Die Mannschaft der I. Frauen (Saison 2009/10)

Stehend (von links): Christina Röhrs, Cora Lünzmann, Yvonne Eifler, Steffi Stürz, Greetje Baden, Conny Böhling, Annalena Otto, Trainer Manfred Röhrs;

Sitzend (von links): Lena Steinberg, Christa Henniger, Britta Freytag, Daniela Korreng, Kerstin Witte, Miriam Neumann, Vanessa Völker.

Bei Fotoaufnahme nicht anwesend: Anja Garbers, Carina Schachtschneider.

 

 

Die Situation nach Ende der Hinserie

 

Böhme-Zeitung 09.01.2010

Oberes Tabellendrittel im Visier

Bezirksoberliga-Vizemeister SC Tewel ist zuversichtlich, den Verlust von drei Stammspielerinnen zu kompensieren

 

rie Tewel. Vor dem zweiten schweren Jahr nach dem Aufstieg stehen die Damen des SC Tewel, die in der Vorsaison als Vizemeister der Bezirksoberliga für eine Überraschung gesorgt haben. Zum einen ist der Überraschungseffekt weg - diese Erfahrung machte der SCT bereits in der Rückrunde -, zum anderen gilt es auch, den Verlust von drei Stammspielerinnen zu kompensieren.

"Mittlerweile bin ich durch die Zugänge und die Einstellung derer, die aus der Zweiten hochgerückt sind, wieder optimistischer", hofft SCT-Trainer Manfred Röhrs auf eine Platzierung im oberen Drittel. "Vorrangig ist zunächst, dass wir den Negativlauf der Rückserie stoppen", machte Tewel mit dem 6:3-Pokalerfolg beim Ligarivalen Buchholz einen Schritt in die richtige Richtung.

Die neuen Spielerinnen dürften sich als Verstärkung erweisen. Bei Vanessa Völker lobt Röhrs den Einsatzwillen und guten Schuss. Die Munsteranerin Miriam Neumann, die vor ihrer Pause beim Hamburger SV III gespielt hat, sei balltechnisch sehr stark. Zur Freude des Trainers haben sich mit Daniela Korreng, die die Lücke im Tor schließt, und Conny Böhling zwei Routiniers bereit erklärt, noch einmal zu helfen, die den jungen Spielerinnen, mit ihrer Erfahrung weiterhelfen sollen. Und auch Anja Garbers und Steffi Stürz wollen nach ihren langen Verletzungspausen wieder zum Kader stoßen.

Trend:

Der letztjährige Vizemeister SC Tewel wird es schwer haben, erneut für Furore zu sorgen. Bereits in der Rückrunde 2008/09 zeigte sich, dass die Nordkreislerinnen Probleme haben, wenn Leistungsträgerinnen wie Christa Henniger passen müssen. Jetzt hat der SCT auch noch drei Stammspielerinnen verloren. Diese Lücke durch die Zugänge zu schließen, sollte möglich sein. Langfristige Ausfälle kann der SCT aber weiter mit seinem kleinen Kader kaum verkraften. Bleibt die Mannschaft von Verletzungen verschont, ist ein Platz im oberen Drittel drin, wenn nicht geht es "nur" um den Klassenerhalt.

(Böhme-Zeitung vom 08. August 2009)