Spielplan Hinserie 2017/18

Sa.

26.08.17

15:00 Uhr

SC Tewel

:

SV Böhme

0:5

Sa.

02.09.17

17:00 Uhr

TV Jahn Schneverdingen

:

SC Tewel

2:2

Sa.

09.09.17

17:00 Uhr

SC Tewel

:

SV Hodenhagen

2:0

So.

17.09.17

11:00 Uhr

VfB Vorb. Walsrode

:

SC Tewel

2:4

So.

01.10.17

10:30 Uhr

SSV Südwinsen

:

SC Tewel

3:1

Sa.

07.10.17

17:00 Uhr

SC Tewel

:

SSV Südwinsen

4:1

Sa.

14.10.17

17:00 Uhr

SC Tewel

:

VfB Vorbr. Walsrode

 4:1

Sa.

21.10.17

14:00 Uhr

SV Böhme

:

SC Tewel

1:1

Sa.

28.10.17

17:00 Uhr

SC Tewel

:

TV Jahn Schneverdingen

1:0

So.

19.11.17

12:00 Uhr

SC Tewel

:

SV Hodenhagen

4:2

So.

12.11.17

11:00 Uhr

SC Tewel

:

VfB Vorb. Walsrode

 1:0

10. Spieltag Nachholspiel (19.11.2017)

SC Tewel - SV Hodenhagen 4:2 (1:2)

(CR) Eher an Wasserspiele als an Fußball erinnerte besonders die erste Halbzeit der Partie zwischen dem SCT und dem SV Hodenhagen. Obwohl auch der Teweler Platz bereits bessere Tage erlebt hatte, waren sich alle Beteiligten einig, die Begegnung, die bereits als Nachholspiel angesetzt war, durchzuziehen. Nach zehn turbulenten Minuten während der ersten Hälfte, in denen gleich drei Tore fielen, bewiesen die Tewelerinnen den längeren Atem und setzten sich schließlich mit 4:2 (1:2) durch.

Schon beim Aufwärmen wurde beiden Teams vor Augen geführt, dass sie es an diesem Spieltag mit widrigen Wetterverhältnissen zu tun bekommen würden. Der Platz war vom tagelangenen Regen tief und zu allem Überfluss mischte sich auch ein unangenehmer Hagelschauer unter den Regen. Nichtsdestotrotz wurde die Partie pünktlich angepfiffen und beide Mannschaften suchten den Weg nach vorn. Die Tewelerinnen versuchten bald über die Außenbahnen vor das gegnerische Tor zu kommen. Die Defensivarbeit in der eigenen Hälfte wurde zugleich durch große Pfützen erschwert. Diese Bedingungen nutzten die Hodenhagenerinnen cleverer aus. Sie störten das Aufbauspiel des SCT früh und zwangen ihren Gegner immer wieder zu Fehlpässen. Zudem setzten sie sich in den Zweikämpfen konsequenter durch und überbrückten ein ums andere Mal die Hälfte der Gastgeberinnen. In der 11. Spielminute wurden sie schließlich für ihren Einsatz mit der 1:0-Führung belohnt. Doch auch die Tewelerinnen steckten nicht auf. Suchten weiter den Weg nach vorn, blieben direkt vor dem Hodenhagener Tor jedoch noch ungefährlich. Bezeichnent deshalb auch der Ausgleich durch Malin Baden, die aus der zweiten Reihe einfach Mal abzog. Ihr Schuss schlug direkt unter der Latte ins gegnerische Tor - 1:1 (16.). Dieser Spielstand war jedoch erneut nicht von langer Dauer. Denn nur vier Minuten später überwanden die Gäste zum zweiten Mal die Teweler Abwehr inklusive SCT-Keeperin Daniela Korreng und stellten so den alten Abstand wieder her - 1:2 (20.). Trotz weiterer Bemühungen auf beiden Seiten fielen keine weiteren Tore und die Tewelerinnen mussten mit dem 1:2-Rückstand in die Kabine.

Obwohl sich die Gastgeberinnen für die zweiten 45-Minuten vorgenommen hatten, enger bei ihren Gegenspielerinnen zu sein und die Zweikämpfe konsequenter zu bestreiten, war davon in der Anfangsphase der zweiten Hälfte nichts zu sehen. Im Gegenteil, die Hodenhagenerinnen nutzten die ihnen allzu oft überlassenen Freiräume aus und so wurde es gleich mehrfach gefährlich für den SCT. Da hierbei jedoch nichts Zählbares heraussprang, überstanden die Tewelerinnen dies recht glimpflich und fingen sich allmählich wieder. Nach einer knappen Stunde ließen die Gastgeberinnen durch Lena Steinberg und Yvonne Eifler jedoch ihr durchaus sehenswertes Kombinationsspiel aufblitzen. Lena steckte den Ball durch die Schnittstelle der Hodenhagener Abwehr auf Yvonne durch, diese lief mit der Kugel auf das gegnerische Tor zu und glich zum 2:2 (58.) aus. Während die Gäste aus Hodenhagen von diesem Gegentreffer offenbar schockiert waren und ihre Offensivbemühungen mehr und mehr zurückschraubten, witterten die Tewelerinnen zunehmend die Gelegenheit das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Nach erfolglosen Versuchen war es erneut Yvonne, die ein starkes Dribbeling durch die gegnerischen Abwehrreihen absolvierte. Obwohl ihr Schuss noch abgewehrt werden konnte und Lena in aussichtsreicher Position sogar wegrutschte, bewies Juliane Röhrs Torinstinkt und Standvermögen, erkämpfte sich den Ball und schoss ihr Team in Führung - 3:2 (72.). Nach einem Angriff des SV erlief sich SCT-Kapitän Christina Röhrs fünf Minuten später im eigenen Halbfeld den Ball und bewies eine gute Spielübersicht: Nach kurzem Blickkontakt setzte die an der Mittellinie lauernde Juliane zum Sprint an, während Christina ihr den Ball vorbei an ihrer Gegenspielerin in den Lauf spielte. Juliane lieferte sich infolgedessen ein spannendes Laufduell über die gesamte Länge der Hodenhagener Hälfte, welches sie schließlich jedoch für sich entschied und so die Kugel unter der ihr entgegegenfliegenden SV-Keeperin zum 4:2-Endstand ins Tor schob (77.).

Nach Spielende strahlte nicht nur die Sonne, sondern auch die Tewelerinnen waren nach gleich zweimaligem Rückstand glücklich über den Sieg. Dabei profitierten sie nach zunächst eher schwacher Leistung von der nachlassenden Präsenz der Hodenhagenerinnen in der zweiten Hälfte. Mit diesem Sieg überholt der SCT im letzten Spiel vor der Winterpause den bisherigen Spitzenreiter aus Böhme und überwintert somit als Tabellenführer der Kreisliga.

Spielfilm: SC Tewel - SV Hodenhagen 4:2 (1:2)

 

 

Tore: 0:1 Kamilla Smyczek (11.), 1:1 Malin Baden (16.), 1:2 Saskia Matzeit (20.), 2:2 Yvonne Eifler (58.), 3:2/4:2 Juliane Röhrs (72./77.).

Kader: Daniela Korreng, Bitta Freytag, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Madleen Freißmann, Hanna Weidemann, Christina Röhrs, Malin Baden, Juliane Röhrs, Yvonne Eifler,  Lena Steinberg, eingewechselt: Kerstin Witte, Alina Waidhas, Franziska Fuchs, Anna-Lena Rogge.

 

 

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11. Spieltag (12.11.2017)

SC Tewel - VfB Vorb. Walsrode 1:0 (1:0)

 (CR) Nach dem witterungsbedingten Spielausfall am vergangenen Wochenende hatten die Tewelerinnen am Sonntag nach Heimrechttausch den VfB Vorb. Walsrode zu Gast. Bei schwierigen Platzverhältnissen ging der SCT nach einer Viertelstunde in Führung, zeigte eine beinahe fehlerfreie Defensivleistung und behielt die drei Punkte so am Ende in Tewel.

Unmittelbar nach dem eigenen Anstoß erlebten die Tewelerinnen, dass sich ihre Gäste offenbar vorgenommen hatte, direkt auf Angriff zu spielen. Denn ohne etwaige Abtastphase stürmten diese sofort in die Hälfte des SCT, machten so die Räume eng und bedrängten die Ballführende. Der Tabellenzweite aus Tewel stellte sich nach diesem ersten Überraschungsmoment allerdings schnell auf die gegnerische Taktik ein und verlagerte das Spiel dann selbst zunehmend auf die eigene Offensive, um die Walsroderinnen zu beschäftigen. Nach einigen vergeblichen Angriffen zeigten die Tewelerinnen erneut eine sehr ansehnliche Kombination: Per Kurzpassspiel überwanden Malin Baden und Franziska Fuchs die Walsroder Hintermannschaft und bedienten dann SCT-Stürmerin Lena Steinberg. Die ließ die Walsroder Keeperin aussteigen und schoss den Ball zur 1:0-Führung ins Tor (16.). Doch auch der VfB setzte immer wieder insbesondere mit seinen beiden schnellen Stürmerinnen gefährliche Nadelstiche. Allerdings gelang es den Tewelerinnen in starker Teamleistung, bei der jede für ihre Mitspielerin mitlief und aushalf, all diese Vorstöße zu entschärfen, bevor es wirklich brenzelig wurde. So ging es mit der knappen 1:0-Führung für den SCT in die Pause.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Walsroderinnen noch einmal den Druck. Sie liefen ihre Gegnerinnen nun noch früher an. Hinzu kam, dass es den Gastgeberinnen phasenweise nur noch sehr selten gelang durch länger andauernde Entlastungsangriffe der eigenen Defensive Verschnaufpausen zu gönnen, um sich zu sortieren und einmal durchzuatmen. Zu den aussichtsreichen Chancen zählte sicherlich die von Stürmerin Franziska Fuchs, die den scharf von außen vor das Walsroder Tor gebrachten Ball, knapp daneben schob. Auch Schüsse aus der zweiten Reihe durch Malin Baden oder Yvonne Eifler beschäftigten den VfB. Mittel der Stunde waren auf Seiten der Gastgeberinnen jedoch meist weite Befreiungsschläge aus der eigenen Hälfte, die allzu häufig unmittelbar in einem neuen VfB-Angriff mündeten und wiederum verteidigt werden mussten. In ebendieser hektischen Phase war auch SCT-Keeperin Daniela Korreng verstärkt gefordert. Doch auch sie reihte sich in die starke Defensivleistung ihres Teams ein und lenkte gleich mehrere gefährliche Torschüsse am Tor vorbei. Ohne weitere Tore lautete der Endstand schließlich 1:0.

Mit dieser kämpferisch starken Teamleistung verbuchte der SCT erneut drei Punkte auf dem eigenen Konto. Da der Spitzenreiter aus Böhme zeitgleich patzte und sein letztes Spiel vor der Winterpause verlor, haben die Tewelerinnen am kommenden Sonntag beim Nachholspiel in Hodenhagen die Chance sich die Herbstmeisterschaft zu sichern.

Spielfilm: SC Tewel - VfB Vorb. Walsrode 1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Lena Steinberg (16.).

Kader: Daniela Korreng, Christina Röhrs, Kerstin Witte, Natascha Sabrowski, Yvonne Eifler, Hanna Weidemann, Juliane Röhrs, Saskia Rosebrock, Malin Baden, Franziska Fuchs, Lena Steinberg, eingewechselt: Anna-Lena Rogge, Madleen Freißmann.

 

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9. Spieltag (28.10.2017)

SC Tewel - TV Jahn Schneverdingen 1:0 (1:0)

 (CR) Im Derby gegen den TV Jahn Schneverdingen hatte der SCT nach Abpfiff knapp die Nase vorn. Mit dem 1:0-Sieg gegen den direkten Verfolger um Platz zwei halten sie diesen auf Abstand und bleiben zugleich nahe am Spitzenreiter aus Böhme dran.

Bei herbstlichem Regenwetter startete diese Partie zwischen dem Tabellenzweiten aus Tewel und dem TV Jahn, der den dritten Rang einnimmt. Nach anfänglichem Abtasten versuchten beide Mannschaften offensiv Akzente zu setzen. Allerdings verhinderten die gut stehenden Defensivreihen allzu große Torchancen. Gefahr erzwang der SCT zumeist mit Spielzügen, die über die Außen eingeleitet wurden. Manko blieb jedoch der letzte Pass bzw. der zwingende Torhunger des letzten Abnehmers vor dem gegnerischen Kasten. Nach knapp zwanzig Minuten zeigten die Tewelerinnen dann jedoch einen schönen Angriff wiederum über Außen: Juliane Röhrs setzte sich auf der linken Außenbahn durch, brachte den Ball auf Stürmerin Lena Steinberg, die diesen auf die aus dem Rückraum einlaufende Malin Baden ablegte. Malin nahm schließlich Maß und schoss die Kugel gekonnt zur 1:0-Führung (18.) für den SCT ins Schneverdinger Tor. Auch die Gäste bemühten sich in der Folge natürlich um einen Treffer, schafften es allerdings nur selten die Teweler Defensive um Libero Britta Freytag, die oftmals im Sprint aushelfende Yvonne Eifler oder SCT-Keeperin Daniela Korreng in ersthafte Schwierigkeiten zu bringen. Bis auf eine Gelegenheit von Franziska Fuchs, deren Schuss auf das Tor von einer Schneverdinger Abwehrspielerin kurz vor der Linie abgelaufen werden konnte, hatten ebenfalls die Tewelerinnen Mühe die letzte Abwehrreihe des TV Jahn zu überwinden, sodass es beim 1:0 zur Pause blieb.

In Hälfte zwei blieb es überwiegend bei der Mittelfeldschlacht. Der Ball lief zwischen beiden Strafräumen hin und her. Für Gefahr vor dem Schneverdinger Tor sorgten mehrfach die schnellen Vorstöße von Lara Sembach aber auch Madleen Freißmann brachte den Ball aus der zweiten Reihe gefährlich auf das gegnerische Tor. Doch auch diese Angriffe entschärften die Gastgeberinnen vor der Torlinie. Gleichzeitig drängte der TV Jahn in der Schlussphase auf den Ausgleich. Doch die Gastgeberinnen stellten sich gut dagegen und ließen an diesem Nachmittag keine Gegentore zu. So blieb es am Ende beim knappen 1:0-Sieg für den SCT.

Mit diesem Sieg haben die Tewelerinnen sich nun einen Vorsprung von vier Punkten auf ihren Verfolger aus Schneverdingen erspielt. Mit 17 Punkten rangieren sie damit lediglich zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Böhme. Am kommenden Sonntag trifft der SCT auf den SV Hodenhagen.

Spielfilm: SC Tewel - TV Jahn Schneverdingen 1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Malin Baden (18.).

Kader: Daniela Korreng, Britta Freytag, Kerstin Witte, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Yvonne Eifler, Juliane Röhrs, Alina Waidhas, Malin Baden, Franziska Fuchs, Lena Steinberg, eingewechselt: Lara Sembach, Madleen Freißmann.

 

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8. Spieltag (21.10.2017)

SV Böhme - SC Tewel 1:1 (1:1)

(CR) Der SCT hatte im Spitzenspiel beim Tabellenführer, dem SV Böhme, am Samstag eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Auf seifigem Platz schenkten sich beide Teams nichts, sondern spielten jeweils voll auf Sieg. Nachdem die Gäste aus Tewel zunächst in Führung gingen, glich der SV wenig später wieder aus. Trotz weiterer Chancen und einem Platzverweis gegen den SCT kurz vor Schluss blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden.

Auf dem relativ kleinen Platz in Böhme versuchten die Gastgeberinnen von Beginn an ihren Heimvorteil zu nutzen und setzten ihre Gegnerinnen direkt unter Druck. Durch frühes Anlaufen der Ballführenden ließen sie den Tewelerinnen wenige Räume für einen geordneten Spielaufbau. Erst nach und nach gelang es dem SCT, sich aus dieser Bedrängnis zu befreien. Immer besser spielten sich die Gäste vor allem durch schnelles Kombinationsspiel über die Außen vor das Böhmer Tor. So auch nach etwas mehr als zehn Minuten, als Christina Röhrs auf der linken Außenbahn Juliane Röhrs schickte. Diese brachte den Ball auf die in der Mitte einlaufende Yvonne Eifler, die den SCT mit 1:0 (12.) in Führung brachte. Doch auch der SV suchte seine Chancen. In einem Tempogegenstoß nutzten sie die plötzliche Unordnung in der Teweler Defensive und glichen zum 1:1 (17.) aus. Auch danach kämpften beide Teams um jeden Zentimeter und lieferten sich einen echten Schlagabtausch. Die größte Gelegenheit auf eine weiteres Tor konnten allerdings wohl die Tewelerinnen verbuchen, als Juliane nach einem Schuss von Yvonne am schnellsten nachsetzte und den Abpraller erneut auf das mittlerweile leere Tor brachte. Gerade noch rechtzeitig gelang es jedoch einer Böhmerin die Kugel von der Linie zu kratzen, sodass es zur Pause beim Stand von 1:1 blieb.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel so intensiv wie schon im ersten Durchgang. Beiden Teams genügte die Punkteteilung offensichtlich nicht, denn sie bemühten sich weiter um die Führung. Dem SCT gelang es nun besser als noch in der ersten Hälfte, die Zweikämpfe anzunehmen und so auch körperlich konsequenter dagegenzuhalten. So bewiesen unter anderem die von den B-Mädchen zu den Damen hochgekommenen Anna-Lena Rogge und Lara Sembach, dass sie durchaus mit der ungewohnten Körperlichkeit mithalten können und ihre Gegenspielerinnen zunehmend in Schach hielten. Auch weitere gute Gelegenheiten erspielten sich die Tewelerinnen im weiteren Verlauf. Juliane etwa konnte den Ball aus aussichtsreicher Position nicht im Tor unterbringen, nachdem sie SCT-Kapitän Christina sie durch die Schnittstelle der SV-Defensive hindurch in Szene setzte. Und auch Yvonne hatte gleich doppelt Pech, denn nach einem abgefangenen Freistoß der SV-Keeperin verfehlte ihr Direktschuss auf das leere Gehäuse den Kasten nur knapp und einen weiteren gefährlichen Schuss lenkte die Torfrau mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte. Eng wurde es für die Gäste aus Tewel dann insbesondere in der Schlussphase, nachdem die bereits mit gelb vorbelastete Franziska Fuchs nach einem Foul weit in der gegnerischen Hälfte mit gelb-rot vom Platz gestellt wurde. Doch auch in Unterzahl bestanden die Tewelerinnen den letzten Ansturm der Gastgeberinnen und so teilte man sich schließlich die Punkte.

Nicht nur für die jüngeren Spielerinnen war dieses Spiel eine gute Gelegenheit unter Realbedingungen am eigenen Zweikampfverhalten zu arbeiten. Mit einer kämpferisch guten Teamleistung nehmen die Tewelerinnen aus Böhme einen Punkt aus Böhme mit und bleiben dem Spitzenreiter somit mit nur zwei Punkten Abstand ganz dicht auf den Versen. Am kommenden Samstag geht es wieder vor heimischem Publikum gegen den TV Jahn Schneverdingen.

Spielfilm: SV Böhme - SC Tewel 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 Yvonne Eifler (12.), 1:1 Lisa-Marie Schwarzbach (17.).

Kader: Daniela Korreng, Britta Freytag, Madleen Freißmann, Saskia Rosebrock, Hanna Weidemann, Christina Röhrs, Yvonne Eifler, Juliane Röhrs, Malin Baden, Anna-Lena Rogge, Franziska Fuchs, eingewechselt: Lara Sembach, Alina Waidhas.

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7. Spieltag (14.10.2017)

SC Tewel - VfB Vorb. Walsrode 4:1 (1:0)

(CR) Nach ihrem Sieg in der Vorwoche gegen den SSV Südwinsen nutzten die Tewelerinnen amSamstag die Gelegenheit im direkten Duell mit dem VfB Vorbr. Walsrode den zweiten Tabellenplatz zu erringen. Nach einer knappen 1:0-Führung in der ersten Hälfte, baute der SCT seine Führung im zweiten Durchgang aus und gewann die Partie schließlich verdient mit 4:1.

Die Gastgeberinnen aus Tewel starteten offensiv in die Begegnung mit ihrem direkten Tabellennachbarn. Schon in der Anfangsphase spielten sie selbstbewusst nach vorn und überspielten vor allem durch schnelle Pässe über wenige Stationen und in die Schnittstellen der Walsroder Defensive ihre Gegnerinnen. So auch im Zuge eines Einwurfs auf der linken Seite als Juliane Röhrs geistesgegenwärtig schaltete, Christina Röhrs Richtung Grundlinie schickte, von wo diese denn Ball zurück in den Strafraum legen konnte. Im Walroder Torraum kam die Kugel schließlich über Madleen Freißmann zu Franziska Fuchs, die zur 1:0-Führung (11.) einschob. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte konnte der SCT dem Spiel meist seinen Stempel aufdrücken, sodass Chancen der Gäste eher die Seltenheit blieben. Die Tewelerinnen selbst erspielten sich dagegen noch ein paar Gelegenheiten durch Juliane, Yvonne und Malin Baden, die jedoch ungenutzt blieben. Allerdings wurde das Aufbauspiel des SCT bis zur Pause immer fahriger und zeitweise bestimmten vor allem lang geschlagene Befreiungsschläge das Bild der Begegnung.

In Durchgang zwei bemühten sich die Tewelerinnen ihr druckvolles Offensivspiel wieder aufzunehmen. Tatsächlich wurden die Angriffe der Gastgeberinnen nun wieder besser zuende gespielt, allerdings vermittelte die knappe 1:0-Führung auch immer die Unsicherheit durch eine Unachtsamkeit den Ausgleich zu kassieren. Der deshalb so wichtige Treffer zum 2:0 erzielte nach etwas mehr als einer Stunde Christina. Vorausgegangen war ein weiter Kopfball des SCT-Kapitäns, mit dem sie Alina Waidhas im Walsroder Strafraum fand. Diese lief mit dem Ball auf das gegnerische Tor und kam beim Duell mit der VfB-Keeperin zu Fall. Wie schon in der Vorwoche zeigten sich die Tewelerinnen auch nach Standarts gefährlich. So brachte Malin einen Eckstoß gefährlich in den Walroder Strafraum. Dieser wurde zu kurz auf die an der Strafraumgrenze abgewehrt, wo Yvonne bereits bereitstand und in mittels Vollspannstoß unter die Latte drosch - 3:0 (74.). In der Schlussphase nutzten dann auf der Gegenseite auch die Walsroderinnen die Chance, einen Ehrentreffer zu erzielen: Nach einem Ballverlust im Teweler Mittelfeld konterte der VfB ihre Gegnerinnen gut aus. Den ersten Torabschluss konnte SCT-Keeperin zwar noch gegen die Latte lenken, doch eine nachgerückte Walsroderin drückte den Ball schließlich zum 3:1-Anschluss (82.) über die Torlinie. Den Schlusspunkt setzten dann wiederum die Tewelerinnen: Yvonne setzte sich auf der rechten Außenseite durch, passte auf Stürmerin Franzi, die den Ball ins Tor schoss - 4:1 (85.).

Mit diesem Sieg überholen die Tewelerinnen den VfB Vorb. Walsrode in der Kreisligatabelle und stehen nun auf dem zweiten Rang. Dabei zeigte das Team von Thomas Eifler und Christa Henniger eine insgesamt gute Leistung mit einigen sehenswerten Angriffen und einer konzentrierten Defensivarbeit. Am kommenden Samstag geht es für den SCT dann zum Spitzenspiel nach Böhme.

Spielfilm: SC Tewel - VfB Vorb. Walsrode 4:1 (1:0)

Tore: 1:0 Franziska Fuchs (11.), 2:0 Christina Röhrs (61., EM), 3:0 Yvonne Eifler (74.), 3:1 Lea-Malin Ahrens (82.), 4:1 Franziska Fuchs (85.).

Kader: Daniela Korreng, Britta Freytag, Kerstin Witte, Natascha Sabrowski, Yvonne Eifler, Christina Röhrs, Saskia Rosebrock, Juliane Röhrs, Malin Baden, Madleen Freißmann, Franziska Fuchs, eingewechselt: Alina Waidhas, Anna-Lena Rogge.

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6. Spieltag (07.10.2017)

SC Tewel - SSV Südwinsen 4:1 (3:0)

(CR) Nicht einmal eine Woche lag zwischen den beiden Begegnungen zwischen dem SSV Südwinsen und dem SCT. Umso präsenter war den Tewelerinnen ihre schwache Leistung des letzten Spieltages und umso größer die Motivation vor heimischem Publikum vieles besser zu machen. Dies gelang dem Team von Thomas Eifler und Christa Henniger über weite Teile der Partie, sodass sie bereits zur Pause deutlich mit 3:0 führten und am Ende auch verdient mit 4:1 gegen den SSV gewannen.

In der Anfangsphase dieses Spiels war zu spüren, dass der SCT gegen die Südwinsenerinnen einiges wiedergutzumachen hatten. Aber auch die Sorge ähnlich starke Schwierigkeiten zu haben wie in der Vorwoche war in den Aktionen der Tewelerinnen anzumerken. Auch wenn es einigen Pässen und Ballannahmen nach wie vor an Genauigkeit fehlte, setzten sich die Gastgeberinnen ihre Kontrahentinnen doch zunehmend unter Druck. Auch wenn zunächst keine Großchance zu verbuchen war, konnten die Tewelerinnen ihre Aktionen doch zuende spielen und abschließen. Der ein oder andere Schuss auf das Tor von SCT-Keeperin Daniela Korreng ließ sich zwar auch nicht verhindern, allerdings war auch auf Seiten des SSV nichts wirklich gefährliches zu verbuchen. Gelegenheit zum Jubeln brachte dann nach gut zwanzig Minuten eine Standartsituation des SCT: Malin Baden trat eine Ecke von der rechten Seite, die von den Südwinsenerinnen vom Tor abgewehrt werden konnte. Allerdings flog der als Befreiungsschlag gedachte Ball in hohem Bogen direkt zu der an der Strafraumgrenze lauernden Yvonne Eifler. Diese fackelte nicht lang, nahm den Ball volley und schoss die Kugel über die SSV-Keeperin zur 1:0-Führung (22.) ins Tor. Nach einer halben Stunde erhöhte der SCT erneut nach einer Ecke durch ein Kopfballtor durch Lena Steinberg auf 2:0. In der Folge spielte sich das Spiel zumeist zwischen den Strafräumen ab, wobei die Tewelerinnen mehr Ballbesitz verbuchen konnten. Kurz vor der Pause bekamen die Gastgeberinnen in Folge eines Handspiels einen Elfmeter zugesprochen, den SCT-Kapitän Christina Röhrs verwandelte (40.) und so für den 3:0-Halbzeitstand sorgte.

Nach der Pause verloren die Tewelerinnen etwas die Kontrolle über das Spiel, während der SSV sich noch einmal gegen die drohende Niederlage stemmte. Nach einem schnell vorgetragenen Konter brachte eine SSV-Stürmerin den Ball von der rechten Seite gefährlich vor das Teweler Tor. Dort versuchte Hanna Weidemann den Ball vor ihrer Gegenspielerin zu klären und lenkte ihn dabei unglücklich ins eigene Tor - 3:1 (51.). Doch in dieser schwierigen Situation fand der SCT die richtige Antwort und stellte erneut nach einer Ecke von Malin den alten Torabstand wieder her, als Lena im Strafraum gut nachsetzte und den Ball zum 4:1 (65.) über die Linie drückte. Im weiteren Verlauf verflachte die Partie etwas. Die Tewelerinnen nahmen etwas Tempo aus ihren Aktionen und dem SSV gelang es nicht ihre Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen. Einige Nickligkeiten und Fouls waren zwar noch zu sehen, doch auch dank der sehr souverän auftretenden Schiedsrichterin Sarah Heinsohn, die das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatte, blieben diese im Rahmen. Am Ende blieb es demnach beim 4:1 für den SCT.

Mit diesem Sieg gegen den SSV überholen die Tewelerinnen in der Tabelle den TV Jahn Schneverdingen und klettern auf den dritten Platz. Zudem zeigen sie aber auch genau die richtige Reaktion auf die eigene schwache Leistung der Vorwoche und steigern diese im Team, sodass sie sich für die Niederlage revanchieren können. Am kommenden Samstag trifft der SCT dann erneut zuhause auf den Zweitplatzierten aus Walsrode.

Spielfilm: SC Tewel - SSV Südwinsen 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Yvonne Eifler (22.), 2:0 Lena Steinberg (30.), 3:0 Christina Röhrs (40., EM), 3:1 Hanna Weidemann (51., ET), 4:1 Lena Steinberg (65.).

Kader: Daniela Korreng, Britta Freytag, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Hanna Weidemann, Christina Röhrs, Yvonne Eifler, Juliane Röhrs, Malin Baden, Lena Steinberg, Lara Sembach, eingewechselt: Franziska Fuchs, Madleen Freißmann, Kerstin Witte.

 

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5. Spieltag (01.10.2017)

SSV Südwinsen - SC Tewel 3:1 (3:0)

(CR) Eine sehr zähe Partie erlebten die Tewelerinnen beim SSV Südwinsen. Während sie ihre Chancen in der Anfangsphase nicht nutzen konnten, genügten den Gastgeberinnen aus Südwinsen drei schnelle Angriffe (9., 13., 21.), um die Begegnung für sich zu entscheiden. Der SCT dagegen fand nie wirklich Zugriff auf das Spiel und konnte kurz vor Schluss lediglich den Anschluss zum 3:1 (85.) erzielen.

Die ersten Minuten der Partie ließen nicht erahnen, wie sich die Begegnung im weiteren Verlauf entwickeln würde. Die Gäste aus Tewel hielten den Ball gut in den eigenen Reihen und kontrollierten so weitestgehend das Spielgeschehen. Schon früh agierten sie auch im gegnerischen Strafraum, verpassten allerdings allzu oft ihre Angriffe mit einem Schuss auf das Südwinsener Tor abzuschließen und somit wirklich für Gefahr zu sorgen. Ganz anders gingen die Gastgeberinnen vor. Sie ließen den SCT anfangs weitestgehend gewähren und schlugen dann mit schnellen Kontern zu. So überlief die SSV-Stürmerin nach knapp zehn Minuten die Teweler Defensive und plötzlich stand es 1:0 (9.) für die Südwinsenerinnen. Der SCT musste diesen Rückstand erst einmal verdauen, doch die Gastgeberinnen ließen ihnen wenig Zeit zum Durchatmen. Denn erneut lief die SSV-Stürmerin dieses mal über die rechte Teweler Seite in den Strafraum, wo sie im Zweikampf mit der hinterher eilenden Hanna Weidemann zu Fall kam. Den folgenden Strafstoß verwandelte die Gefoulte selbst zum 2:0 (13.) für den SSV. Nach etwas mehr als zwanzig Minuten erhöhten die Gastgeberinnen sogar noch auf 3:0 (21.), ohne dass der SCT ein probates Mittel der Gegenwehr fand. Die Teweler Aktionen wirkten meist hektisch und planlos, das Aufbauspiel war geprägt von Fehlpässen und ungenauen Ballannahmen und insgesamt fehlte es am nötigen Kampfgeist und der notwendigen Konsequenz in den Zweikämpfen. Deshalb gelang es den Tewelerinnen bis zum Seitenwechsel nicht, den Gegner wirklich unter Druck zu setzen und das Ergebnis etwa zu verkürzen.

In der zweiten Hälfte ließen es die Südwinsenerinnen ähnlich wie zu Beginn des Spiels ruhiger angehen. Obwohl die Tewelerinnen deutlich mehr Ballbesitz hatten, beschränkte sich das Spiel meist auf ein Geplänkel im Mittelfeld. Zwar näherte sich der SCT ab und an dem gegnerischen Strafraum, doch blieben Torabschlüsse bis zur Schlussphase Mangelware. Erst in den letzten zehn Minuten der Begegnung drehten die Gäste zumindest etwas auf. Ein Freistoß von Malin Baden ging zunächst noch deutlich am Tor vorbei. Doch Yvonne Eifler fand wenig später mit ihrem Zuspiel Franziska Fuchs, die so freigespielt die Ecke aussuchte und zum 3:1-Anschluss einschob. Erst jetzt schien das Team von Trainer Thomas Eifler zu bemerken, dass durchaus noch mehr zu holen war. Bereits in der nächsten Szene ging ein Raunen durch das Publikum als Franzi mit ihrem Schuss nur den Pfosten traf. Und auch für den letzten Aufreger der Partie sorgten die Tewelerinnen: Yvonne hatte sich über die rechte Seite gut durch die Südwinsener Reihen gedribbelt, war bis zur Grundlinie gelangt, steuerte von dort auf das Tor zu und wurde im Gedränge der um Schadensbegrenzung bemühten Südwinsenerinnen zu Fall gebracht. Allerdings entschied der Schiedsrichter hier auf Weiterspielen, so dass es beim 3:1-Endstand blieb.

Mit dieser Leistung konnte wohl keiner der Teweler Beteiligten zufrieden sein. Besonders am Zweikampfverhalten und der Ballan- und -mitnahme muss unter der Woche gearbeitet werden. Denn bereits am kommenden Samstag gibt es für den SCT Gelegenheit zur Revanche auf dem eigenen Platz. Aufgrund der geringen Mannschaftsanzahl in der Liga wird in dieser Saison eine Doppelrunde gespielt und es beginnt dann bereits die erste Rückrunde.

Spielfilm: SSV Südwinsen - SC Tewel 3:1 (3:0)

Tore: 1:0/2:0/3:0 Meike Hoffmann (9., 13., 21.), 3:1 Franziska Fuchs (85.).

Kader: Daniela Korreng, Christina Röhrs, Kerstin Witte, Natascha Sabrowski, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Saskia Rosebrock, Juliane Röhrs, Anna-Lena Rogge, Malin Baden, Franziska Fuchs, eingewechselt: Madleen Freißmann, Alina Waidhas, Lara Sembach.

 

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4. Spieltag (17.09.2017)

VfB Vorb. Walsrode - SC Tewel 2:4 (1:2)

(CR) Eine Achterbahn der Gefühle durchlebten die Tewelerinnen beim VfL Vorbr. Walsrode. Nach guter Anfangsphase und zwischenzeitlicher 2:0-Führung egalisierten die Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte das Ergebnis wieder. Erst von den Gegentoren aufgerüttelt stemmte sich der SCT noch einmal gegen die drohende Punkteteilung und entschieden das Spiel schließlich mit 2:4 für sich.

Keine fünf Minuten war die Begegnung alt, als die Tewelerinnen bereits ihr erstes Tor bejubeln durften: SCT-Kapitän Christina Röhrs verwandelte einen Foulelfmeter für ihr Team (4.). Vorausgegangen war diesem Strafstroß ein zu hoch angesetztes Bein einer Walsroderin im eigenen Strafraum, sodass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Von diesem frühen Führungstreffer beflügelt spielten die Gäste aus Tewel selbstbewusst nach vorn und kamen immer wieder zu guten Torabschlüssen. So kamen etwa Christa Henniger, Franziska Fuchs und Yvonne Eifler relativ frei vor dem Tor zum Abschluss, konnten den Ball allerdings nicht ins Netz drücken. Erst ein langer Ball von Yvonne auf Hanna Weidemann sorgte für den Ausbau der Teweler Führung. Hanna lief mit dem Ball auf die VfB-Keeperin zu, legte den Ball an dieser vorbei und schob zum 2:0 (17.) ein. Nachdem die Anfangsphase somit eindeutig den Tewelerinnen gehörte, stellten diese nach etwa einer halben Stunde ihr Kombinationsspiel plötzlich ein. Dem Aufbauspiel des SCT fehlte es nun an der Genauigkeit und dem Offensivspiel insgesamt an der nötigen Konsequenz. Eingeleitet wurde diese Schwächephase der Gäste durch ein ärgerliches Gegentor, das durch Unachtsamkeit entstanden war, als SCT-Keeperin Daniela Korreng den Ball nach einem Rückpass an die Walsroder Stürmerin verlor und diese zum 1:2-Anschluss (29.) einschob.

Nach dem Seitenwechsel liefen die Walsroderinnen ihre Gegnerinnen früh an und erhöhten den Druck. Die Tewelerinnen konnten sich zudem zunehmend weniger Räume freispielen und damit aus der Umklammerung der Kontrahentinnen befreien. Als dann ein langer Ball in die Spitze des Walsroder Angriffs die VfB-Stürmerin fand, glich diese aus abseitsverdächtiger Position zum 2:2 (68.) aus. Dieses Gegentor war es jedoch auch, welches einen Ruck durch das Teweler Team gehen ließ. Plötzlich war dem SCT anzumerken, dass man sich die drei Zähler hier keineswegs so leicht nehmen lassen wollte. Als die bis dahin defensiv eingesetzte Yvonne nun wieder die Offensive verstärkte, drehten die Tewelerinnen vollends auf. Mit zwei Toren innerhalb von fünf Minuten (73.,78.) drehten sie das Spiel erneut zu ihren Gunsten, wobei Yvonne selbst beide Treffer auf ihrem Konto verbuchen kann. Zwar bemühten sich auch die Gastgeberinnen in der Schlussphase, wiederum den Rückstand zu verkürzen, doch am 2:4-Endstand konnten sie nichts mehr ändern.

Nach guter Anfangsphase und zwischenzeitlichem Einbruch griff der SCT mit einer guten Teamleistung schließlich noch einmal an und wurde für seinen Einsatz belohnt. Mit diesem Sieg bleiben die Tewelerinnen an der oberen Tabellenhälfte dran. Am kommenden Wochenende haben die Frauenfußballerinnen des SCT spielfrei. Erst am 1.10. geht es dann zum SSV Südwinsen.

Spielfilm: VfB Vorb. Walsrode - SC Tewel 2:4 (1:2)

Tore: 0:1 Christina Röhrs (EM, 4.), 0:2 Hanna Weidemann (17.), 2:1/2:2 Bianca Marquard (29., 68.), 2:3/2:4 Yvonne Eifler (73., 78.).

Kader: Daniela Korreng, Christina Röhrs, Madleen Freißmann, Saskia Rosebrock, Yvonne Eifler, Christa Henniger, Juliane Röhrs, Hanna Weidemann, Alina Waidhas, Malin Baden, Franziska Fuchs, eingewechselt: Vera Euhus.

 

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3. Spieltag (09.09.2017)

SC Tewel - SV Hodenhagen 2:0 (1:0)

(CR) Die Tewelerinnen behielten in einer insgesamt eher mäßigen Partie die drei Punkte zuhause. Jeweils ein Tor pro Halbzeit bei keinem Gegentor genügte dem SCT, um sich gegen den SV Hodenhagen durchzusetzen.

Die Gastgeberinnen aus Tewel brauchten zu Beginn des Spiels einige Minuten, um sich erfolgsversprechende Strategien zurechtzulegen. Die erste Großchance der Begegnung verbuchte dann auch der SV, als ein Schuss aus der zweiten Reihe nur an den Pfosten krachte. Doch bereits in der zehnten Minute zeigte ein gut vorgetragener Angriff, wie es ebenfalls aus Teweler Sicht gehen konnte: SCT-Stürmerin Lena Steinberg bediente mit ihrem Pass die über die rechte Seite startende Yvonne Eifler. Diese kontrollierte den Ball, lief auf das gegnerische Tor zu und versenkte den Ball zur 1:0-Führung (10.) für den SCT. Obwohl ebendieser Angriff offenbarte, was an diesem Nachmittag der Schlüssel zum Erfolg hätte sein können, verpassten es die Tewelerinnen in der Folge ihren Gegner durch Seitenwechsel unter Druck zu setzen. Stattdessen spielte man sich vor allem auf der linken Seite oftmals fest und machte es dem SV leicht, die Räume dort zuzuschieben. Da auch die Hodenhagenerinnen trotz einiger Angriffe insgesamt im Torabschluss eher harmlos blieben, plätscherte die erste Halbzeit ohne weitere Großchancen dahin.

In der zweiten Hälfte bemühten sich die Tewelerinnen den Druck zu erhöhen und so ihren Gegner unter Druck zu setzen. Tatsächlich spielten sie sich einige Chancen heraus. Die größte bereitete Yvonne vor, als sie nach einem weiten Ball in den Rücken der Hodenhagener Abwehr über den rechten Flügel Tempo machte, Abwehrspielerinnen und sogar SV-Keeperin ausspielte und auf Lena abgab. Diese nahm den Ball direkt, doch statt ins Tor drückte sie ihn knapp daran vorbei. Etwa zwanzig Minuten vor Abpfiff der Partie machte sie ihren Fehler jedoch wieder gut und erhöhte auf 2:0 (69.). Trotz weiterer Versuchen von beiden Mannschaften änderte sich an diesem Ergebnis bis zum Abpfiff nichts mehr.

Trotz mäßiger Leistung erspielte sich der SCT die ersten drei Punkte der Saison und rangiert derzeit auf dem vierten Rang der Kreisligatabelle. Bereits am Sonntag treffen die Tewelerinnen auf den Zweitplatzierten aus Walsrode.

Spielfilm: SC Tewel - SV Hodenhagen 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Yvonne Eifler (10.), 2:0 Lena Steinberg (69.).

Kader: Daniela Korreng, Britta Freytag, Kerstin Witte, Saskia Rosebrock, Natascha Sabrowski, Christina Röhrs, Christa Henniger, Yvonne Eifler, Juliane Röhrs, Alina Waidhas, Lena Steinberg, eingewechselt: Madleen Freißmann, Anna-Lena Rogge.


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2. Spieltag (03.09.2017)

TV Jahn Schneverdingen - SC Tewel 2:2 (2:1)

(CR) Im Derby gegen den TV Jahn Schneverdingen taten sich die Tewelerinnen zunächst sichtlich schwer. Bereits nach sechs Minuten lagen sie mit zwei Toren im Rückstand. Doch das Team von Trainer Thomas Eifler fing sich wieder, glich ebendiesen wieder aus und verpasste gegen Ende der Partie sogar die Gelegenheit, das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen.

Eine Anfangsphase zum Vergessen lieferte der SCT beim Derby in Schneverdingen. Den Gästen fehlte es zunächst völlig an einem konsequenten Zweikampfverhalten, so dass die Schneverdingerinnen realtiv ungestört agieren und ihre Angriffe vortragen konnten. Schon in der zweiten Spielminute schichte der TV Jahn seine Stürmerin Richtung Teweler Tor. Sie lief ihren Gegenspielerinnen davon und erzielte die frühe 1:0-Führung. Der Jubel der Gastgeberinnen war gerade erst verebbt, als die Teweler Defensive erneut mit einem Pass in die Tiefe ausgehebelt wurde - 2:0 (6.). Sichtlich mitgenommen von diesem frühen Rückstand, brachten erst einige Umstellungen in der Defensive etwas mehr Ordnung ins Spiel des SCT. Auch offensiv organisierten sich die Gäste bald besser. Die erste Großchance spielte Juliane Röhrs über den linken Teweler Flügel heraus: Sie flankte den Ball mit links (!) zielgenau in den Strafraum. Dort pflückte Yvonne Eifler die Kugel aus der Luft und schloss kaltschnäuzig zum 2:1-Anschluss (25.) ab. Bis zur Pause lieferten sich beide Teams einen munteren Schlagabtausch, wobei sich der SCT immer größere Feldvorteile erkämpfte.

Die zweite Hälfte startete ähnlich rasant wie die erste. Dieses Mal jedoch setzten die Tewelerinnen die Akzente. Einem scheinbar schon verlorenen Ball nach einer Offensivaktion über die linke Seite, setzte Anna-Lena Rogge nach, eroberte das Spielgerät, ließ es sich nicht mehr abjagen und schob es zum Ausgleich ein - 2:2 (46.). Nun zeigten sich die Gastgeberinnen beeindruckt und spielten etwas zurückhaltener. Die Tewelerinnen hingegen sahen ihre Chance, spielten weiter mutig nach vorn, wo es ihnen allerdings an der nötigen Konsequenz fehlte. Die klarste Chance auf eine Führung des SCT vergab Franziska Fuchs, die im Strafraum freigespielt das gegnerische Tor mit ihrem Abschluss verfehlte. Da auch der TV Jahn trotz einiger Angriffe nicht mehr zwingend vor das Tor der Gäste kam, blieb es am Ende beim 2:2-Remis.

Mit diesem Unentschieden im Derby holen sich die Tewelerinnen ihren ersten Punkt. Wichtiger als dieser wiegt aber wohl die Erkenntnis, dass der SCT auch nach einem verpatztem Start und einem Zwei-Tore-Rückstand in der Lage ist, sich im Team aus einer solch misslichen Situation zu befreien. Mit dieser Erfahrung im Rücken erwartet der SCT am Samstag um 17 Uhr vor heimischem Publikum den SV Hodenhagen.

Spielfilm: TV Jahn Schneverdingen - SC Tewel (2:2)

Tore: 1:0/2:0 Rebekka Renk (2./6.), 2:1 Yvonne Eifler (25.), 2:2 Anna-Lena Rogge.

Kader: Daniela Korreng, Christina Röhrs, Kerstin Witte, Saskia Rosebrock, Madleen Freißmann, Lena Steinberg, Anna-Lena Rogge, Yvonne Eifler, Juliane Röhrs, Alina Waidhas, Franziska Fuchs, eingewechselt: Hanna Weidemann.

 


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1. Spieltag (26.08.2017)

SC Tewel - SV Böhme 0:5 (0:2)

(CR) Ihren Start in die neue Spielzeit hatten sich die Frauenfußballerinnen des SCT sicherlich anders erhofft. Da allerdings auf einige Stammspielerinnen verzichtet werden musste, liefen die Tewelerinnen ersatzgeschwächt auf und mussten sich dem SV Böhme am Ende mit einem allzu deutlichen 0:5 (0:2) geschlagen geben.

Dabei begann die Begegnung trotz vieler ungewohnt besetzter Positionen durchaus gut für die Gastgeberinnen aus Tewel. Es gelang ihnen den Gegner beim Spielaufbau entscheidend zu stören und so möglicherweise vielversprechende Angriffsbemühungen der Böhmerinnen bereits im Mittelfeld zu stören. Spätestens die zumeist gut agierenden Abwehr um Libero Britta Freytag und Keeperin Daniela Korreng markierte in der ersten halben Stunde die Endstation aller SV-Angriffe. Auf der anderen Seite fehlte es dem SCT jedoch an dem entscheidenden Zug zum Böhmer Tor. Zwar spielte man sich durchaus über wenige Stationen die ein oder andere Chance heraus, die letzte Station vor dem Tor bzw. der Mut einer Einzelaktion fehlte dem Teweler Spiel allerdings. Hier machte sich das Fehlen der Offensivkräfte Yvonne Eifler, Juliane Röhrs und Hanna Weidemann immer wieder bemerkbar. Statt also selbst in Führung zu gehen, musste der SCT eine Viertelstunde vor der Pause das erste Gegentor hinnehmen. Die Gäste drängten von ihrem Treffer ermutigt von da an immer mehr in die Teweler Hälfte und konnten kurz vor der Pause sogar auf 0:2 (43.) erhöhen.

Nach dem Wiederanpfiff bemühten sich die Tewelerinnen zwar um den Anschlusstreffer, doch wiederum fehlte es ihnen an der letzten Konsequenz um sich wirklich 100-prozentige Torchancen herauszuspielen. Der SV zeigte hingegen eine deutlich bessere Torausbeute und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe - 0:3 (60.), 0:4 (70.). Insgesamt konnten sie in Durchgang zwei wohl größere Spielanteile für sich beanspruchen als noch in der ersten Halbzeit, ließen dem SCT allerdings auch ab und an große Räume: So etwa als SCT-Stürmerin Franziska Fuchs von ihrem Team in Szene gesetzt frei vor der Böhmer Keeperin zum Abschluss kam. Doch ihr Heber über die Torfrau prallte von der Latte zurück ins Feld, sodass es keinen Ehrentreffer für die Tewelerinnen zu verbuchen gab. Das letzte Tor der Partie war dann den Gästen aus Böhme vergönnt, die zehn Minuten vor Schluss ihr fünftes Tor erzielten.

Trotz dieser Niederlage, die vielleicht etwas hoch ausfiel, bleiben die Tewelerinnen weiter positiv und gehen motiviert ins bereits am kommenden Samstag stattfindende Derby gegen den TV Jahn Schneverdingen. Bis dahin gilt es jedoch vor allem für die kranken und verletzten Spielerinnen des SCT sich unter der Woche im Training zu testen und möglichst fit zum Kader zurückzustoßen.

Spielfilm: SC Tewel - SV Böhme 0:5 (0:2)

Tore: 0:1 Jennifer Lohmann (35.), 0:2/0:3 Nina Wildung (43./60.), 0:4 Jennifer Lohmann (70.), 0:5 Emma Vergöhl (80.).

Kader: Daniela Korreng,, Britta Freytag, Kerstin Witte, Natascha Sabrowski, Lena Steinberg, Christina Röhrs, Vera Euhus, Saskia Rosebrock, Madleen Freißmann, Malin Baden, Franziska Fuchs, eingewechselt: Emma Floerke, Anna-Lena Rogge.

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