Spielplan Hinserie 2016

Sa.

13.08.16

17:00 Uhr

SC Tewel

:

MTV Soltau

0:7

So.

21.08.16

11:00 Uhr

VfB Vorb. Walsrode

:

SC Tewel

3:2

Sa.

03.09.16

17:00 Uhr

SC Tewel

:

MTV Barum II

2:6

Sa.

10.09.16

16:00 Uhr

BSV Union Bevensen

:

SC Tewel

1:2

So.

18.09.16

11:30 Uhr

TuS Unterlüß

:

SC Tewel

2:12

Sa.

01.10.16

17:00 Uhr

SC Tewel

:

TuS Bröckel

1:5

Sa.

08.10.16

16:00 Uhr

BSV Union Bevensen

:

SC Tewel

1:6

Sa.

22.10.16

16:30 Uhr

SC Tewel

:

SG Wietze/Oldau/MTV Eint.

 abg.

Sa.

29.10.16

17:00 Uhr

SV Teutonia Uelzen II

:

SC Tewel

0:7

Sa.

05.11.16

17:00 Uhr

SC Tewel

:

SV Hodenhagen

2:0

So.

13.11.16

10:30 Uhr

SSV Südwinsen

:

SC Tewel

4:2

Sa.

19.11.16

17:00 Uhr

MTV Soltau

:

SC Tewel

verl.

Sa.

26.11.16

17:00 Uhr

SC Tewel

:

TuS Lachendorf

6:1

10. Spieltag (26.11.2016)

SC Tewel - TuS Lachendorf 6:1 (3:1)

(CR) In ihrem letzten Spiel vor der Winterpause sammelten die Tewelerinnen gegen den TuS Lachendorf noch einmal drei Punkte. Vor heimischem Publikum machten sie es nur nach dem zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer der Gäste spannend, hatten die Partie jedoch sonst überwiegend im Griff.

Die erste Chance der Partie erspielten sich die Gastgeberinnen in Person von Franziska Fuchs. Die Stürmerin des SCT setzte den Ball jedoch knapp über das gegnerische Tor. Doch ihre Mannschaft setzte sich weiter in der Hälfte des TuS fest und drängte auf die Führung. Nach knapp zehn Minuten legte Christa Henniger den Ball an der Strafraumgrenze auf Teamcaptain Christina Röhrs ab, die einfach mal abzog und die Lachendorfer Keeperin offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischte. Denn dieser rutschte die Kugel zur Teweler Führung durch die Hände (9.). Der SCT ließ auch nach diesem Treffer nicht nach, sondern stieß immer wieder mit Angriffen in die Lachendorfer Defensive. Eine Viertelstunde nach dem Anpfiff bediente Yvonne Eifler von der rechten Seite aus Franzi, die Pass nur noch einschieben musste - 2:0. Doch obwohl die Gastgeberinnen die Begegnung zu kontrollieren schienen, genügte in dieser Phase wie in der Vergangenheit sooft eine Unachtsamkeit, um das gegnerische Team wieder zurück ins Spiel zu bringen. Mit einem schnellen Gegenstoß überrumpelten die Gäste nämlich die vorgerückten Tewelerinnen und verkürzten auf 2:1 (22.). Der SCT benötigte nun einige Minuten, um nach diesem Gegentreffer wieder zur vorigen Ordnung zurückzufinden. Spätenstens mit einer Großchance in der 30. Minute meldeten sie sich jedoch fulminant zurück: Alina Waidhas schickte mit ihrem Pass Christa auf die Reise, die alleine auf die TuS-Keeperin zulief. Einzig letzterer war es aus Lachendorfer Sicht zu verdanken das es beim 2:1 blieb, da sie Christa das Spielgerät vom Fuß fischen konnte. Kurz vor der Pause initiierten erneut Franzi und Christa einen guten Angriff, den Außenstürmerin Yvonne zum 3:1 (44.) abschloss.

Im zweiten Durchgang setzten die Tewelerinnen das bisherige Bild fort. Zwar versuchten auch die Lachendorferinnen eigene Akzente ins Spiel zu bringen, kamen jedoch nur selten vor das Tor der Gastgeberinnen. Der SCT hingegen agierte zielstrebiger. So auch nach knapp einer Stunde als Yvonne halbrechts an den Ball kam und ihr Schuss aus zweiter Reihe vor der gegnerischen Keeperin aufsetzte. Diese hatte sich bereits hingeworfen, so dass der Aufsetzer über ihr ins Netz schlug - 4:1 (59.). Für ein echtes Highlight in dieser Begegnung sorgte schließlich Abwehrspielerin Kerstin Witte. Während eines Teweler Angriffs schaltete sie sich auf der rechten Seite mit ein, lief sich dort bis zum Strafraum in Position, wo Christa sie anspielte. Kerstin nahm kurzerhand Maß und brachte den Ball zum 5:1 (67.) im kurzen Eck unter. Mit ihrem ersten Heimspieltor nach langer Zeit und versetzte sie sowohl ihr Team wie auch alle Zuschauer, die sich gemeinsam mit ihr mitfreuten, in echten Jubel. Auch wenn die Begegnung spätestens mit diesem Treffer entschieden war, ließen die Tewelerinnen weiterhin nicht locker. So erhöhte Yvonne am Ende noch auf 6:1 (72.) und hatte danach sogar noch ihr viertes Tor des Spieltages auf dem Fuß, traf mit ihrem Freistoß allerdings lediglich die Latte.

Neben diesem deutlichen Ergebnis und den drei gewonnen Punkten ist an diesem Spieltag insbesondere die Einsatzbereitschaft einzelner Akteurinnen in den Teweler Reihen hervorzuheben: Nachdem die Tewelerinnen bereits im letzten Auswärtsspiel krankheits- und arbeitsbedingt starke personelle Sorgen hatten und sogar nur in Unterzahl anreisen konnten, verbesserte sich ihre Situation auch zum letzten Heimspiel nicht wesentlich. Nun zeigte sich jedoch der Teamgeist von sowohl langjährigen Tewelerinnen, die sich trotz des Wunsches, auf dem Platz kürzer zu treten, nicht lang bitten ließen und ihrem Team in dieser Situation aushalfen, als auch von neuen Akteurinnen, die ihr Spieldebüt nun doch noch in die Hinserie vorverlegten und so dem SCT aus der Misere halfen.

Mit diesem 6:1-Sieg belegen die Tewelerinnen den sechsten Tabellenplatz und verabschieden sich nun in die Winterpause, in der jedoch weiterhin - solange es das Wetter zulässt - donnerstags ab 19:30 Uhr gekickt wird.

Spielfilm: SC Tewel - TuS Lachendorf 6:1 (3:1)

Tore: 1:0 Christina Röhrs (09.),2:0 Franziska Fuchs (15.), 2:1 (22.), 3:1/4:1 Yvonne Eifler (44./59.), 5:1 Kerstin Witte (67.), 6:1 Yvonne Eifler (72.).

Kader: Malin Baden, Kerstin Witte, Britta Freytag, Saskia Rosebrock, Carina Schachtschneider, Madleen Freißmann, Christina Röhrs, Christa Henniger, Yvonne Eifler, Alina Waidhas, Franziska Fuchs, eingewechselt: Vera Euhus, Rebekka Strehse, Backup: Steffi Stürz.

9. Spieltag (13.11.2016)

SSV Südwinsen - SC Tewel 4:2

Spielbericht fehlt.

8. Spieltag (05.11.2016)

SV Teutonia Uelzen II - SC Tewel 0:7 (0:4)

 (CR) Ein wichtiges Spiel stieg am Samstag in Tewel zwischen dem SCT und dem SV Hodenhagen. Nach einem spannenden Duell der beiden direkten Tabellennachbarn, die bis dahin lediglich zwei Punkte trennten, entschieden die Gastgeberinnen die Partie mit einem 2:0 (1:0) für sich.

Beide Teams starteten offensiv in die Begegnung und machten deutlich, dass sie jeweils auf Sieg spielen wollten. So ließ die erste Chance des Spiels auch nicht lange auf sich warten. Die Hodenhagenerinnen stürmten über ihre linke Außenseite in die Teweler Hälfte und brachten den Ball scharf zu ihrer Stürmerin vor das Tor. Ihr Schuss konnte jedoch kurz vor der Linie vom Teweler Libero Christina Röhrs aufgehalten werden. Die Gäste aus Hodenhagen versuchten weiter die Defensive des SCT unter Druck zu setzen, doch auch die Tewelerinnen erspielten sich ihrerseits immer klarere Chancen. Belohnt wurden sie schließlich, als Christa Henniger das Leder aus dem Mittelfeld heraus auf Yvonne Eifler passte. Diese startete in den gegnerischen Strafraum, legte den Ball an der SV-Keeperin vorbei und schob in dann zur 1:0-Führung über die Linie (17.). Bis zur Pause lieferten sich beide Mannschaften ein konzentriertes, aber faires Duell um mögliche Feldvorteile. Die größte Chance vor der Halbzeit hatte dabei Tewels Steffi Stürz, die ein Zuspiel von Juliane Röhrs direkt vor dem Tor behauptete. Ihren Torschuss lenkte die Hodenagener Keeperin jedoch noch zur Ecke, die ergebnislos blieb.

In Durchgang zwei drängten die Tewelerinnen zunehmend auf eine Entscheidung. Aufgrund der knappen Führung mussten sie jedoch immer auf der Hut vor den stets gefährlichen Hodenhagenerinnen sein. Nach knapp einer Stunde etwa folgte auf einen Lattenkracher aus der zweiten Reihe, der von Christa abgegeben worden war, schnell eine Chance der Gäste. Der Torabschluss verfehlte allerdings den Teweler Kasten. Einen weiteres Mal an diesem Spieltag stand den Gastgeberinnen wenige Minuten später erneut das Aluminium im Weg, als Malin Baden einen Freistoß aus ca. 25 Metern an das Lattenkreuz brachte. Bereits in der Schlussphase bewies die in der zweiten Hälfte für SCT-Keeperin, Daniela Korreng, eingesprungene Lena Steinberg ein gutes Auge: Ihr Abschlag über die Köpfe aller Spielerin setzte Mitspielerin Yvonne in Szene, die ihre Schnelligkeit unter Beweis stellte und nicht mehr von den hinterhereilenden Hodenhagenerinnen vom Ball getrennt werden konnte, ihren Schuss jedoch über das Tor setzte. Die erlösende Entscheidung fiel dann erst zwei Minuten vor dem Abpfiff. Juliane setzte sich auf dem linken Flügel stark gegen ihre Gegenspielerin durch und schlug in hohem Bogen eine Flanke auf Yvonne, deren zweiter Treffer allen Tewelerinnen sichtlich die Anspannung nahm und entsprechend umjubelt wurde (88.).

Die Tewelerinnen haben sich gegen die zweitbeste Defensive der Liga gut durchgesetzt und dabei in der eigenen Defensive selbst wenig zugelassen. Mit diesem konzentrierten Auftritt und der geschlossenen Teamleistung, erspielten sie sich insgesamt die klareren Torchancen der Begnung und verdienten sich so den Sieg. Am Sonntag fährt der SCT dann direkt zum nächsten Tabellennachbarn, dem SSV Südwinsen, der lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto hat als die Tewelerinnen.

Spielfilm: SV Teutonia Uelzen II - SC Tewel 0:7 (0:4)

Tore: 0:1 Christa Henniger (08.),0:2 Juliane Röhrs (13.), 0:3 Steffi Stürz (16.), 0:4 Franziska Fuchs (21.), 0:5 Yvonne Eifler (67.), 0:6/0:7 Steffi Stürz (83., 89.).

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Christa Henniger, Malin Baden, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs, Steffi Stürz, eingewechselt: Alina Waidhas.

 

7. Spieltag (29.10.2016)

SV Teutonia Uelzen II - SC Tewel 0:7 (0:4)

 (CR) Der SCT sammelte am Wochenede bei der zweiten Mannschaft des SV Teutonia Uelzen weitere drei Punkte auf das eigene Konto. Dabei kontrollierten die Gäste aus Tewel gegen das Tabellenschlusslicht der Liga die Partie von Beginn an und siegten schließlich deutlich mit 0:7 (0:4).

Obwohl die Tewelerinnen nicht auf dem eigenen Platz aufliefen, verbuchten sie in dieser Begegnung schnell klare Feldvorteile. Zwar brauchten sie einige Minuten, um sich an die Platzverhältnisse anzupassen, doch dann zeigten sie, wie schnell es über wenige Stationen Richtung gegnerisches Tor gehen kann: Yvonne Eifler schickte mit einem Diagonalpass Außenstürmerin Juliane Röhrs über den linken Flügel auf die Reise. Diese brachte den Ball in der Mitte zu Christa Henniger, die sich nicht lange bitten ließ und die Teweler Führung markierte (8.). Nach einer knappen Viertelstunde legte dann Juliane selbst nach, indem sie ebenfalls von der linken Außenseite aus die Zuschauer, Gegner, Mitspieler und vielleicht auch sich selbst überraschte und ihre Hereingabe kunstvoll unter die Uelzener Latte zum 0:2 (13.) platzierte. Wenige Minuten später setzte SCT-Stürmerin Franziska Fuchs energisch nach, eroberte den Ball so im Aufbauspiel der Gastgeberinnen und brachte ihn auf das Tor. Franziskas Schuss konnte zwar zunächst abgewehrt werden, allerdings bewies die derzeit gut aufgelegte Steffi Stürz ihre Stürmerqualitäten und vollendete genau richtig stehend das Werk ihrer Teamkollegin - 0:3 (16.). Weitere fünf Minuten später setzte sich Franziska erneut gut im gegnerischen Strafraum durch und traf dieses Mal selbst zur 0:4-Führung für ihren SCT. Nach einer knappen halben Stunde wurde es im Uelzener Torraum wiederum hektisch: Einen schon fast geklärt geglaubten Eckball brachte Alina Waidhas aus dem Rückraum noch einmal gefährlich auf das Tor der Teutonia. Lediglich die Latte stand Alinas erstem Tor im Frauenteam im Wege. Steffi machte dem Treiben schließlich ein Ende und setzte den aus dem Abpraller resultierenden Nachschuss über das Tor. Bis zur Halbzeit verflachte das Spiel dann immer mehr, sodass es beim 0:4-Halbzeitstand blieb.

Als die beiden Teams aus den Kabinen kamen, bemühten sich die Tewelerinnen um weitere Tore. Allerdings konnten Franziskas Abschlüsse zunächst von der SV-Keeperin abgefangen werden. Ein Fernschuss von Malin Baden ging zudem über das Tor. Zum nächsten Treffer führte erst der Angriff über Steffi und Yvonne. Steffi brachte den Ball mit Druck vor das Uelzener Tor, wo Yvonne diesen halb im Laufen halb im Rutschen abnahm und ihren ersten Treffer des Spiels erzielte - 0:5 (67.). Auch die Schlussphase der Partie hatte für den SCT noch Tore zu bieten. In einer Eckvariation spielte Malin den Ball kurz zu Christa, die mit einer gefühlvolle Flanke die kopfballstarke Steffi Stürz suchte und fand. Steffi traf diese Hereingabe gut und überwandt schließlich die SV-Keeperin zur 0:6-Führung für die Gäste. Die letzte Offensivaktion der Begegnung eröffnete Abwehrspielerin Kerstin Witte mit einem Pass auf Yvonne, die den Ball wiederum auf Steffi schlenzte. Auch hier ließ sich die SCT-Stürmerin nicht lange bitten und markierte so den 0:7-Endstand (89.).

Nach der langen unfreiwilligen Pause sind die Tewelerinnen mit dieser Partie wieder in den Ligaalltag eingestiegen. Auch wenn teilweise lange Durststrecken im Spiel zu erkennen waren, fuhr der SCT einen gefahrlosen Sieg und somit weitere drei Punkte ein. Am nächsten Samstag kommt es zuhause dann zum Duell mit dem direkten Tabellennachbarn, dem SV Hodenhagen.

Spielfilm: SV Teutonia Uelzen II - SC Tewel 0:7 (0:4)

Tore: 0:1 Christa Henniger (08.),0:2 Juliane Röhrs (13.), 0:3 Steffi Stürz (16.), 0:4 Franziska Fuchs (21.), 0:5 Yvonne Eifler (67.), 0:6/0:7 Steffi Stürz (83., 89.).

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Christa Henniger, Malin Baden, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs, Steffi Stürz, eingewechselt: Alina Waidhas.

 

Pokalviertelfinale (08.10.2016)

BSV Union Bevensen - SC Tewel 1:6 (0:3)

(CR) Die Tewelerinnen ließen am Samstag in Pokalviertelfinale beim BSV Union Bevensen keinen Zweifel aufkommen, dass sie eine Runde weiterkommen wollten. Die ungefährdete 3:0-Halbzeitführung bauten sie bis zum Abpfiff auf 6:1 aus und zogen damit ins Halbfinale des Pokalwettbewerbs ein.

Der SCT setzte die Gastgeberinnen aus Bevensen, die ihnen bereits aus dem Punktspielbetrieb bekannt waren, direkt unter Druck und drückten dem Spiel so schnell ihren eigenen Stempel auf. Nach fünf gespielten Minuten nutzte SCT-Abwehrspielerin Lena Steinberg nach einem Eckstoß von Christa Henniger ihren ersten Schuss auf das Tor aus und erzielte aus dem Rückraum die Teweler Führung. Nur zwei Minuten später schickte Stürmerin Franziska Fuchs ihre Mitspielerin Yvonne Eifler, die das Tor nur knapp verfehlte. Die Tewelerinnen setzten sich immer mehr in der gegnerischen Hälfte fest und kontrollierten die Begegnung weitestgehend. In der nächsten Teweler Torszene wurde Yvonnes Torschuss abgefälscht und gegen den Pfosten gelenkt. Allerdings bewies Steffi Stürz ihren Torinstinkt und schob, ging diesem Ball am schnellsten hinterher und schob ihn zum 2:0 (10.) über die Linie. Auch wenn der SCT um Libero Britta Freytag im weiteren Verlauf nur wenige Angriffe der Bevensenerinnen zuließ, verflachte das Spiel. Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und viele Fehlpässe ließen die Begegnung fahrig werden. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Tewelerinnen weiterhin die ein oder andere Torchance. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Yvonne den Ball von der rechten Seite in den Strafraum, wo er der aus dem Rückraum einlaufenden Christina Röhrs vor die Füße fiel und von dieser von halblinks ins Tor geschossen wurde - 3:0 (41.).

In Halbzeit zwei legten die Tewelerinnen wie schon zu Spielbeginn schnell nach dem Anpfiff ein Tor nach: Christa schickte auf der rechten Seite Yvonne auf die Reise, die den Ball aus spitzem Winkel mit einem Kunstschuss über die BSV-Keeperin hob - 4:0 (48.). Für den fünften Treffer des Tages benötigten der SCT gleich mehrere Versuche. Nach einem Pass von Juliane Röhrs auf Steffi konnte ihr Schuss von der Bevensener Defensive noch abgewehrt werden, allerdings direkt vor die Füße von Franziska. Doch als auch ihr Torschuss nur die gegnerische Torhüterin traf war es am Ende doch wieder Steffi, die dieser Großchance zum glücklichen Ende und somit zum 5:0 (55.) aus Teweler Sicht verhalf. Nach einer knappen Stunde hingegen scheiterte Steffi, die nach einem Pass von Yvonne frei auf die BSV-Keeperin zulief mit einem kunstvollen Heber an ebendieser. Obwohl die Begegnung mit diesem Ergebnis entschieden schien, wurde es in der Schlussphase noch einmal hektisch vor dem Teweler Tor. Denn allzuoft brachten sich die Tewelerinnen durch mangelnde Zuordnung und leichtfertige Ballverluste selbst in Bedrängnis. So auch in der 72. Minute als ein Ballverlust im Mittelfeld nicht mehr eingefangen werden konnte und die Bevensenerinnen den 5:1-Anschluss erzielten. Die letzten Szenen der Partie gehörten jedoch wieder dem SCT: Auf der linken Seite erlief sich Steffi einen Pass von Christina, setzte sich im Strafraum gegen die BSV-Abwehr durch und brachte den Ball schließlich zu ihrem dritten Tor an diesem Nachmittag über die Linie - 6:1 (83.)

Der SCT zeigte in diesem Pokalspiel viele schöne Szenen und gut herausgespielte Tore. Auch wenn es sich die Tewelerinnen gegen Ende selbst etwas schwer machten, können sie in den nächsten Spielen auf diese gute Leistung aufbauen. Am kommenden Wochenende hat die Elf von Thomas Eifler, Christa Henniger und Anja Garbers jedoch spielfrei. Im Pokalhalbfinale treffen die Tewelerinnen Ende April auf den MTV Barum II.

Spielfilm: BSV Union Bevensen - SC Tewel 1:6 (0:3)

Tore: 0:1 Lena Steinberg (05.),0:2 Steffi Stürz (10.), 0:3 Christina Röhrs (41.), 0:4 Yvonne Eifler (48.), 0:5 Steffi Stürz (55.), 1:5 (72.), 1:6 Steffi Stürz (83.).

Kader: Malin Baden, Britta Freytag, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Lena Steinberg, Christa Henniger, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Hanna Weidemann, Franziska Fuchs, Steffi Stürz, eingewechselt: Scarlett Reyels.

 

6. Spieltag (01.10.2016)

SC Tewel - TuS Bröckel 1:5 (1:2)

 (CR) Der SCT hatte am Samstag die torgefährlichste Elf der Liga zu Gast. Doch die Tewelerinnen begnügten sich keineswegs nur damit gegen den TuS Bröckel zu mauern, um möglichst keinen Gegentreffer zu kassieren. Stattdessen gestalteten auch die Gastgeberinnen die Partie durch aktives Offensivspiel mit und gingen sogar mit 1:0 in Führung. Dieser Vorsprung konnte allerdings nicht gehalten werden und am Ende gingen die Punkte durch ein zu hoch ausgefallenes 1:5 (1:2) nach Bröckel.

Mit zwei Siegen im Rücken hatten die Tewelerinnen gegen den Tabellendritten aus Bröckel von Beginn an nicht vor, sich zu verstecken. Entsprechend selbstbewusst spielte der SCT auf heimischem Platz nach vorn und wurde promt belohnt: Christa Henniger machte eine Lücke in der Bröckeler Hintermannschaft aus, in die Yvonne Eifler startete und fand letztere mit ihrem Pass. Yvonne setzte sich geschickt gegen ihre Gegenspielerin durch und markierte so die frühe Teweler Führung (4.). Wie jedoch leider so oft gelang es den Tewelern in der Folge nicht diesen Vorsprung lange zu halten. Denn bereits zwei Minuten später egalisierten die Bröckelerinnen den Spielstand zum 1:1 (6.). Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine durchaus abwechslungsreiche Begegnung zwischen den beiden Teams. Zunächst hatten die Gäste die klareren Torchancen. So etwa nach etwas mehr als zwanzig Spielminuten, als ihre Stürmerin sich gegen die Teweler Defensive durchsetzen konnte, ihr Abschluss jedoch knapp das Tor verfehlte. Nach einer knappen halben Stunde zeigte sich der TuS dann konsequenter und erhöhte auf 1:2 aus Teweler Sicht (28.). Der SCT steckte aber auch in dieser Situation nicht auf. Bis zur Pause kamen die Gastgeberinnen immer wieder gefährlich vor das Bröckeler Tor: Die wohl größte Chance auszugleichen hatte Yvonne, die nach einer schönen Kombination über Steffi Stürz und Christa direkt vor dem Tor an den Ball kam. Da dieser zuvor jedoch an vielen Füßen vorbeilief, sah sie ihn erst spät und setzte ihn auf diese Weise überrascht über das Gehäuse.

In der zweiten Hälfte nahmen beide Mannschaften etwas Tempo aus der Partie. Zwar setzten der SCT auch jetzt noch den ein oder anderen Angriff auf das gegnernische Tor, doch die gefährlicheren und am Ende erfolgreicheren Aktionen gingen vom TuS Bröckel aus. Kompromisslos nutzte dieser innerhalb von vier Minuten zwei Gelegenheiten, um der Begegnung die Vorentscheidung zu geben - 1:3 (59.), 1:4 (63.). Den Tewelerinnen hingegen verhalfen auch einige Ecken und Freistöße nicht zu weiteren Treffern. So setzten die Gäste mit ihrem Tor zum 1:5 (88.) auch den Schlusspunkt des Spiels.

Auch wenn die Tewelerinnen in dieser Partie nicht punkten konnten und das Ergebnis am Ende zu hoch ausfiel, verkauften sie sich gegen die torgefährlichste Mannschaft der Liga nicht schlecht. Das Team von Thomas Eifler, Christa Henniger und Anja Garbers zeigte über weite Phasen gute Spielzüge und musste sich keinesfalls verstecken. Die positiven Aspekte dieser Begegnung gilt es nun zu stärken und an den Schwächen zu arbeiten. Schon am kommenden Samstag geht es bei dem aus der Liga bereits bekannten BSV Union Bevensen im Pokal dann weiter.

Spielfilm: SC Tewel - TuS Bröckel 1:5 (1:2)

Tore: 1:0 Yvonne Eifler (04.),1:1 Leonie Bock (06.), 1:2/1:3 Lena Oelmann (28., 59.), 1:4 Franka Kampe (63.), 1:5 Imke-Dorotheo Wiedenroth (88.)

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Christa Henniger, Malin Baden, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Franziska Fuchs, Steffi Stürz, eingewechselt: Madleen Freißmann.

 

5. Spieltag (18.09.2016)

TuS Unterlüß - SC Tewel 2:12 (1:7)

(CR) Die Tewelerinnen fuhren am Samstag beim TuS Unterlüß einen deutlichen 2:12-Sieg (1:7) ein. Zu jeden Zeitpunkt überlegen brauchte es jedoch zunächst einen 0:1-Rückstand um aufzuwachen. Danach allerdings kontrollierten die Gäste aus Tewel die Partie und zeigten  gute Spielzüge, die auch immer wieder im Torabschluss gipfelten.

Für die erste Torgefahr des Spiels sorgten die Tewelerinnen. Nach etwa fünf Minuten brachte Yvonne Eiflerden Ball von der rechten Seite zu ihrer Mitspielerin Juliane Röhrs, die von links auf das Tor zulief. Während diese Chance allerdings nichts Zählbares brachte, nutzten die Unterlüßerinnen ihre erste Gelegenheit besser. In einem schnellen Angriff überwanden sie die Teweler Hintermannschaft und trafen zur 1:0-Führung (5.). Von diesem unerwarteten Rückstand mussten sich die Tewelerinnen ersteinmal erholen. Sie zeigten jedoch schnell, dass sie dieses Gegentor so nicht hinnehmen wollten und erspielten sich zunehmend mehr Feldvorteile. Nach knapp zwanzig Minuten wurde ihr Einsatz schließlich belohnt, als Juliane den 1:1-Ausgleich (19.) erzielte. Und als wäre der Knoten geplatzt erhöhte Yvonne direkt im Anschluss nach einem Pass von Malin Baden auf 1:2 (20.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt kontrollierte der SCT die Begegnung und zwang seinen Gegner in die eigene Hälfte. Mit einem Doppelpass auf Yvonne brachte sich Steffi Stürz in Position und drückte die Flanke ihrer Teamkollegin per Kopf zum 1:3 (32.) über die Linie. Den nächsten Treffer zum 1:4 (37.) erzielte dann Yvonne selbst, indem sie den Ball aus 20 Metern im Tor unterbrachte. Das 1:5 )39.) legte Abwehrspielerin Saskia Rosebrock der an diesem Spieltag gut aufgelegten Steffi auf. Vorausgegangen war dieser Szene ein Kracher ans Lattenkreuz des Unterlüßer Tores, der von Juliane abgegeben worden war. Ebendiese suchte und fand mit ihrer Flanke von der linken Seite erneut Steffi. Sie köpfte den Ball zum 1:6 (41.) ein. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte überwand dann auch SCT-Stürmerin Franziska Fuchs mit einem Schuss die TuS-Keeperin, die die Kugel nicht festhalten konnte - 1:7 (45.+2).

Auch nach der Pause setzte sich der Torreigen für die Tewelerinnen fort. Zum vierten Mal an diesem Tag war Steffi erfolgreich für den SCT, nachdem der Ball von Christina Röhrs in die Spitze durchgesteckt wurde - 1:8. Letztgenannte reagierte nach einem Eckball als schnellste und platzierte den Ball aus der zweiten Reihe zum 1:9 (57.) im gegnerischen Tor. Obwohl Yvonne wenig später vom Pfosten an ihrem nächsten Treffer gehindert wurde, ließ das zehnte Teweler Tor dennoch nicht lange auf sich warten. Denn Hanna Weidemann fasste sich kurz vor dem gegnerischen Strafraum ein Herz, übernahm den Ball in besserer Position von Yvonne, setzte sich gegen ihre Kontrahentinnen durch und durfte so das 1:10 (69.) bejubeln. Trotz dieser Überlegenheit der Gäste flachte die Partie phasenweise immer wieder etwas ab, sodass auch die Unterlüßerinnen wenn auch nur vereinzelt vor das Teweler Tor kamen. Wehmutstropfen war aus Teweler Sicht daher der zweite Gegentreffer zwanzig Minuten vor dem Abpfiff. Die Schlusspunkte der Begegnung setzten Franziska (77.) und Hanna (88.) mit dem elften und zwölften Tor des SCT.

Mit diesem deutlichen und ungefährdeten Sieg arbeiten sich die Tewelerinnen auf den sechsten Rang der Kreisligatabelle vor. Im nächsten Spiel trifft der SCT auf den mit Abstand torhungrigsten Gegner der Liga, den TuS Bröckel. Zuvor jedoch haben die Tewelerinnen durch ein Freilos im Pokalwettbewerb ein spielfreies Wochenende vor sich.

Spielfilm: TuS Unterlüß - SC Tewel 2:12 (1:7)

Tore: 0:1 Merle Kipper (05.),1:1 Juliane Röhrs (19.), 1:2 Yvonne Eifler (20.), 1:3 Steffi Stürz (32.), 1:4 Yvonne Eifler (37.), 1:5/1:6 Steffi Stürz (39., 41), 1:7 Franziska Fuchs (45.+2), 1:8 Steffi Stürz (47.), 1:9 Christina Röhrs (57.), 1:10 Hanna (69.), 2:10 Merle Kipper (70.), 2:11 Franziska Fuchs (77.), 2:12 Hanna Weidemann (88.).

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Christa Henniger, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Hanna Weidemann, Steffi Stürz, Malin Baden, eingewechselt: Madleen Freißmann, Franziska Fuchs, Alina Waidhas.

 

4. Spieltag (10.09.2016)

BSV Union Bevensen - SC Tewel 1:2 (1:0)

(CR) Ihre ersten Punkte in der neuen Spielzeit konnten die Fußballerinnen des SC Tewel am Samstag in Bevensen verbuchen. Dabei blieben die Tewelerinnen vor allem in der ersten Hälft unter ihren Möglichkeiten. Denn obwohl sie das Spielgeschehen über weite Teile der Partie selbst gestalteten, gingen die Gäste mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeit und mussten dann sprichwörtlich bis zur letzten Minute um den Sieg kämpfen. Umso stärker brach sich nach dem Abpfiff die Erleichterung über die drei Punkte und umso lauter der Jubel über den 2:1-Sieg aus.

Die Tewelerinnen ließen nach dem Anpfiff zunächst keinen Zweifel daran, dass sie ihre Leistung aus der Vorwoche bestätigen wollten. So versetzten sie ihre Gegner bereits in der ersten Minute in Alarmbereitschaft, als Yvonne Eifler von Libero Christina Röhrs über die Bevensener Abwehr hinweg gesucht und gefunden wurde. Yvonne ging volles Risiko, nahm den Ball direkt und verfehlte dabei nur knapp das Tor. Auf der Gegenseite versuchten die Gastgeberinnen vor allem durch schnelle Vorstöße in die Spitze für Torgefahr zu sorgen. Auf ebendiese Weise fiel dann auch der erste Treffer der Partie zum 1:0 für den BSV (11.). Der SCT schien nun etwas den Faden zu verlieren. Ein oftmals unkonzentrierter Spielaufbau sorgte für häufige Ballverluste, die die eigene Defensive unter Druck setzte, den Gegner jedoch stark machten. Da viele Spielzüge ohne Torabschluss blieben, versuchten die Tewelerinnen nun vermehrt durch Standardsituationen zum Ausgleich zu kommen. So erwischte Steffi Stürz einen von Lena Steinberg getretenen Freistoß im umkämpften gegenerischen Strafraum, konnte den Ball jedoch nicht über die Linie drücken. Im ersten Durchgang blieb es schließlich vor allem aufgrund von konfusem, überhastetem und häufig ungenauem Passspiel beim 0:1-Rückstand aus Teweler Sicht.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Tewelerinnen, die ebenso wie die Gastgeberinnen in dieser Spielzeit noch ohne Punktgewinn dastanden den Druck weiter. Über weite Phasen setzte sich der SCT in der gegnerischen Hälfte fest. Die größte Chance hatte dabei zunächst Steffi, die mit einem langen Ball von Abwehrspielerin Lena auf den Weg Richtung BSV-Tor geschickt wurde. Im Eins-gegen-Eins gegen die Torhüterin aus Bevensen konnte sich Steffi jedoch nicht durchsetzen. Einige Minuten später allerdings schichte sie dann selbst ihre Mitspielerin Juliane Röhrs über die linke Außenseite auf die Reise: Juliane dribbelte sich daraufhin frech durch die Abwehrreihen hindurch und auf das Tor zu, wo sie denn Ball aus spitzem Winkel über die Linie brachte - 1:1 (57.). Im weiteren Verlauf machten die Tewelerinnen klar, dass ihnen die Punkteteilung keinesfalls ausreicht. Der SCT verstärkte seine Offensivbemühungen weiter, forderte so manches Mal die Hintermannschaft des BSV, die oftmals nur knapp die Führung der Gäste verhindern konnte. Allerdings öffnete diese sehr offensive Teweler Spielausrichtung auch Räume für die Bevensenerinnen. Dabei hatten die Tewelerinnen Glück, als eine Stürmerin der Gastgeberinnen, die bereits all ihre Gegenspielerinnen inklusive Torhüterin hinter sich gelassen hatte, den Ball aus kurzer Distanz über den leeren Kasten setzte. Erst weit in der Nachspielzeit und damit wahrlich in letzter Minute fiel schließlich die Entscheidung: SCT-Libero Christina steckte den Ball durch eine Lücke in der Abwehrreihe des BSV, in die Außenstürmerin Yvonne zuvor gestartet war. Diese erlief sich den Pass, setzte sich gegen ihre Gegnerin durch, legte den Ball an der Bevensener Keeperin vorbei und schoss den Ball zum umjubelten 2:1-Siegtreffer (90.+5.) ins Tor.

Nachdem die Tewelerinnen vor allem in der ersten Hälfte enttäuschten, kämpften sie sich in Durchgang zwei in die Begegnung zurück. Auch wenn diese Partie nicht zu den ansehnlichsten gehörte, bewies der SCT Einsatz und siegte am Ende aufgrund des größeren Kampfgeistes keineswegs unverdient. Damit sammeln die Tewelerinnen nun endlich ihre ersten Punkte und schieben sich auf Rang 8 der Tabelle nach oben. Am kommenden Sonntag geht es für denn SCT dann zum TuS Unterlüß.

Spielfilm: BSV Union Bevensen – SC Tewel 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Merle Burghardt (11.),1:1 Juliane Röhrs (57.), 1:2 Yvonne Eifler (90.+5.).

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Madleen Freißmann, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Steffi Stürz, Malin Baden, Alina Waidhas, eingewechselt: Christa Henniger, Lena Steinberg, Franziska Fuchs.

 

3. Spieltag (03.09.2016)

SC Tewel - MTV Barum II 2:6 (1:2)

 (CR) Die Tewelerinnen hatten am vergangenen Samstag vor großer heimischer Kulisse den Spitzenreiter der Liga, den MTV Barum zu Gast. Besonders in der ersten Hälfte verkaufte sich der SCT teuer und machte es den Gästen schwer. Im zweiten Durchgang ließen die Kräfte der ersatzgeschwächten Tewelerinnen nach, sodass sie dem MTV schließlich mit 2:6 (1:2) unterlagen.

Bevor die Begegnung zwischen dem SCT und den Barumerinnen losgehen konnte, mussten alle Beteiligten zunächst Geduld beweisen. Denn da der angesetzte Schiedsrichter einige Zeit auf sich warten ließ, konnte die Partie erst mit Verspätung angepfiffen werden. Nach dem Anpfiff versuchte der Spitzenreiter aus Barum dann sofort seinen Gegner unter Druck zu setzen und seine schnelle Stürmerin ins Spiel zu bringen. Darauf hatte sich der SCT allerdings eingestellt, war entsprechend aufgestellt und so gelang es den Gastgeberinnen die gefährlichen Angriffe rechtzeitig zu entschärfen. Andererseits suchten auch die Tewelerinnen ihre Chancen. Dabei zeigte sich schnell, dass sie sich keineswegs zu verstecken brauchten, sondern den MTV mit schnellem Passspiel über wenige Stationen ihrerseits in Bedrängnis bringen konnten. So waren es nach knapp zwanzig Minuten dann auch die Gastgeberinnen, die durch ein beherztes Dribbeling von Christa Henniger und den zielgenauen Abschluss derselben mit 1:0 (19.) in Führung gingen. Obwohl die Barumerinnen im Anschluss den Druck erhöhten gelang es dem SCT noch lange, die "0" zu halten, auch wenn es im Teweler Strafraum immer wieder brenzlig wurde. Erst kurz vor der Halbzeit brach der MTV doch durch die Defensive der Tewelerinnen. Dann jedoch gleich zweimal innerhalb weniger Minuten durch einen Doppelschlag der MTV-Stürmerin Monique Panetta, die zum 1:1 (41.) bzw. 1:2-Halbzeitstand (45.) traf.

Statt nach diesen Rückschlagen so kurz vor der Pause jedoch entmutigen zu lassen, hielt der SCT nach Wiederanpfiff weiter mit dem Tabellenführer mit. Durch einen Handelfmeter, den Christina Röhrs verwandelte (50.), egalisierten die Gastgeberinnen sogar noch einmal das Ergebnis. Und auch über die Außenseiten etwa durch Juliane Röhrs, die gleich zweimal im direkten Duell an der MTV-Keeperin scheiterte, erarbeiteten sich die Tewelerinnen durchaus aussichtsreiche Gelegenheiten. Aber nicht zuletzt diese Offensivanstrengungen, wie auch die fortdauernden Duelle in der Defensive ließen die Kräfte der ersatzgeschwächten Tewelerinnen immer mehr schwinden. So konnten sie dieses Mal  weitere Tore des drängenden MTV nicht so lange verhindern. Erneut mussten sie zwei Treffer innerhalb weniger Minuten hinnehmen und lagen deshalb nach einer Stunde mit 2:4 (58., 60.) zurück. Im Anschluss nahmen die Barumerinnen dann etwas Tempo aus der Partie. Erst kurz vor dem Spielende fielen schließlich die letzten beiden Tore der Partie (85., 89.): Wenn auch einem der Verdacht anhaftete, dass der Ball kurz vor dem Teweler Tor durch ein regelwidriges Handspiel einer Barumerin in die gewünschte Richtung gelenkt wurde , zählten am Ende beide - 2:6.

In diesem Spiel vor gut gefüllten Zuschauerrängen verkauften sich die Tewelerinnen trotz personeller Sorgen teuer, ließen sich wie zuvor vorgenommen die zurückliegenden Niederlagen nicht anmerken und schafften es mit einer geschlossenen Teamleistung, wenigstens in der ersten Hälfte den Spitzenreiter aus Barum zu ärgern. Auch wenn es wieder nicht für Zählbares reichte, lässt sich auf diese Leistung aufbauen und der SCT kann am kommenden Samstag durchaus mit Selbstvertrauen zum BSV Union Bevensen fahren.

Spielfilm: SC Tewel - MTV Barum 2:6 (1:2)

Tore: 0:1 Christa Henniger (19.), 1:1/1:2 Monique Panetta (41.,45. ), 2:2 Christina Röhrs (50. - EM), 2:3 Monique Panetta (58.), 2:4 Anna-Lisa Martens (60.), 2:5 Rebecca Tunder (85.). 2:6 Pia Brodkorb (89.).

Kader: Daniela Korreng, Natascha Sabrowski, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Christa Henniger, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Hanna Weidemann, Steffi Stürz, Malin Baden, Franziska Fuchs, eingewechselt: Madleen Freißmann.

 

2. Spieltag (21.08.2016)

VfB Vorb. Walsrode - SC Tewel 3:2 (2:2)

(CR) Der SCT blieb am vergangenen Sonntag erneut sieglos. Nach vielversprechendem Spielbeginn konnten die Tewelerinnen ihre 2:0-Führung nicht über die Zeit retten. Stattdessen bekamen die Gastgeberinnen besseren Zugriff auf das Spiel und drehten das Ergebnis schließlich zu ihren Gunsten auf 3:2.

Die Gäste aus Tewel starteten konzentriert in diese Begegnung. Die erste größere Chance erspielten sie sich bereits nach sechs Minuten. Hanna Weidemann tauchte nach einem Pass von Yvonne Eifler vor dem Tor des VfB auf, konnte den Ball dort jedoch noch nicht unterbringen. Weitere sechs Minuten später sorgte Yvonne selbst dann für Jubel: Aus über 20 Metern zog sie einfach mal ab und beförderte das Spielgerät auf direktem Weg in den Winkel - 1:0 (12.). Die Tewelerinnen setzten sich in dieser Phase meist in der gegnerischen Hälfte fest und belagerten das Walsroder Tor.  Nach etwas mehr als einer halben Stunde setzte Juliane Röhrs einem langen Pass von Christa konsequent nach. Obwohl er schon beinahe von der herauseilenden VfB-Keeperin entschärft schien, spitzelte Juliane die Kugel an der Torhüterin vorbei und schob sie zum 2:0 (34.) ein. Doch auch die Gastgeberinnen versuchten mit eigenen Angriffen immer wieder sich aus der Teweler Umklammerung zu befreien. Während dies über weite Strecken von der SCT-Defensive unterbunden werden konnte, bevor tatsächlich Gefahr entstand, sorgte ein Eckball dann doch für den Anschlusstreffer. Auf die Hereingabe reagierten die Walsroderinnen am schnellsten und verkürzten so auf 1:2 (38.). Beinahe mit den Pfiff zur Halbzeit sorgte eine davonsprintende Walsroderin sogar noch für den 2:2-Ausgleich (45.).

Von den beiden Gegentoren verunsichert erhöhte sich in der zweiten Hälfte der Druck auf die Tewelerinnen. Sie erspielten sich zwar nach wie vor gute Gelegenheiten, konnten allerdings keine dieser großen Chancen auf die erneute Führung mehr nutzen. Auf der anderen Seite machten es die Gastgeberinnen besser. Sie beschäftigten die Teweler Defensive weiter und zwangen diese zu Fehlern. Mehrmals tauchten sie so frei vor SCT-Keeperin Daniela Korreng auf, vergaben jedoch ebenfalls viele Chancen. Nach einem Einwurf kurz vor der Teweler Grundlinie in der 65. Minute hingegen überwand VfB-Stürmerin Bianca Marquart ihre Gegenspielerin und erzielte mit ihrem dritten Tor die 3:2-Führung für ihr Team. Zwar versuchten der SCT weiterhin sich gegen diese Niederlage zu stemmen, allerdings blieben sie bis zum Ende glücklos.

Obwohl der SCT sich in dieser Partie schon besser präsentierte als noch in der Vorwoche, zeigten sich erneut Schwächen in der Chancenverwertung und im Zweikampfverhalten. Da das kommende Heideblütenfest-Wochenende für die Tewelerinnen spielfrei ist, hat das Team von Trainergespann Thomas Eifler, Christa Henniger und Anja Garbers nun knapp zwei Wochen, um weiter zu arbeiten und es dann mit dem MTV Barum II aufzunehmen.

Spielfilm: VfB Vorbrück Walsrode - SC Tewel 3:2 (2:2)

Tore: 0:1 Yvonne Eifler (12.), 0:2 Juliane Röhrs (34.), 1:2 Bianca Marquart (38.), 2:2 Bianca Marquart(45.), 3:2 Bianca Marquart (65.).

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Christa Henniger, Saskia Rosebrock, Madleen Freißmann, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Hanna Weidemann, Alina Waidhas, Malin Baden, eingewechselt: Franziska Fuchs.

 

1. Spieltag (13.08.2016)

SC Tewel - MTV Soltau 0:7 (0:4)

 (CR) Alles andere als einen guten Start in die Saison erwischten die Tewelerinnen am Samstagnachmittag vor heimischem Publikum. Gegen den MTV Soltau wurden sie von einem frühen Gegentor kalt erwischt und auch im weiteren Verlauf gelang es dem SCT nicht, Zugriff auf das Spiel zu erhalten. So gingen die Punkte mit der schmerzhaften 0:7-Niederlage (0:4) am Ende nach Soltau.

Kaum war in Tewel der Anpfiff ertönt, da musste SCT-Keeperin Daniela Korreng auch schon hinter sich greifen. Denn bereits in der zweiten Minute nutzte der MTV eine Unachtsamkeit der Tewelerinnen gnadenlos aus - 0:1. Und auch der zweite Treffer der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Schon fünf Minuten später erhöhten die Soltauerinnen auf 0:2. Die Tewelerinnen bemühten sich zwar, ebenfalls in die Partie einzugreifen, allerdings verfehlten die Anspiele zu oft ihren Empfänger, sodass der MTV zumeist nicht wirklich unter Druck geriet. Die größte Chance auf ein Teweler Treffer hatte Malin Baden, der eine Hereingabe von der linken Außenseite allerdings über den Spann rutschte und auch von Hanna Weidemann nicht mehr im Soltauer Tor untergebracht werden konnte. Auf der Gegenseite gelang es den Gästen über ihre schnellen Stürmerinnen vor der Halbzeit dagegen noch zwei weitere Male ins Schwarze zu treffen (19., 34.).

Der zweite Durchgang begann für den SCT wie schon der erste mit einem raschen Gegentor: MTV-Stürmerin Sina-Melissa Stöckmann eroberte den Ball im Teweler Aufbauspiel und brachte diesen dann zur 0:5-Führung über die Torlinie. Die Soltauer schienen nach diesem Treffer einen Gang zurückzuschalten, während der SCT sich mehr und mehr in die Defensive zurückzog und somit offensiv wenig zuende spielte. Bis zum Abpfiff schraubte der MTV seinen Sieg noch auf 0:7 in die Höhe.

In dieser Derbypartie mussten sich die Tewelerinnen am Ende deutlich und weitestgehend ohne eigene Chancen geschlagen geben. Diese bittere Niederlage gilt es nun abzuhaken und konzentriert unter der Woche an den Schwachstellen zu arbeiten. Bereits am Sonntag erhält der SCT gegen den VfB Vorbrück Walsrode eine neue Chance zu zeigen, was in ihnen steckt.

Spielfilm: SC Tewel - MTV Soltau 0:7 (0:4)

Tore: 0:1 Janina Jahnen (2.), 0:2 Aileen Eismann (7.), 0:3 Elisa Marleen Hillenhagen (19.), 0:4 Imke Meyer (34.), 0:5 Sina Melissa Stöckmann (46.), 0:6 Janina Jahen (65.), 0:7 Elisa Marleen Hillenhagen (71.).

Kader: Daniela Korreng, Kerstin Witte, Christina Röhrs, Natascha Sabrowski, Saskia Rosebrock, Madleen Freißmann, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler, Hanna Weidemann, Steffi Stürz, Malin Baden, eingewechselt: Christa Henniger, Alina Waidhas, Franziska Fuchs.