madleen Freißmann. Ihr erster Schuss auf das Hodenhagener Tor konnte zwar abgewehrt aber nicht gänzlich bereinigt werden. So kam Madleen, die nicht abgeschaltet hatte, erneut an den Ball. Dieses Mal brachte sie jenen über die Linie und konnte sich für ihr erstes Saisontor von ihrem Team feiern lassen - 1:0. Der Teweler Jubel hielt allerdings nicht allzu lange an. Denn nur fünf Minuten später verschätzte sich Torhüterin Lena Steinberg, als sie im Zuge eines Klärungsversuches weit aus ihrem Tor stürmte und so ihr Tor ungeschützt zurückließ. Die SV-Stürmerin hatte nun keine großen Probleme mehr, den Ball im leeren Tor unterzubringen und der SV den Ausgangszustand wiederherzustellen - 1:1 (55.). Nun zeigte sich wie schon in der Vorwoche ein großes Manko der Gräbnitz-Elf, die es nicht schaffte, noch einmal alle Kräfte zu bündeln und auf den Gegentreffer zu reagieren. So kam es, wie es im Fußball in solchen Fällen meist kommt: Die Hodenhagenerinnen profitierten in der Schlussphase von einer erneuten Unachtsamkeit des SCT und drehten die Partie auf diese Weise schließlich mit 1:2 (80.) zu ihren Gunsten.

Den Tewelerinnen scheint es momentan trotz guter Ansätze an der letzten Konsequenz und dem nötigen Kampfgeist zu fehlen. Aus diesem Grund bleibt der Bezirksligaabsteiger derzeit weit unter seinen Möglichkeiten. Ob sich dieser Trend aufhalten lässt, zeigt sich vielleicht schon am nächsten Spieltag beim ASV Fassberg.

Spielfilm: SC Tewel - SV Hodenhagen 1:2 (0:0)

Tore: 1:0 Madleen Freißmann (50.), 1:1 Joanne Justine Freundt (55.), 1:2 Christina Trautmann (80.).

SCT: Lena Steinberg, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Carina Schachtschneider, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Madleen Freißmann, Saskia Rosebrock, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; eingewechselt: Malin Baden.

 

Böhme-Zeitung 20.10.2015

6. Spieltag (10.10.2015)

ESV Fortuna Celle - SC Tewel 5:2 (2:2)

 (CR) Die Tewelerinnen, die diese Begegnung gegen den ESV Fortuna Celle ersatzgeschwächt bestreiten mussten, zeigten eine gute erste Hälfte. Dabei stellten sie in der ersten Hälfte eine starke Moral unter Beweis, als sie den zwischenzeitlichen 2:0-Rückstand zur Halbzeit ausglichen. Den Punkt konnte der SCT jedoch nicht bis zum Ende verteidigen und verlor diese Partie schließlich mit 5:2.

Da die Gäste aus Tewel es in diesem Spiel mit dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Celle zu tun hatten, waren sie von Beginn an sehr defensiv aufgestellt. Hinzu kamen einige arbeits- bzw. verletzungsbedingt fehlende Akteurinnen, deren Positionen es auf dem Platz neu zu besetzen galt. So mussten sich die Tewelerinnen in der Anfangsphase zunächst orientieren. Währenddessen unternahmen die Gastgeberinnen erste Angriffsversuche und stellten den SCT auf die Probe. Die erste Großchance der Partie erarbeiteten sich allerdings dann doch die Tewelerinnen: Lena Steinberg erkannte die Gelegenheit und führte einen Freistoß aus der eigenen Hälfte schnell aus. Ihre Flanke fand die aufmerksame Yvonne Eifler, die den Ball kontrollierte, auf das gegnerische Tor zustürmte, dieses allerdings verfehlte. Danach hatten jedoch die Cellerinnen mehr Spielanteile. Es gelang ihnen, ihren Gegner zu beschäftigen und gleich zweimal nutzten sie die sich ihnen bietenden Chancen, sodass die Gastgeberinnen nach knapp einer halben Stunde mit 2:0 (15., 26.) führten. Doch der SCT steckte jetzt keineswegs auf. Stattdessen raufte sich das Team zusammen und stemmte sich gemeinsam gegen die drohende Niederlage. Nur drei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer entzündete Lena Steinberg mit ihrem Anschlusstreffer nach einer Ecke von Malin Baden einen Hoffnungsschimmer - 2:1 (29.). Wenig später bewies Yvonne Eifler eine gute Spielübersicht und schickte Franziska Fuchs auf die Reise vor das Celler Tor, wo sie den Ball zum 2:2-Ausgleich einschob (33.).

In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt dann zugunsten der ESV. Sie erhöhten den Druck und konnten sich phasenweise in der Teweler Hälfte festsetzen. Als der SCT dann  vor dem Strafraum die Zweikämpfe zu zögerlich bestritt, sah sich Lena Steinberg schließlich gezwungen die Celler Stürmerin etwas übereifrig und auf Kosten eines Elfmeters zu stoppen- 3:2 (59.). Auch wenn der Tabellenführer insgesamt sicherlich mehr Ballbesitz hatte, kamen auch die Tewelerinnen noch zu aussichtreichen Torgelegenheiten. So wurde ein Treffer von Yvonne Eifler lediglich von der Latte verhindert und auch Emma Floerke konnte an einem Tor für die Tewelerinnen noch gehindert werden. Besser machten es auf der Gegenseite die Cellerinnen, die nach einem Angriff über die Außenseite und wenige Minuten später durch einen höchst fragwürdigen zweiten Elfmeter das Ergebnis auf 5:2 (70., 78.) in die Höhe schrauben konnten. Kurz vor dem Ende sah Lena Steinberg schließlich nach einem Zweikampf im Mittelfeld ihre zweite gelbe und somit gelb-rote Karte. So mussten sich die Tewelerinnen am Ende mit 5:2 geschlagen geben.

Alles in allem hat der SCT an diesem Spieltag in weiten Strecken gut mit dem Spitzenreiter mitgehalten. Es fehlte jedoch gerade in der zweiten Hälfte am nötigen Siegeswillen und auch auf einen Ruck, der ja beim Rückstand vor der Pause noch durchs Team gegangen war, wartete man nun vergeblich. So gingen die Tewelerinnen auch in dieser Partie leer aus, auch wenn das Endergebnis in der Höhe zu hoch ausfiel.

Spielfilm: ESV Fortuna Celle - SC Tewel 5:2 (2:2)

Tore: 1:0 (15.), 2:0 (26.), 2:1  Lena Steinberg (29.), 2:2 Franziska Fuchs (33.), 3:2 (59.), 4:2 (70.), 5:2 (78.).

SCT: Daniela Korreng, Malin Baden, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Madleen Freißmann, Saskia Rosebrock, Yvonne Eifler, Lena Steinberg, Franziska Fuchs; eingewechselt: Emma Floerke.

 


Böhme-Zeitung 13.10.2015

5. Spieltag (04.10.2015)

SSV Südwinsen - SC Tewel 2:2 (1:2)

(CR) Der SCT hatte es am Sonntag mit einem höchst unbequemen Gegner zu tun. Beim SSV Südwinsen gelang es den Gästen einen frühen Rückstand zur Halbzeit zum 2:1 zu drehen. Allerdings taten sich die Tewelerinnen in der zweiten Hälfte, die durch viele Fouls und verbale Auseinandersetzungen auf und neben dem Platz geprägt war, schwer ihr Spiel aufrechtzuerhalten. Am Ende musste man sich so mit einem 2:2-Remis zufrieden geben.

Alles andere als einen guten Start erwischten die Tewelerinnen gegen den SSV. Denn bereits in der 4. Minute blieb SCT-Torhüterin Malin Baden nichts anderes übrig, als den Ball aus ihrem Kasten zu holen. Vorangegangen war diesem allzu frühen Gegentreffer ein Eckstoß des SSV, den der SCT nicht aus der Gefahrenzone klären konnte - 1:0 für die Gastgeberinnen. Nun benötigten die Tewelerinnen einige Minuten, um sich zu erholen und in ihre Ordnung zurückzufinden. Nach und nach gelang es ihnen dann immer besser die gegnerische Defensive zu beschäftigen und sich an das Sündwinsener Tor heranzutasten. Zwanzig Minuten nach Spielanpfiff egalisierte Yvonne Eifler durch einen Freistoß, der sich direkt unter der Latte ins Tor senkte, die bisherige SSV-Führung. Auch wenn die SCT-Hintermannschaft um Abwehrchefin Carina Schachtschneider den ein oder anderen langen Ball der Gastgeberinnen zu entschärfen hatte, setzten sich die Tewelerinnen doch zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest. Nach etwas mehr als einer halben Stunde sorgte erneut eine Standardsituation für den nächsten Treffer der Partie: Ein von der rechten Seite durch Christina Röhrs getretener Freistoß fand seinen Weg in den Südwinsener Strafraum. Dort setzte Hanna Weidemann gedankenschnell nach und drückte den Ball per Kopf zu 2:1-Führung (32.) für ihren SCT über die Linie. Dies war zugleich das Halbzeitergebnis.

Im zweiten Durchgang nahm das ohnehin schon körperbetont geführte Spiel noch einmal an Härte zu und auch hitzige Kommentare von Zuschauerseite häuften sich jetzt. Einige durch Foulspiel bedingte Unterbrechungen unterbanden ein flüssiges Spielgeschehen, so dass ein ansehnlicher Spielaufbau bei beiden Teams die Seltenheit blieb. In dieser hitzigen Phase mussten die Tewelerinnen zu allem Unglück auch noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Eine SSV-Angreiferin lief aus abseitsverdächtiger Position der Teweler Hintermannschaft davon und hatte wenig Mühe den Ball auf ihre mitlaufende Mannschaftskollegin zurückzulegen, die zum 2:2 (65.) einschob. Das Bild der zweiten Hälfte änderte sich jedoch auch mit diesem Tor nicht. Auch wenn beide Mannschaften noch Versuche unternahmen, durch einen weiteren Treffer die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, prägten vor allem Fouls die Begegnung. So blieb es schließlich beim 2:2-Remis und der Punkteteilung.

Fazit: Auch wenn es der SSV den Tewelerinnen an diesem Nachmittag sicherlich alles andere als leicht gemacht hat, schafften es die Gäste ihrerseits nicht wirklich, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Für den kommenden Spieltag, an dem der SCT zum Spitzenreiter nach Celle fährt, gilt es für jede einzelne der Tewelerinnen insbesondere an der eigenen Körpersprache sowie dem Kampfgeist zu arbeiten.

Spielfilm: SSV Südwinsen - SCT

Tore: 0:1 Kim-Jana Von-Der-Kammer (4.), 1:1 Yvonne Eifler (20.), 1:2 Hanna Weidemann (32.), 2:2 Stine Bruns (65.).

SCT: Malin Baden, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Madleen Freißmann, Marie Floerke, Christa Henniger, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; eingewechselt: Carina Schachtschneider, Saskia Rosebrock, Emma Floerke.

 

4. Spieltag (25.09.2015)

SC Tewel - MTV Soltau 1:2 (0:2)

 (CR) Beim Derby gegen den MTV Soltau gingen die Tewelerinnen am Freitagabend leer aus. Ihnen fehlte besonders in der ersten Hälfte der nötige Biss und die Cleverness, um die Punkte in Tewel zu belassen. So genügten den Gästen aus Soltau wenige Chancen für ihren 2:1-Sieg (2:0).

Die Begegnung zwischen den beiden Heidekreis-Mannschaften startete zunächst etwas träge. Der Ball wurde zumeist im Mittelfeld hin und her gekickt ohne zwingende Torchancen zu erzeugen. Dennoch schien es, als hätte der SCT die Begegnung auf heimischem Platz unter Kontrolle. Mit zunehmender Spieldauer gelang es dann auch immer wieder einzelne Tewelerinnen vor dem gegnerischen Tor in Szene zu setzen. Die aussichtsreichste Gelegenheit zur Teweler Führung hatte wohl Christa Henniger, die nach einem Pass in die Tiefe von Yvonne Eifler auf das MTV-Tor zustürmte. Ihr Abschluss verfehlte dann jedoch das Tor, sodass es zunächst beim 0:0 blieb. Auf der anderen Seite nutzten die Soltauerinnen ihre Chancen effektiver. Nach einem Eckstoß der Gastgeberinnen schaltete der MTV schnell um, brachte den Ball über wenige Stationen in die Teweler Hälfte und spielte diesen Konter in Person von Aileen Eismann schließlich erfolgreich zuende - 0:1 (30.). Von diesem Gegentor zeigte sich der SCT im Anschluss beeindruckt. Das Passspiel wurde fahriger, die Laufbereitschaft vieler geringer und der Spielaufbau insgesamt hektischer. Kurz vor der Pause führte dann ein zu hartes Einsteigen im Teweler Strafraum zum Elfmeter für den MTV, den erneut Eismann sicher verwandelte (42.). So wurden die Tewelerinnen mit einem 0:2-Rückstand in die Pause geschickt.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der SCT den Druck auf die Soltauerinnen und setzte sich über lange Phasen in der gegnerischen Hälfte fest. Dabei endeten viele Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen jedoch bei Libero Birte Röhrs, die die meisten Hereingaben entschärfen konnte. Eine der gefährlichsten Aktionen führte Hanna Weidemann aus, die aus zweiter Reihe einfach mal abzog. Ihr Schuss traf jedoch nur die Latte und brachte noch nicht den dringend benötigten Anschluss. Diesen erzielte eine Viertelstunde vor dem Spielabpfiff Henniger: Nach Vorarbeit von Weidemann und Eifler brachte sie den Ball auf das Tor des MTV, wo er knapp unter der Latte einschlug - 1:2 (75.). Trotz weiterer Bemühungen fand das Team von Trainer Jörg Gräbnitz auch in der restlichen Spielzeit kein geeignetes Mittel für weitere Tore. So blieb es bei der 1:2- Niederlage für die Tewelerinnen, die am kommenden Sonntag zum SSV Südwinsen fahren wird.

Spielfilm: SCT - Teutonia Uelzen

Tore: 0:1/0:2 Aileen Eismann (30./42.), 1:2 Christa Henniger (75.).

SCT: Lena Steinberg, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Natascha Sabrowski, Saskia Rosebrock, Christa Henniger, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; eingewechselt: Madleen Freißmann, Malin Baden

 

Böhme-Zeitung 25.09.2015

Böhme-Zeitung 29.09.2015

2. Spieltag (13.09.2015)

SC Tewel - SV Teutonia Uelzen II 17:0 (10:0)

 (CR) Nach dem nervösen und turbulenten Auftaktsieg aus der Vorwoche überzeugte der SCT gegen den SV Teutonia Uelzen II von Beginn an. Vor heimischem Publikum entschieden die Gastgeberinnen die einseitig geführte Partie mehr als deutlich mit 17:0 (10:0) für sich.

Die Tewelerinnen gingen motiviert in diese Partie. Den Schwung und das Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen den TV Jahn Schneverdingen wollten sie auf dem Platz umsetzen. Auch wenn der SV in den ersten Spielminuten darum bemüht war, Druck auf die gegnerische Hintermannschaft aufzubauen, brauchte das Team aus Tewel nicht lange, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Bereits in der 6. Minute setzte Hanna Weidemann nach einem Pass von Christina Röhrs den Startschuss zu einem wahren Torfest: Sie erlief sich den Pass durch die Schnittstelle der SV-Abwehr und brachte den Ball zum 1:0 im Uelzener Tor unter. Nur wenige Minuten später setzte sich Christa Henniger im Mittelfeld durch und legte den Ball auf Yvonne Eifler, die auf 2:0 (9.) und dann innerhalb von 12 Minuten auf 3:0 (14.) und 4:0 (21.) erhöhte. Ebenfalls einen echten Hattrick (24., 32., 36.) konnte SCT-Stürmerin Franziska Fuchs an diesem Nachmittag verbuchen. Saskia Rosebrock hatte dabei großen Anteil am fünften Treffer der Gastgeberinnen: Durch ihren Einsatz war die Uelzener Torhüterin bereits überwunden, sodass Franziska Fuchs den freien Ball lediglich über die Linie schieben musste. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung mit 7:0 natürlich längst entschieden. Nichtsdestotrotz stellten die Tewelerinnen ihre Offensivaktionen keineswegs ein. Sie ließen den Ball durch die eigenen Reihen wandern und suchten bei Gelegenheit immer wieder ihre schnellen Angriffspielerinnen. So erkannte etwa Juliane Röhrs fünf Minuten vor dem Pausenpfiff eine Lücke, suchte und fand mit ihrer Flanke Hanna Weidemann, die ihren zweiten Treffer erzielte (40.) und bei ihrem nächsten Angriff lediglich auf Kosten eines Elfmeters zugunsten des SCT gestoppt werden konnte. Diesen brachte Christina Röhrs sicher im Tor unter (42.). Vor dem Halbzeitpfiff konnten die Tewelerinnen zudem noch den Treffer von Andrea Lühmann zum 10:0 Pausenstand bejubeln.

In der zweiten Hälfte schien die Luft zunächst etwas raus zu sein. Der Ball wurde nun meist fahrig und ungenau gespielt, sodass ein Spielfluss nicht recht zustande kommen wollte. Hier setzte nun Yvonne Eifler ein Zeichen, tankte sich in der Mitte durch die Reihen der Gäste und schraubte das Ergebnis zum 11:0 (52.) und wenig später zum 12:0 (53.) in die Höhe. Christa Henniger zeichnete sich bei den beiden folgenden Treffern als Vorlagengeberin aus. Sie bediente Saskia Rosebrock (63.) und Franziska Fuchs (68.), sodass der SCT zwanzig Minuten vor dem Ende mit 14:0 in Führung lag. Trotz dieses herben Rückstandes verlegten die Uelzenerinnen ihr Spiel auch jetzt nicht auf unfaire Aktionen. Es ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie nicht etwa mit unsportlichen Aktionen auf Kosten der Gesundheit ihrer Gegner versuchten, der scheinbar endlosen Folge der Teweler Tore Einhalt zu gebieten. Den Wahrheitsgehalt der alten Fußballweisheit "der Torwart ist der erste Angriffsspieler" stellte SCT-Keeperin Lena Steinberg dann unter Beweis: Mit ihrem Abschlag über die Köpfe der SV-Abwehr hinweg schickte sie Yvonne Eifler auf die Reise, die auf diesen Ball spekuliert hatte und relativ unbehelligt den nächsten Treffer für ihr Team erzielte - 15:0 (75.). Für den 17:0-Endstand sorgten schließlich erneut Yvonne Eifler (78.) und Franziska Fuchs (87.).

Insgesamt zeigten sich die Tewelerinnen in diesem Spiel in allen Belangen überlegen und ließen ihrem Gegner aus Uelzen keinerlei Chance. Auch wenn sicherlich noch weitere Treffer hätten erzielt werden können, hat der SCT mit diesem Ergebnis ein Zeichen gesetzt. Mit diesem Erfolg im Rücken bereitet sich das Team von Jörg Gräbnitz nun auf die kommende Partie beim bisher ungeschlagenen MTV Barum II vor. 

Spielfilm: SCT - Teutonia Uelzen

Tore: 1:0 Hanna Weidemann (6.), 2:0/3:0/4:0 Yvonne Eifler (9., 14., 21.), 5:0/6:0/7:0 Franziska Fuchs (24., 32., 36.), 8:0 Hanna Weidemann (39.), 9:0 Christina Röhrs (42. Strafstoß), 10:0 Andrea Lühmann (43.), 11:0/12:0 Yvonne Eifler (52., 53.), 13:0 Saskia Rosebrock (62.), 14:0 Franziska Fuchs (68.), 15:0/16:0 Yvonne Eifler (75., 78.), 17:0 Franziska Fuchs (87.).

SCT: Lena Steinberg, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Natascha Sabrowski, Saskia Rosebrock, Christa Henniger, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs; eingewechselt: Madleen Freißmann, Andrea Lühmann

 


Böhme-Zeitung 15.09.2015

1. Spieltag (03.09.2015)

TV Jahn Schneverdingen - SC Tewel 4:5 (1:3)

 (CR) In einer spannenden und umkämpften Partie setzte sich der SCT am Mittwochabend vor gefüllten Zuschauerrängen mit 5:4 (3:1) durch. Nach anfänglicher Nervösität gelang es den Tewelerinnen in der ersten Halbzeit zunehmend ihre Erfahrung auszuspielen. In Hälfte zwei wurde es dann jedoch noch einmal eng, sodass der verdiente Sieg nach dem Abpfiff umso mehr bejubelt wurde.

Schon lange hatten alle Beteiligten des SCT diesem Moment entgegengefiebert. Nach dem Abstieg in die Kreisliga, der Verpflichtung des neuen Trainers, mehreren Wochen Vorbereitung und einigen Umstellung in der Aufstellung wurde es am Mittwochabend endlich Ernst. Und das ausgerechnet in einem echten Derby gegen den TV Jahn Schneverdingen. All dies mögen Gründe für die anfängliche Unsicherheit gewesen sein, die im Teweler Team deutlich zu spüren war. Für ein erstes Durchatmen sorgte jedoch bereits nach acht Minuten das eingespielte SCT-Duo, Christa Henniger und Yvonne Eifler. Christa steckte den Ball gut auf ihre Mitspielerin durch, sodass Yvonne ihr Team in Führung schießen konnte. Nach einer Viertelstunde nutzen die Schneverdingerinnen allerdings einen ungeordneten Moment der gegnerischen Abwehr aus, überrumpelten diese mit einer hohen Hereingabe und glichen durch Julia Hieronymus zum 1:1 aus. Nach diesem Rückschlag benötigten die Tewelerinnen einige Zeit, um sich erholen. So versuchten die Gastgeberinnen mit einigen Vorstößen ihr Glück, die jedoch alle vom SCT abgewehrt werden konnten. Die Gäste ihrerseits erspielten sich immer größere Feldvorteile und hatten insgesamt mehr Ballbesitz. Nach einer guten halben Stunde erhöhten sie den Druck auf das Schneverdinger Tor und wurden bald belohnt: Nach einer nur halbherzig geklärten Ecke sprang der Ball zu Paulina Jakob, die aus zweiter Reihe einfach mal abzog und auf 2:1 (32.) erhöhte. Doch die Tewelerinnen hatten noch nicht genug und legten vor der Pause nach: Einen Freistoß kurz vor dem Strafraum verwandelte Yvonne Eifler mustergültig und ließ der TVJ-Keeperin keine Chance - 3:1 (39.).

Nach der Pause kamen die Schneverdinger griffiger auf das Spielfeld. Sie erhöhten ihre Angriffsbemühungen und vor allem Mannschaftsführerin Theresa Schröder trat nun des öfteren den Weg in die gegnerische Hälfte an, konnte zunächst aber von der Teweler Defensive gestoppt werden. Nach sieben Minuten gelang es den Gastgeberinnen dann jedoch die Hintermannschaft des SCT zu überwinden und - wenn auch aus abseitsverdächtiger Position - den 3:2-Anschlusstreffer zu erzielen. Es ging auf dem Platz inzwischen insgesamt körperbetonter zur Sache. Viele Zweikämpfe prägten das Spiel und erschwerten ein kontrolliertes Aufbauspiel. Nichtsdestotrotz schafften es die Tewelerinnen immer mal wieder ihre Offensive in Szene zu setzen. So gelang es Saskia Rosebrock mit ihrem Pass in die Tiefe die davonstürmende Yvonne Eifler in aussichtsreiche Position zu bringen, von wo aus sich diese nicht zweimal bitten ließ und den Ball zum 4:2 (65.) über die Linie brachte. Ihren vierten Treffer legte Yvonne wenig später nach. Dieses Mal wurde sie durch einen Lupfer von Hanna Weidemann bedient und erhöhte souverän zum 5:2 (77.). Nur eine Minute später verkürzte Theresa Schröder auf 5:3 und so wurde es in der Schlussphase noch einmal eng. Besonders als der Schiedsrichter nach einer Abwehraktion im SCT-Strafraum auf Handspiel und somit auf Elfmeter für den TV Jahn entschied. Aline Riwe erzielte daraufhin zwar den 5:4-Anschluss (90.), allerdings war dies zugleich die letzte Spielszene der Partie. So blieb es bei diesem Ergebnis.

Auch wenn der Start in die Saison für die Tewelerinnen recht turbulent ausfiel, ging das Team von Jörg Gräbnitz am Ende mit drei verdienten Punkten vom Platz. Nun gilt es aus diesem Sieg das nötige Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben mitzunehmen und weiter an möglichen Schwachstellen zu arbeiten. Als nächsten Gegner empfängt der SCT dann am Sonntag, den 13.09., um 13 Uhr den SV Teutonia Uelzen II.

Spielfilm: TV Jahn - SCT

Tore: 0:1 Yvonne Eifler (8.), 1:1 Julia Hieronymus (15.), 1:2 Paulina Jakob (32.), 1:3 Yvonne Eifler (39.), 2:3 Lisa Tiburski (52.), 2:4 Yvonne Eifler (65.), 2:5 Yvonne Eifler (77.), 3:5 Theresa Schröder (78.), 4:5 Aline Riwe (90.).

SCT: Malin Baden, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Juliane Röhrs, Paulina Jakob, Natascha Sabrowski, Christa Henniger, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Saskia Rosebrock, Franziska Fuchs; eingewechselt: Emma Floerke, Maddleen Freißmann; ebenfalls dabei: Inge Lange, Jana Helmke.

 


Böhme-Zeitung 04.09.2015

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