Die Mannschaft der I. Frauen (Saison 2008/09)

Stehend (von links): Manfred Röhrs (Trainer), Greetje Baden, Lena Tödter, Daniela Korreng, Britta Koslowsky, Steffi Stürz, Barbara Eichhorn

Sitzend (von links): Annalena Otto, Christina Röhrs, Kerstin Witte, Christa Henniger, Lena Steinberg, Anja Garbers

Bei Fotoaufnahme nicht anwesend: Friederike Gonska, Karina Steffens, Sarah Stöckmann, Jana Rothenburg

Zahlen und Daten 2008/2009:

Name

Vorname

Punktspiele

Pokalspiele

Training (67)

Spiele (22)

Minuten (1980)

Tore

Spiele

(3)

Tore

1.

Tödter

Lena

22

1.885

9

3

1

33

2.

Röhrs

Christina

22

1.865

2

2

0

62

3.

Otto

Annalena

21

1.800

15

3

0

62

4.

Steinberg

Lena

21

1.778

5

3

5

40

5.

Witte

Kerstin

21

1.714

0

3

0

57

6.

Baden

Greetje

21

1.493

1

3

0

46

7.

Steffens

Karina

20

1.710

1

3

0

22

8.

Stöckmann

Sarah

20

1.656

8

3

2

41

9.

Henniger

Christa

19

1.620

11

2

3

34

10.

Koslowsky

Britta

19

1.620

1

2

1

45

11.

Stürz

Steffi

12

661

1

3

2

32

12.

Garbers

Anja

9

662

1

2

1

24

13.

Eichhorn

Barbara

8

284

0

0

0

13

14.

Eifler

Yvonne

7

517

1

1

1

18

15.

Gonska

Friederike

6

336

0

0

0

10

16.

Korreng

Daniela

5

393

0

1

0

43

17.

Schachtschneider

Carina

4

393

0

1

0

2

18.

Fintel von

Silvia

3

135

0

0

0

23

19.

Proff-Kesseler v.

Alraune

3

102

0

0

0

21

20.

Lünzmann

Cora

3

72

0

0

0

4

21.

Sabrowski

Natascha

2

128

0

0

0

43

22.

Böhling

Conny

2

62

0

0

0

17

23.

Rothenburg

Jana

2

54

0

1

0

20

24..

Bleeken

Conny

1

90

0

0

0

32

25.

Zawadzki

Jasmin

1

21

0

0

0

6

26.

Bachert

Eva

1

20

0

1

0

24

 

 

In der Rückserie deutlich schwerer getan

Fußballerinnen des SC Tewel sichern sich

als Bezirksoberliga-Neuling aber die Vizemeisterschaft

 

Sarah Stöckmann (links) spielte eine starke Saison beim SC Tewel. Die Mittelfeldspielerin verlässt jetzt den Verein nach nur einem Jahr wieder, wechselt zum TSV Immenbeck.

rie Tewel. "In der Hinrunde war alles optimal, in der Rückserie haben wir dann unsere Leistung nicht mehr abrufen können." Trotzdem fällt das Saisonfazit von Manfred Röhrs, Trainer der Bezirksoberliga-Fußballerinnen des SC Tewel, positiv aus. Seine Mannschaft war nach der Herbstmeisterschaft zwar das drittschwächste Team der zweiten Halbserie, holte sich als Neuling aber vor der Saison völlig unerwartet die Vizemeisterschaft.

Nach bärenstarker Hinrunde - nur eine Niederlage beim Titelanwärter TSV Immenbeck (1:3) - taten sich die Tewelerinnen im zweiten Saisonabschnitt deutlich schwerer. "Die Gegner waren besser eingestellt und vielleicht war es auch die psychologische Komponente, es wird so weitergehen", meinte Röhrs zu den Gründen, warum es nicht mehr rund lief.

Zudem verlor seine Mannschaft im Winter mit Barbara Eichhorn (Beruf) und Anja Garbers (Knieverletzung) zwei wichtige Spielerinnen. Für sie stießen Yvonne Eifler und die langzeitverletzte Friederike Gonska zum Team. Auch andere Akteurinnen wie Christa Henniger oder Steffi Stürz blieben vom Verletzungspech nicht verschont.

"Die Abstimmung zwischen Defensive und Offensive hat nicht mehr gestimmt", hätten sich laut Röhrs die aufgrund der Ausfälle notwendigen Umstellungen negativ ausgewirkt. Seine Mannschaft kassierte fortan viele Gegentreffer. 31 waren es in der Rückrunde, damit wiesen die Nordkreislerinnen die zweitschwächste Bilanz der Liga auf. Auch im Sturmspiel haperte es. Gelang dem SCT in der Hinrunde noch in jedem Spiel zumindest ein Treffer, ging er im Frühjahr gleich in fünf von elf Begegnungen leer aus.

Eine Spielerin der Saison habe es laut Röhrs nicht gegeben. Jede sei in dem kleinen Kader wertvoll gewesen, was auch die Tatsache belege, dass sich die 56 Treffer auf 12 verschiedene Torschützinnen teilten. Nichtsdestotrotz war Christa Henniger die "Lebensader" der Mannschaft. "Sie rüttelt wach, denn irgendwie ist es so, dass je schlechter der Gegnerist, desto traniger werden wir."

(Böhme- Zeitung vom 27. Juni 2009)

 Tabelle: 14.06.2009

 

Spiele

G

U

V

Tore

Diff.

Punkte

1.       TSV Immenbeck

22

17

2

3

70:22

+48

53

2.       SC Tewel

22

13

1

8

56:41

+15

40

3.       SG Anderlingen/B.

22

11

6

5

42:25

+17

39

4.       TSV Wallhöfen

22

10

6

6

40:29

+11

36

5.       SG Bassen/P.

22

9

7

6

42:27

+15

34

6.       SV Ahlerstedt/O. II

22

10

4

8

50:40

+10

34

7.       VfL Wingst

22

10

4

8

47:38

+9

34

8.       TS Wienhausen

22

8

5

9

52:49

+3

29

9.       VfL Stade

22

7

2

13

23:41

-18

23

10.   VSV Hedendorf/N.

22

6

4

12

24:50

-26

22

11.   TV Stemmen

22

5

3

14

30:49

-19

18

12.   TSV Radbruch

22

2

4

16

16:81

-65

10

Drei Stammkräfte wechseln

Schwerwiegende Abgänge beim SCT - Langzeitverletze kommen wieder

 

rie Tewel. Den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksoberliga peilen die Damen des SC Tewel in der nächsten Saison an, "auch wenn sich das als Vizemeister komisch anhört". Doch SCT-Trainer Manfred Röhrs muss den Abgang von drei Stammspielerinnen verkraften. Sarah Stöckmann schließt sich dem TSV Immenbeck an, Lena Tödter und Torfrau Karina Steffens  wechseln zur SV Ahlerstedt/Ottendorf. Als einziger auswärtiger Zugang steht bislang Vanessa Völker (MTV Soltau) fest.

"Der Kader bleibt recht dünn", stehen Röhrs zurzeit 14 Aktive aus den eigenen Reihen zur Verfügung. Dazu zählen auch Steffi Stürz und Anja Garbers, die beide aufgrund ihrer Verletzungen in der Rückserie kaum oder gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Wieder fest zum Kader der Ersten wird laut Aussage des Trainers Daniela Korreng gehören. Röhrs hat sie überredet, wieder die vakante Position im Tor zu übernehmen.

Weiterhin behutsam sollen junge Spielerinnen aufgebaut werden. "Guter Nachwuchs rückt nach, doch er wird noch drei bis vier Jahre brauchen bis er bei den Frauen spielen kann und darf", meint der Trainer Daher suchen die Nordkreislerinnen Verstärkung von außerhalb. "Allerdings ist der Kreis nicht gespickt mit guten Mannschaften", sieht Röhrs Nachteile gegenüber Vereinen aus dem Kreis Rotenburg und Stade. Zudem gibt es für die Aktiven kein Geld. "Das stecken wir lieber in die Ausbildung der Trainer", soll beim SCT die Qualität der Nachwuchsarbeit verbessert werden.

(Böhme-Zeitung vom 27. Juni 2009)

 

 


Starker SC Tewel will Platz an der Sonne verteidigen

Aufsteiger nach glänzender Hinrunde nun der gejagte Spitzenreiter

rie Tewel. Reichlich für Furore haben die Fußballerinnen des SC Tewel in der Hinrunde der Bezirksoberliga gesorgt. Der Aufsteiger zeigte sich von Beginn an hellwach und bärenstark, sicherte sich am Ende völlig überraschend, aber hochverdient die Herbstmeisterschaft. Als Ziel für die Rückrunde hat Trainer Manfred Röhrs die Verteidigung der Spitzenposition ausgegeben.

"Wir haben uns das schwerer vorgestellt", meinte SCT-Betreuer Raphael Brüggemann. Er sprach der Mannschaft ein großes Kompliment aus: "Sie hat sich enorm weiterentwickelt." Schwächen in der Defensive hat der SCT mit einer starken Offensive - die beste der Liga mit 36 Treffern in 11 Spielen - wettgemacht, mit der die Gegner überrascht wurden.

Die Tewelerinnen erwischten einen optimalen Start, erstickten eine mögliche Abstiegsgefahr mit fünf Erfolgen in Serie zum Auftakt bereits im Keim. Am Ende feierten die Nordkreislerinnen in der ersten Saisonhälfte neun Siege und mussten sich nur einmal geschlagen geben - 1:3 beim punktgleichen Verfolger TSV Immenbeck. "Die Hinrunde ist optimal verlaufen", gab es laut Brüggemann nur einen kleinen Wermutstropfen: Das Aus im Pokal-Viertelfinale beim klassentieferen MTV Barum.

Geschlossene Teamleistung:

"Die mannschaftliche Geschlossenheit zeichnet uns aus", so der Betreuer. Bombig eingeschlagen habe Zugang Sarah Stöckmann, die kämpferisch und technisch stark ist. Ihren Torriecher wiedergefunden hat Lena Tödter, die mit neun Treffern hinter Annalena Otto (zehn) zweitbeste Torschützin des SCT ist. Doch auch die anderen Spielerinnen des kleinen Kaders zeigten sich in guter Form.

Einen Rückschlag haben die Tewelerinnen, die bereits im Januar mit Krafttraining, Gymnastik und Aquafitness die Vorbereitung begonnen haben, aber vor dem heutigen Rückrundenstart hinnehmen müssen. Mannschaftsführerin Anja Garbers fällt mit einer Knieverletzung längerfristig aus. Dafür ist Friederike Gonska wieder fit. Aus der zweiten Mannschaft rückt Yvonne Eifler hoch.

(Böhme-Zeitung vom 21. März 2009)

 


Aufsteiger setzt weiter auf Offensive

Tewel. Nach dem Titelgewinn in der Bezirksliga wollen die Damen des SC Tewel in der Bezirksoberliga Fuß fassen. „Dafür müssen wir uns schnell an das neue Klima gewöhnen“, meint Manfred Röhrs. Der Trainer erwartet, dass in der neuen Klasse körperbetonter und schneller gespielt wird. „Dort wird häufiger die Tagesform entscheiden“, wird es diesmal keine Selbstläufer mehr geben.

 

Verfeinern will der Coach das ballorientierte Spielsystem. „Bei Ballbesitz sollen sich alle mit in den Angriff einschalten, bei Ballverlust alle mit in der Defensive arbeiten“, gelte es für sein Team, viel Laufarbeit zu verrichten und das Spiel ohne Ball zu verbessern. Unverändert will der SCT weiter offensiv spielen. „Wir werden aber auf stärkere Stürmer treffen und daher gezwungen sein, mehr auf die Defensive zu achten“, plant Röhrs die Aufstellung gegnerorientierter.

 

 Fortgeführt werden soll der Einbau von Nachwuchsspielerinnen, zumal mit Anja Garbers, Silvia von Fintel und Daniela Korreng – für sie rückt Karina Steffens ins Tor – drei Routiniers kürzertreten. Auch der Versuch, viele Spielerinnen nicht in der Ersten festzuspielen, soll möglichst lange fortgesetzt werden.

 

 Mit Sarah Stöckmann (SVE Bad Fallingbostel) vermeldet Tewel einen externen Zugang. Die Mittelfeldspielerin kann laut Röhrs eine Verstärkung werden, allerdings fehle ihr – wie dem Rest der jungen Spielerinnen – natürlich noch die Erfahrung in dieser Spielklasse.

 

Aus www.bz-arena.de vom 02.08.2008