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26.09.2021 21:32 Alter: 23 Tage

Frauenfußball: SCT klettert nach 8:1-Sieg (7:0) gegen den SV Teutonia Uelzen auf Platz 6 der Bezirksliga

Rubrik: Frauenfussball

©AG: Erfolgreichste SCT-Torschützin gegen den SV Teutonia Uelzen war am Samstag Aline Riwe.

(CE) Mit einem 8:1-Kantersieg setzten die Tewelerinnen am Samstag ihren bisherigen Achterbahnkurs in der Bezirksliga fort. In einer Partie, die bereits zur Halbzeit zugunsten des SCT entschieden war, zeigten die Gastgeberinnen viele sehenswerte Offensivaktionen, ließen in der Defensive wenig zu und konnten sich so über wichtige drei Punkte zur Sicherung ihres Mittelfeldplatzes in der Bezirksliga freuen.

Die hohe Niederlage der Vorwoche machte bereits die druckvolle Anfangsphase des SCT vergessen. Gegen die Uelzenerinnen die trotz Unterzahl echten Sportsgeist bewiesen und auch zu zehnt nach Tewel reisten, untermauerten die Tewelinnen sofort ihren Platzvorteil. So setzte Annabell Klijn mit ihrem Pfostentreffer bereits in Minute eins ein erstes Signal für den weiteren Spielverlauf. Besonders über die Flügelläuferinnen Alina Waidhas und Aline Riwe gelangten die Gastgeberinnen immer wieder gefährlich vor das Tor des SV. Nach knapp zehn Minuten war es dann eine Eckstoßvariante, in der Yvonne Eifler den Ball zunächst im Doppelpass von Anna-Lena Rogge zurückerhielt und diesen dann zielgenau auf Aline flankte, sodass diese nur noch ihren Fuß hinhalten musste - 1:0 (9.). Wenig später setzte sich nach einem Pass in die Spitze Annabell in einem Laufduell gegen ihre Kontrahentin durch und schob flach ins lange Eck zum 2:0 (13.) ein. Ohne größeren Gegendruck der Gäste setzten die Tewelerinnen sich nun beinahe in deren Strafraum fest und erzwangen sich so weitere Treffer: Aline verlängerte zunächst eine Hereingabe auf die lauernde Yvonne zum 3:0 (19.), die dann beinahe im Anschluss noch einen mustergültigen Angriff über die rechte Seite vollendete. In dieser Szene schickte Christina Eifler die schnelle Hanna Weidemann an der rechten Außenlinie auf die Reise, die dann mit Tempo nach innen Richtung Grundlinie zog und von dort auf Yvonne ablegte - 4:0 (23.). Weiterhin stand somit vor allem die SV-Torhüterin im Fokus. Zwar konnte sie einige Bälle entschärfen, beim Handelfmeter in der 27. Minute war sie dann jedoch chancenlos: Christina verwandelte mit einem zielgenauen harten Schuss zur 5:0-Führung. Auch in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs gelangen den Tewelerinnen viele Doppelpässe und Ballstaffeten über mehrere Stationen. Gleich zweimal belohnte Aline ihr Team am Ende solcher Aktionen mit weiteren Toren und schraubte das Ergebnis zur Pause zu einem 7:0 (35., 41.) in die Höhe.

Aus der Kabine heraus betrat der SCT in Halbzeit zwei das Spielfeld lediglich mit zehn Spielerinnen und passte sich so der gegnerischen Spielerinnenanzahl an. Weiterhin spielte man in einer Begegnung, die natürlich längst entschieden war, nur auf das Uelzerner Tor. Ein Wechsel aus Pässen in die Schnittstellen der SV-Defensive etwa von Kerstin Witte auf Hanna oder mehrere gute Läufe von der eingewechselten SCT-Außenstürmerin Franziska Meyn ließen die Uelzenerinnen nicht zur Ruhe kommen. Allein Genauigkeit des letzten Passen, die kämpferische Gegenwehr des SV, sowie die Latte verhinderten hier weitere Tore. Zwanzig Minuten vor dem Ende der Partie spielte sich Hanna dann aber doch nach einem Pass von Anna-Lena und in der Folge einem Doppelpass mit Yvonne frei vor das Gäste-Tor und erzielte das 8:0 (70.). Über einen versöhnlichen Ehrentreffer konnten sich die Uelzenerinnen beinahe mit dem Schlusspfiff freuen. Hier konnten die Tewelerinnen einen Ball nicht sauber klären, sondern ließen eine SV-Stürmerin über eine weite Strecke auf das eigene Tor zulaufen und zum 1:8 (89.) einschieben.

Wichtige drei Punkte holt das Team von Christa Henniger in dieser Begegnung, die den SCT im Mittelfeld der Bezirksliga halten. Dabei zeigten die Tewelerinnen nicht nur, dass sie als Team wieder aufstehen und auf die derben Niederlagen der letzten Woche reagieren können, sondern auch, dass sie über viele gute Spielanlagen verfügen. Letztere gilt es in den nächsten Trainingseinheiten und Spielen weiter zu festigen, um so die starken Leistungsschwankungen unter Kontrolle zu bekommen.

Spielfilm:

Tore: 1:0 Aline Riwe (8.), 2:0 Annabell Klijn (13.), 3:0/4:0 Yvonne Eifler, 5:0 Christina Eifler (27. - ET), 6:0/7:0 Aline Riwe (35., 41.), 8:0 Hanna Weidemann (70.), 8:1 k.A. (89.).

Aufstellung: Malin Baden, Christina Eifler, Saskia Rosebrock, Lara Oelfken, Anna-Lena Rogge, Hanna Weidemann, Yvonne Eifler, Alina Waidhas, Aline Riwe, Kerstin Witte, Annabell Klijn; eingewechselt: Mary-Ann Witschel, Beke von Fintel, Franziska Meyn.